Mediterraner Bohnensalat {und ein Plädoyer für Konserven}

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Mediterraner Bohnensalat © Liz Collet

Gesundheit bekommt man nicht im Handel,
sondern durch den Lebenswandel.

 

Sebastian Kneipp

Manche Mahlzeiten sind im Handumdrehen gemacht.

Das gilt erst recht dann, wenn man die weissen kleinen Cannellini-Bohnen nicht einmal selbst kocht, sondern gekochte aus dem Konservenvorrat (aus dem Glas oder der Dose) verwendet und sie im Umdrehen des Dosenöffners oder des Deckels des Glases verfügbar sind.

En passant:

Wer gegen Konserven oder im Glas konservierte Vorräte ist, dem sei dies unbenommen.

Ich bevorzuge auch frische Zutaten und TK-Vorräte (rohe, selbst gekochte Lebensmittel), halte aber nicht nur für Situationen von Stromausfällen oder (auch damit möglicherweise einhergehendem) längeren Ausfall von Geräten und beschaffbarer Alternative die Beschränkung allein auf frische oder TK-Lebensmittel persönlich für zu kurz gedacht. Verbraucher jeden Alters und unterschiedlicher Grösse ihres Haushalts und Personenzahl können (u.a. auch mal krankheitsbedingt, je nach Wohnort und Mobilität mit Auto oder ohne solches, etc.) tagelang oder länger nicht zum Einkaufen kommen.

Wo Strom ausfällt, wie mehrfach im ganzen Viertel hier wie auch in München erlebt, sind auch Kartenzahlung, Geldabhebung und Kassensysteme unmöglich. Was alles bereits ohne äussere grössere Katastrophenfälle wie Überschwemmungen (die Stromleitungen ebenso wie Folgen von Unwettern lahmlegen können) oder bei Hackerfällen auf Strom- und weitere Versorgung binnen kurzer Zeit unmöglich wird, zeigt sehr instruktiv einer derzeit noch HIER in der Mediathek von 3 Sat abrufbare Reihe. In den einzelnen Folgen werden die Auswirkungen im Alltag von Menschen sehr eindrucksvoll gezeigt, die nach Stunden und dann nach den einzelnen und mehreren Tagen das Leben nachhaltig betreffen und belasten.

Diese Tipps des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz sind keineswegs nur für “grössere” Katastrophenfälle hilfreich und lesenswert. Die Menge an Wasser (nicht nur Trinkwasser), die pro Person schon für wenige Tage von den meisten Menschen unterschätzt wird und benötigt würde, wenn Strom oder Trinkwasser oder beides ausfallen, ist nur eines der Beispiele, die nachzudenken lohnen. Sie lohnen auch, dieses und andere Vorräte (Lebensmittel und andere Dinge) anzulegen und von Zeit zu Zeit aufzufrischen. Bei der Gelegenheit kann man dann Konserven oder Gläser mit bereits vorgekochten Bohnen, Erbsen, Linsen o.Ä. verwenden und ersetzen.

Meistens koche ich sie selbst aus getrockneten Cannellini; dabei wird ein Teil für den Salat später verwendet, ein anderer für eine Suppe, Eintopf oder weitere Gerichte anderntags.

Das Kochen der Cannellini kann bereits am Vortag sein oder frühmorgens, während Espresso gebrüht, die Teekanne für die Arbeit am Werkeltisch gefüllt wird und andere kleine Dinge vor der Büroarbeit zu tun sind.

Die Bohnen werden nach dem Kochen mit Salz, Pfeffer und Kräutern – bei mir diesmal Schnittlauch aus dem Dachkräutergarten – gewürzt.

Mittags werden nur noch Tomate in Stücke und Essiggurke in Scheiben oder Würfel geschnitten und untergemengt. Soweit nötig, noch abschmecken und mit Schnittlauchblüten und frischem Brot vom Lieblingsbäcker servieren und geniessen.

Bon appétit!

Tipps:

  • Ein wenig Zitronensaft, ein Klecks Joghurt oder etwas Balsamico runden je nach Vorliebe ebenso wie andere Kräuter ab und lassen das Gericht ebenso variieren, wie gebratene Auberginenstücke oder Zucchiniwürfel.
  • Der Salat lässt sich sehr gut im Vorratsglas (mit gut schliessendem Deckel) zum Picknick oder in die Büropause mitnehmen.
  • Wer den Salat variieren mag, gibt Käsewürfel dazu (Hartkäse, Ziegenkäse, Schafskäse beispielsweise) oder Schinken, Wurst, Salami oder Würstchenscheiben. Auch mit gebratenem oder gedünstetem Fisch kann der Salat abwechslungsreich ergänzt werden.

Bilder: © Liz Collet

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