Gratinierter Chicorée – als leichter Lunch oder Party- und Gartenfestrezept

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Gratinierter Chicorée © Liz Collet

Kleine Küche
macht das Haus groß.

 

Aus Italien

Mit Chicorée ist es für viele wie mit Rosenkohl, Endivien und Radicchio – er ist ihnen zu bitter. Das ist schade, denn Lebensmittel mit einem leicht bitteren Aroma sind äusserst gesund. Darüber habe ich HIER nebenan in meinem Kräutergärtchen schon einmal geplaudert. Da diese Lebensmittel und auch manche Kräuter eigentlich eine sehr gesunde Wirkung haben, finde ich es schade, dass ihnen durch Züchtung gerade diese bitteren Aromen weggezüchtet werden, um den Absatz, Umsatz und Gewinn zu steigern. Absurderweise nehmen Menschen stattdessen dann bittere Kräuterliköre oder Alkoholika zu sich, weil diese ihnen vermeintlich so gut tun. Alkohol ist gesellschaftlich tolerierter, als die natürlichen und gesunden Geschmacksnoten von Lebensmitteln.

Mir liegen diese Gemüsesorten sehr, Endivien war und ist einer meiner Lieblingssalate. Und so bereite ich gern auch immer wieder zwischendurch Mahlzeiten mit Chicorée. Dieses Rezept ist so leicht und unkompliziert zubereitet, dass es ideal auch in der Mittagspause gemacht werden kann.

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Chicorée mit Schinken © Liz Collet

Ein halbierter Chicorée wird durch einen Keilschnitt vom harten Strunk innen befreit, mit je einer dünnen Scheibe geräucherten Schinkens umwickelt und in eine gebutterte Auflaufform gelegt.

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Chicorée mit Sauerrahm und Schinken © Liz Collet

Ein wenig Sauerrahm darauf verteilen.

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Schwarzer Pfeffer © Liz Collet

Etwas Pfeffer aus der Mühle darauf mahlen.

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Chicorée mit Käse und Schinken © Liz Collet

Und etwas geriebenen Alm- oder Bergkäse darüber verteilen. Zuletzt noch ca 2 El Rahm über die Chicorée träufeln und in der Auflaufform bei 220-230° im Ofen gratinieren. Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und frisch geschnittene Röllchen von Frühlingszwiebeln darüber verteilen.

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Gratinierter Chicorée © Liz Collet

Und schon ist die Mahlzeit Zum Zwölfeläuten heute fertig – bon appétit!

Wie aber ist es bei Ihnen – mögen Sie Chicorée und wenn ja: Wie bereiten Sie ihn am liebsten zu? Was halten Sie beispielsweise von DIESEM Rezept mit Sous-vide gegartem Chicorée mit Orangen, bei dem (aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung) leider wieder mal die sonst so gern verteufelte Verwendung von “Plastiktüten” aller Art ganz unkritisch erfolgt und das zudem bei einem Gemüse, das per se mit sehr kurzen Garzeiten und zum Erhalt von Vitaminen vielleicht ohnehin bevorzugt als Salat verzehrbar ist. Was gar keiner Garzeit bedarf, kann man erst recht kurz und auch ohne Plastiktüten in anderem Topf oder Pfanne zubereiten und mit gut schliessendem Deckel auch zart und kurz vitaminschonend dämpfen. Aber hier mögen die Geschmäcker und Vorlieben und auch Prioritäten nicht zuletzt beim Energieverbrauch sehr unterschiedlich sein. Und warum nicht den Chicorée roh als Salat mit Orangenfilets mit leichtem Joghurt-Dressing und vielleicht kombiniert mit Mandeln oder Walnüssen?

Der heute gratinierte Chicorée wurde übrigens unter Ausnutzung der bereits vom vorherigen Backen eines Kuchens vorhandenen Ofenhitze zubereitet; dazu wurde nach dem Kuchenbacken nur die Hitze von 175° für den Kuchen auf 220° für den Chicorée erhöht, das Gratinieren ist dann eine Sache von wenigen Minuten.

Interessant allerdings für Sie vielleicht auch ein weiterer Beitrag der Stiftung Warentest über Schadstoffbelastung von Salaten und zwar HIER diesmal zu Chicorée.

Tipps:

  • Anstelle von Bergkäse kann man auch Blauschimmelkäse zum Gratinieren auf den Chicorée legen.
  • Wer es vegetarisch lieber mag, lässt den Schinken weg.
  • Sehr gut schmeckt es auch, gehackte Mandeln oder Walnüsse über die gratinierten Chicorée-Hälften zu verteilen. Oder Nussbrot zu diesen zu servieren.
  • Sehr pikant wird das Rezept, wenn man anstelle von Schinken auf jeder Hälfte 2-3 Anchovis legt und dann Sauerrahm und Käse darüber gibt zum Gratinieren.
  • Eine weitere Rezeptvariante ist es, Stücke von Räucherfisch in Stücke zu teilen und mit Sauerrahm und ein wenig Zitronensaft oder Kren unter dem Käse zu verteilen. Räucherforelle, Saibling, Butterfisch sind dafür gut geeignet.
  • Dieses Rezept geht so schnell bei der Vorbereitung, dass Sie es eigentlich nicht bereits morgens für ein Mittagessen parat machen müssen. Aber das können Sie natürlich, wenn Sie beispielsweise eine ofenfeste Form (für eine Mikrowelle im Büro) haben und diese auch geeignet wäre, so schön zu gratinieren. Ich nutze keine Mikrowelle (und habe auch keine), aber für Sie kann das ja interessant sein?

    Minibackofen © Liz Collet
    Minibackofen © Liz Collet
  • Ich habe dieses Rezept unter anderem bereits in einem Minibackofen zubereitet, den ich vor ein paar Jahren geschenkt bekam, als ich die Zeit bis zu einem Ersatzherd überbrücken musste. In jedem Fall aber können Sie dieses Rezept beispielsweise auch für Gäste bestens 1-2 Stunden vorher vorbereiten, die Sie erwarten. Vervielfachen Sie die Zahl der Chicorées je nachdem, ob das Gericht als leichtes Sommergericht an einem schönen lauen Gartenfestabend das Hauptgericht sein soll oder als kleinere Portion als Entrée gereicht wird. Eine grosse Bratreine oder ein tiefes Backblech bieten Platz genug auch für mehrere Personen. Sie können für solch einen Anlass anstelle einiger Esslöffel Sahne über den Chicorée auch eine separat in einer Casserole zubereitete sahnige Riesling- oder Weissburgundersauce über den Chicorée geben vor dem Gratinieren oder zu dem gratinierten Chicorée offerieren.

Bilder © Liz Collet

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2 comments

  1. Oh wie lecker!! Das erinnert mich auch an meine Kindheit! Gerade vor kurzem dachte ich, gratinierten Chicorrée zu machen, wie meine Mamma ihn immer macht 😉 Danke, dass Du mich mit diesem Beitrag daran erinnert hast!!! 😉
    Lieben Gruß, Emmi

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