Gebratene Aubergine mit Gurken-Topfen und Salat

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Auberginen mit Tzaziki und Salat © Liz Collet

Wir leben nicht,
um zu essen,
sondern wir essen,
um zu leben.

Sokrates

Was griechische Philosophen wie Sokrates zum Mittagsmahl speisten, soll hier nicht vertieft werden. Wie ihm der Schierlingsbecher bekam (oder eher nicht), das indessen weiss die Geschichte. Zeitlos und daher lesenswert ist das Geschehen auch um seinen Prozess in vielerlei Hinsicht.

Angefangen damit, wer – ohne teils selbst anwesend beim Prozess gewesen zu sein – über diesen berichtete und manchen Gedanken in die jüngere Vergangenheit und Gegenwart des Journalismus und der Authentizität von Medien und mehr noch sozialer Medien wert ist.

Bis hin zu rechts-, politik- und gesellschaftsethischen Fragen, wie weit Respekt vor Gesetzen geht und wo Widerstand und Recht hierzu gegen geltende Gesetze beginnen darf. Für Sokrates galt selbst bei seinem Todesurteil, würden Urteile nicht befolgt, verlören Gesetze überhaupt ihre Kraft. Schlechte Gesetze müsse man ändern, aber nicht mutwillig übertreten. Das Recht der freien Rede in der Volksversammlung biete die Chance, von Verbesserungsvorschlägen zu überzeugen; und notfalls könne, wer das vorziehe, auch noch ins Exil gehen. Eine Flucht vor der Vollstreckung des Urteils gegen ihn lehnte er ab.

Man kann über diese und andere Regeln trefflich und lange nachdenken und diskutieren. Gemeinsam bei einem guten Mahl ist für manchen nicht die schlechteste Gelegenheit. Aber auch hier bestehen unterschiedliche Auffassungen – wer kennt nicht die Regel, dass über Kirche, Politik und Krankheiten Gespräche beim Smalltalk und beim geselligen Tafeln tabu seien? Meinungsfreiheit und Meinungsäusserungsfreiheit ist ein schwieriges Feld, das nicht jeder mit jedem und bei Mahlzeiten auf einen Nenner bringen kann und mag. Meinungen sind nicht immer bekömmlich. Vor allem, wenn man sie ausspricht. Und erst recht dann, wenn man eine andere Meinung ausspricht, als das Gegenüber. Wie heisst es so schön: Wir lieben Menschen, die frisch von der Leber weg sagen, was sie denken – vorausgesetzt, sie sind unserer Ansicht. Mir misshagt es übrigens auch, Menschen die teuersten Delikatessen verzehren zu sehen in Mittagspausen von Konferenzen rund um den Welthunger.

 Sei’s drum, heute zum Zitat des Sokrates passend gibt es eine kulinarisch-mediterrane Salatplatte.Und die Sache mit der streitbaren Demokratie (die ihre Wiege bekanntlich in Griechenland weiss), die muss ja nicht mit Messer und Gabel ausgetragen werden. Oder während selbige der Speise zu Leibe und an die Zutaten rücken. Das kann je nach Temperament – die Strafrechtswissenschaft und -Judikatur hat viele Kapitel dazu zu schildern – übel ausgehen.

Passend zum Zitat des Sokrates gibt es heute eine kulinarisch-mediterrane Salatplatte.

Benötigt – und verwendet, nicht verschwendet – wird der Rest einer Aubergine, die längs in Scheiben geschnitten und leicht gesalzen auf einem Teller zunächst ruht.

Ein Stück Salatgurke raspeln und leicht gesalzen ebenfalls ruhen lassen. Dann mit Topfen (Quark) vermischen, etwas Zitronensaft und Pfeffer hinzufügen.

Dann werden die Scheiben der Aubergine (etwas trockengetupft) in Mehl gewendet und in Öl in der Pfanne gebraten. Salat – hier Kopfsalat, Gurke und Tomate – auf dem Teller anrichten und mit den gebratenen Augberginenscheiben und Gurkentopfen servieren.

Beim klassischen Tzaziki darf Knoblauch nicht fehlen. An Arbeitstagen und mit Kontakt mit Kunden und Kollegen sehe ich davon jedoch ab und bevorzuge die “atemfrischere” Variante.

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Auberginen mit Tzaziki und Salat © Liz Collet

Mit diesen wenigen Handgriffen ist das Mittagsmahl heute Zum Zwölfeläuten fertig.

Bon appétit!

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