Brot.Zeit.Glück: Weltmeistersemmel mit Apfel und Steak

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Weltmeistersemmel mit Minutensteak © Liz Collet

Iss viel Brot,
trink wenig Wein!

Aus Frankreich

Das erscheint mir – keineswegs nur während der aktuellen Aktionwoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 13. bis 21. Mai kein schlechter Rat. Besser wäre es nicht nur in einer Aktionswoche. 

Manchen mag erstaunen, dass solcher Rat mit Frankreich aus dem Land kommt, das für seine Weine und den Genuss von Wein auch zu Brot, nicht nur zu Brot und ganz gängig bereits während des Mittagessens komme. Man kann und sollte aber (wenn man nicht zu jenen gehört, die schon einen einzigen Tropfen meiden müssen, weil es für sie – wieder – in die Sucht führt ) es hier wie bei vielem halten: Die Dosis macht das Gift.

Brot hingegen kann und darf täglich sein. Auch da sind manche anderer Meinung, jedem das Seine und was ihm lieb ist und gut tut, chacun à son plaisir. Eine nicht nur französische Philosophie. Und sie ist auch nicht nur und nicht erst seit den geschichtlich durch Schlachten und Wege napoleonischer Soldaten durch Bayern hier zu finden und hier geblieben. Aber das ist wiederum eine viele Kapitel füllende und von vielen Geschichten flankierte Geschichte für sich. In der indessen Brot ungezählte Male keine kleine Rolle einnahm. Vor allem dann, wenn Städte und Dörfer eingenommen worden waren und nichts mehr – vor allem an Nahrung – einzunehmen war. Und Not Brot zum Köstlichsten werden liess, was der Mensch ersehnte.

Weltmeistersemmel heisst dieses Exemplar, das heute für den Schmankerlburger zum Einsatz kommt, nicht bei mir oder von mir benannt. Sondern beim Bäcker nebenan, bei dem ich besonders gern Beutezüge unternehme. Wer regelmässig hier mitliest, kennt schon manches Bild, das an meinem Buchenholztisch in der kleinen Küche diese Schätze frisch vom Bäcker und aus meinem Brotleinenbeutel zeigt.

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Die Weltmeistersemmel “meines” Bäckers nebenan nun ist eine mit vielen verschiedenen Körnern und aromatischen Gewürzen gebackene Semmel aus einer Mischung von Weizen- und Roggenmehl. Sie passt vorzüglich zu deftigen Wurstsorten, wie auch zu kaltem Braten oder zu weiss oder rot gelegtem Würzburger | Ansbacher , Käsesorten aller Art als Belag, aber auch gut zu Salaten.

Altbacken

(wenn sie das zu werden überhaupt erlebt, ich habe ausschliesslich um sie dann für solche Rezepte auszuprobieren eigens mal eine vor mir selbst im Brotkasten verstecken müssen, um sie zwei Tage “alt” werden zu lassen)

ist sie besonders schmackhaft, wenn man sie in Scheiben geschnitten in der Pfanne röstet und zu Käse oder Suppe oder als Einlage für Brotsuppe reicht.

Heute wurde sie quer halbiert,

  • dünn mit Kren bestrichen,
  • mit dünn geschnittenen Apfel- und Gurkenscheiben belegt,
  • sowie Blättern und Streifen von Lollo Verde.
  • In Scheiben geschnittene und gestiftelte Radieschen warteten dann nur darauf, dass ein dünn geschnittenes Rindersteak (Sie können die sog. “Minutensteaks” gut dafür verwenden) in einer Pfanne mit wenig Öl oder einem Stich Butter kurz von beiden Seiten scharf angebraten wurde.
  • Gewürzt mit einer Prise Salz, Pfeffer und Curry darf das Steak sodann auf der Semmel Platz nehmen und sich mit Radieschen und einem Klecks Dijon oder anderem Senf für Ihren Apptetit als Mittagsmahl Zum Zwölfeläuten servieren lassen.

So leicht und schnell kann man mit Bäckersemmeln konkurrenzlos mit der Nase vorn vor anderem Fast Food Schmankerlburger auftischen und genussreich spachteln und schnabulieren! Und wenn die Zutaten dünn geschnitten werden, dann nur, damit das Schmankerl auch keine Maulsperre beim Reinbeissen und Geniessen verursacht, gleich ob man es mit “Gottes Besteck” oder auf dem Teller mit anderem Besteck für den Verzehr erobert.

Btw…. weltmeisterlich kann man aber durchaus ansehen, dass es allein in Deutschland inzwischen 3.200 registrierte Brotsorten gibt. Man stelle sich vor, wie lange man sich durchprobieren müsste, wenn man nur jeden Tag eine davon kosten könnte….. Nun, man kann es vielleicht nicht schaffen, ohne eine sehr sehr ausgiebige Deutschlandreise. Aber man kann ja überall dort, wo man hinkommt, probieren, was man dort davon finden kann. Und ansonsten Tag für Tag reihum bei den Bäckern anfangen, die in erreichbarer Nähe mit dem Duft guter Brote und Brotsorten dazu verführen, n’est-ce pas?

Erzählen Sie mir von Ihren Lieblingsbäckern und deren Broten, wenn Sie mögen, ich freue mich darauf!

Bilder: © Liz Collet (Gern können Sie Details zu Nutzungsrechten und Konditionen auf Anfrage erhalten, jederzeit gern bastle ich auf Wunsch auch Schmankerlburger und Brotzeiten für Sie und Ihre “Küche”, Handel und Handwerk, für Print und Webauftritt)

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