Zucchinistreifen, neudeutsch: Zucchini-Tagliatelle mit Bratwurst

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Zucchininudeln mit Bratwurst © Liz Collet

Die Menschen wollen essen.
Das ist die große Notwendigkeit,
die alle anderen erzeugt.

 

Anatole France

Man KANN sie Zucchininudeln nennen, wie es vielfach gern geschieht, seit Zucchini mit oder ohne mehr oder minder tauglicher, aber ebenso mehr oder minder den Preis werter Art Spezialgerätschaften zu Spaghetti oder anderer Art von Zucchininudeln verwurstelt, pardon: verarbeitet werden. Als – wie sollte es anders sein? – vorgeblich gesünderer Art der Pasta bzw. Nudeln. Man MUSS sie aber nicht so nennen. Dann kommen sie meist auch als vegetarische Rezepte des Weges.

So beispielsweise in dem Videobeitrag des Klubs der Köchinnen eines regionalen Senders, welcher dieser Tage im Wesentlichen durch den Tod der Schauspielerin Christine Kaufmann erneut von den Medien herausgefischt und verbreitet wurde. Sie verwendete darin übrigens eine schlichte Vierkant-Haushaltsreibe und das Gemüse kam entsprechend eher geraspelt auf den Teller zusammen mit etwas Parmesan.

Es gibt Rezepte zu sog. Zucchininudeln vielfach zu finden, die Suchmaschine bietet Ihnen eine lange Liste. À propos Suchmaschine – ich bevorzuge ECOSIA als Suchmaschine, die mit ihren Werbeinnahmen Bäume pflanzt. Wie bei anderen Suchmaschinen auch, zeigt diese bereits bei Eingabe des Wortes “Zucchininudeln” die Option “mit Spiralschneider” an. Ob Sie solche haben müssen oder wollen? Jedem das Seine. Ich habe hingegen eine grundsätzliche Neigung, es bei Küchenutensilien so einfach wie möglich zu halten und bevorzugt solche ohne Strombedarf einzusetzen. Ein Gemüseschneider oder ein simpler Küchenhobel tun es für die heutigen “Tagliatelle”-förmigen Zucchininudeln ohne Weiteres. Sie sind kinderleicht und leichter zu reinigen, als extra angeschaffte (und aus zumeist viel Plastik bestehende) Spezialutensilien und haben daher die grössere Chance, täglich liebend gern eingesetzt zu werden; denn sie sind mit einem Handgriff im Spülwasser zu reinigen, während das Essen gart.

Das Geld stecke ich lieber in gutes Gemüse. Oder anderes. Und muss mir dafür nicht auch noch modern gewordene Grübelgedanken machen, wieviele 1000 Dinge mein Haushalt hat und zuviel hat und ob mich mehr Minimalismus nicht glücklicher machen und vom Konsumrausch befreien würde. Eine kleine Prise Ironie, sehen Sie es mir nach. Manche Trends empfinde ich ähnlich wie die Suche und Sucht nach “neuen” Krankheiten und dazu notwendigen Namen. Nein, schlimmer – manche Trends gleichen Krankheiten nicht nur.

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Gebackene Zucchini mit Parmiggiano © Liz Collet

Ich nehme mir die Freiheit, die armen Zucchini nicht durch Spezialfoltergeräte zu pressen, sondern sie längs auf dem Gurkenhobel zu schneiden. Und dafür eine (wie stets enthäutete) grobe Bratwurst in Scheiben geschnitten in einer Pfanne mit ein paar wenigen Tropfen Öl sanft knusprig zu braten. Die Wurstscheiben aus der Pfanne nehmen, die Zucchinistreifen hinzufügen und 1-2 Minuten anschwitzen, ein wenig Wasser, Brühe, Milch oder Rahm (je nachdem, was Sie bevorzugen) hinzufügen. Ca 2-3 El genügen. Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern wie Rosmarin oder Thymian abschmecken und mit den Wurstscheiben, ein wenig Frühlingslauch und Tomaten servieren.

Fertig ist das heutige Samstagsschmankerl Zum Zwölfeläuten.

© Liz Collet

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