Milch(produkt) und Honig mit Haselnuss und Melone

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Joghurt mit Honig, Nüssen und Melone © Liz Collet

Die Sommerfrische hat begonnen. Hierzulande sind nun Sommerferien und wer kann, geniesst Urlaub ausserhalb der Stadt. 

Seit 1992 (erstmal zunächst in den Winterferien, gleich im Sommer 1993 dann auch in den Sommerferien) verbrachten wir die Ferien (neben einigen anderen Urlaubswochen auch in der Toskana) jährlich hier im Blauen Land, wo ich – in diesem Jahr 5 Jahre – inzwischen lebe.  Rund 60 km von der Isarmetropole entfernt waren Ferien und Urlaub für uns in jenen Jahren immer nah genug, um im Notfall (Betonung: NOTfall) im Büro sein zu können, wenn nötig. Weit genug entfernt, um wirklich AUSzeit zu geniessen.

Handy gab es noch nicht, Internet war noch nicht Alltag. In der ersten Ferienwohnung gab es nicht mal Telefon, nur bei der Vermieterin der Ferienwohnung. Schon damals empfand ich das sehr bewusst als Luxus und WERTvoll und gab deren Telefonnummer nur meinem Sozius  und den Kanzleimitarbeiterinnen und meinen Eltern. Und setze Handy und Internet seit ihrer später hinzukommenden, eigenen Nutzung ebenso bewusst so ein, dass diese mir dient. Nicht umgekehrt. Wer als Medizinrechtsanwältin in bestimmten medizinischen Bereichen tätig war und ist, hat natürlich eine Handynummer für Wartelistenpatienten, deren Angehörige und andere Ratsuchende in dringenden Fällen und ist auch “24/7” erreichbar und ansprechbar. Für familiäre dringliche Situationen ohnehin. Doch davon abgesehen wird von den wenigsten Menschen AUSzeit und ABschalten noch wirklich wert.geschätzt und von Alltag unterschieden, um das auch zu leben.

Längst wissen Menschen nicht mehr wirklich abzuschalten und müssen sich künstlich und mit “Krücken” regelrecht dazu zwingen lassen. Sogar von Arbeitgebern, die den Schalter und den Hebel umlegen für ihre Mitarbeiter mit Mailprogrammen, die es Mitarbeitern unmöglich machen, ausserhalb Arbeits- und Urlaubszeiten auf Mails zuzugreifen. Das Thema liesse sich erheblich vertiefen, doch wozu?!? Am Sonntag und während der Sommerfrische zumal. Auch über die Sommerfrische liesse sich vieles mehr erzählen. Und wie die geht. Damit der Mensch auch wirklich im Sommer erfrischt und auftankend, während er die Füsse ins Wasser und die Seele einfach mal ebenso baumeln lässt, in einiger Zeit nach Ferien und Urlaub wieder in den Alltag zurückkehrt.

So schwer ist es nicht, es sich in der Sommerfrische etwas leichter zu machen. Wozu hat der Menschen Hightech erfunden und perfektioniert diese immer neu, wenn ihm die einfachste Funktion nicht gelingt: Auf den AUS-Knopf zu drücken?

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Joghurt mit Honig, Nüssen und Melone © Liz Collet

In diesem Sinne: Machen Sie es sich ein bisserl leichter.

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Joghurt mit Honig, Nüssen und Melone © Liz Collet

Schalten Sie einmal aus. Und ab. Und geniessen Sie’s einfachere Leben. Auch …….mit der Sommerküche.

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Joghurt mit Honig, Nüssen und Melone © Liz Collet

Heute Zum Zwölfeläuten aus dem Blauen Land mein Tipp:

Milch, pardon: Milchprodukt Joghurt, Honig, Haselnussblättchen und Melone.

Und eine ausgiebige Runde durch’s Blaue Land und am Rande des Weges nach den Brombeerbüschen, den Walnussbäumen und anderen schönen Dingen zwischen den Seen, Wiesen und Waldwegen zu schauen. Für die feinen, kleinen Schmankerl des Sommers und der kommenden Wochen, in denen man nicht nur die Tage pflücken können wird. An denen es nichts Schöneres gibt, als barfuss durch die Wiesen zu laufen, die Röcke der  Landkleider und Spitzenunterröcke um die blanken Beine schwingend, zwischen flatternden Kohlweisslingen, Himmelsbläulingen, Pfauenaugen und Zitronenfaltern. Beim Pflücken von Blüten und Wildkräutern oder auf dem Weg mit dem Rad über die Hänge. Wenn nichts zu hören ist, als Zirpen von Grillen. Und wo es in heisser Mittagsssonne nach Heu duftet, das auf den Hängen und Wiesen liegt. Von denen man abends und nachts den schönsten Blick über vielmillionenfach funkelende Sterne weitab von Lichtsmog hat und die Aussicht über die Seen, das Moos und bis ins Wettersteingebirge. Während Glühwürmchen wie winzige Lampions Sommerromantik tanzen. Wo es vieles zu sehen, zu entdecken und zu geniessen, Lebens- und Liebenswertes gibt, das man für kein Geld der Welt kaufen kann.

Machen Sie es sich schön und gönnen Sie sich was Gutes!

Der August

Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muß mähen.
Und wer mäht, muß säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau’n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.

Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?

In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, –
das Unverständliche bleibt unverständlich.

Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht’s nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle …

Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Erich Kästner, Die 13 Monate

………eines meiner ever and forever Lieblingsbücher. Als ich das Blaue Land 1992 für uns entdeckte, war es  wie Ankommen in Kästners 13 Monaten, nicht allein bei den Monaten Mai bis September, aber bei diesen besonders. DAS Empfinden hat sich in 25 Jahren nicht gewandelt. Bücher übrigens, waren und sind ganz besonders in der Sommerfrische und im Winter stets wichtiger als TV & Co. gewesen und geblieben. Mehr noch als im Alltag.

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