Montagsschmankerl: Geflügel auf buntem Salat mit Joghurt

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Geflügel auf Salat © Liz Collet
Wenn Du merkst,
Du hast gegessen,
hast Du schon zuviel gegessen.

Sebastian Kneipp

Montags das Mittagessen zuzubereiten, ist meist deswegen leicht und schnell getan, weil von jeher an Montagen (ggf. auch noch dienstags) mit Resten vom Wochenende flinkerhand ein schmackhaftes Essen auf den Tisch gebracht werden kann. Die Reste mögen mal zufällig sein, können aber bereits bei der Planung und Zubereitung des Wochenendessens mit einkalkuliert werden.

Letzteres ist übrigens generell und nicht nur für Wochenenden kommod:

Denn ob ich 5, 10, 20 oder 30 Semmeln zu Knödlbrot und Serviettenknödln verarbeite und im Topf siedend gare, die teils frisch serviert und teils andertags zum Gröstl oder saurem Knödlsalat verwendet oder schliesslich am Zubereitungstag teils bereits portioniert ins TK-Fach genommen werden, macht nicht viel Unterschied bei der Vorbereitung. Erspart aber für spätere Verwendung jede Menge an Zubereitungszeit und Strom. Einen Semmel-, Brezen- oder Serviettenknödl, den Sie selbst zubereitet haben, können Sie gut und gern einfrieren und später bei Bedarf verwenden. Mit einem Convenience Produkt eines Semmelknödls, das zubereitet übrig bleibt, machen Sie das eher nur einmal. Dann wissen Sie, dass der – zubereitet, eingefroren und wieder aufgetaut – nur noch zu einem Lust macht: ihn seiner gummiartigen Konsistenz wegen allenfalls noch als Tennisball verwenden zu wollen.

Ebenso mit der Zeit und Arbeit ist es, ob man beispielsweise Zwiebeln zu 1 kg oder 3 kg Gulasch schält und schneidet. Das macht beim Einkauf und bei der Vorbereitung der jeweiligen Zutaten, beim Schneiden der Zwiebeln wie bei der Arbeit des Zwiebelschälens nur minimalen Zeitunterschied. Beim Garen ebenso. Pichelsteiner und Gulasch sind klassische Gerichte, die aufgewärmt genauso gut schmecken. Gulasch beispielsweise kocht anschliessend beim Kochen auch der grösseren Portion eh weitgehend von selbst und braucht aber eben so seine Zeit, in der es sanft gegart und zart wird. Doch hat man den Vorteil, davon dann mehrere Portionen als Vorrat ins TK-Fach nehmen zu können, die bei Bedarf aufgetaut und binnen kurzer Zeit aufgewärmt als Mahlzeit verzehrt oder nach Tageslust mit weiteren frischen Zutaten – diverse Gemüse, frische Kräuter, Beilagen – variiert werden. Ob frische oder ebenfalls sortiert und geputzt im TK-Fach, hängt von dem ab, was Sie dann frisch einkaufen oder saisonal vorhanden ist oder eben im Vorrat verfügbar.

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Nichts anderes gilt für Gemüse, Gemüsesuppen, Fleischpflanzerl, Ragouts, Geflügel, Servietten- und andere Knödl und vieles anderes mehr. Man spart mit minimalem Mehraufwand beim ersten Zubereiten grösserer Portionen später Zeit, Mühe und auch Strom. Neben dem ökologischem und ökonomischem Vorteil der Stromersparnis liegt ein weiterer Sparvorteil auf der Hand: Ob Fleisch oder Gemüse, das gegart, blanchiert oder sonst roh geputzt und geschnibbelt im TK-Vorrat landet, Sie können es preiswert dann kaufen, wenn Sonderangebote beim Fleisch und saisonale und regionale Angebote beim Gemüse wie auch beim Obst preiswerter als sonst im Jahr zu bekommen sind.

Man hat zudem immer einen Vorrat im Haus, nicht nur für kurzfristigen Besuch, sondern auch im Alltag. Sei es für ein Abendessen für die Familie nach dem Arbeitstag und Büro oder für die Mittagspause oder wenn Sie Ihre Lieben aus beruflichen oder anderen Gründen mal auf Selbstversorgung setzen wollen oder müssen.

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Mit Braten ist dies nicht anders und ein grösseres Stück Braten gart sich zudem immer besser, als ein kleines, sowohl von der Saftigkeit des Bratens, seines Geschmacks, als auch der Sauce, die man beim Braten oder Schmoren und zusammen mit Knochen, Gemüsen und Zwiebeln dabei gewinnt.

Es schadet auch nicht, eine Ofenbodenfläche füllende Bratreine zu nutzen und darin gar verschiedene Braten und solche verschiedener Tiere zu braten, wie ich es auch in der Toscana in der Küche zweier älterer Damen auf dem Land erlebte, bei denen man an bunt zusammengewürfelten Tischen und alten Stühlen und Bänken unter Bäumen vor dem Haus das zu essen bekam, was sie eben an dem Tag im Ofen hatten, dazu Salat, Bohnen und anderes Gemüse. Sie hatten Kaninchen, Huhn, Tauben und Schweinefleisch gebraten – und es war unvergleichlich köstlich! Davon, dass jedes Fleisch dann gleich schmecke, keine Rede. Probieren Sie es einmal, wenn Sie mehrere Gäste haben – oder für Ihre Familie und was von den Resten nicht montags benötigt wird, portionieren Sie und nehmen Sie als Vorrat in Ihren TK-Schrank. Es lohnt sich.

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Der Vorteil bei Suppen und Brühen, aber auch im eigenen Fond portioniert eingefrorenen gegarten Gelfügels habe ich schon hier im Blog geschildert.

Am Wochenende wurde ein schönes Landhendl von mir im grossen Topf mit Zwiebeln und Gemüse in Wasser aufgesetzt, zart gegart und dann zerlegt. Ein Teil wurde bereits am Wochenende gegessen.

Ein Stück vom Schenkel wird in einer Aufflaufform mit zwei roten, in Stücke geschnittenen Spitzpaprika, die mit einer geachtelten Tomate vermischt werden, unter dem Grill kurz gegrillt knusprig und scharf. Dazu wurde die Haut und die Oberfläche des Stückes Schenkel (ohne die Keule) heute mit einer Mischung aus Rosenpaprika, edelsüssem Paprika, schwarzem Pfeffer, 1 El Öl und 1 Tl Honig bepinselt und das Fleisch auf die Paprikastücke gelegt. Unter dem Grill ist das eine Sache von weniger als 5 Minuten. Angerichtet wird auf einer Mischung aus weiterer in Scheiben geschnittenen Tomate und einem Stück Salatgurke, ebenfalls in Scheiben geschnitten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft und Basilikum vermischt. Einige Kleckse Naturjoghurt geben einen milden Kontrast zu dem pikant-scharfem Geflügel.

Fertig ist das Mittagsmahl heute Zum Zwölfeläuten.

Tipp:

Natürlich können Sie das auch mit dem ganzen Schenkel des Geflügels oder mit den Keulen machen, die binnen Minuten heiss und knusprig würzig werden, wenn sie bereits am Vortag gegart wurden. Sie bleiben auch saftig und zart. Bei mir wurden diese aber bereits für anderes verwendet.

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