Lizerls beschwipster Kloster-Mandel-Guglhupf

Lizerls beschwipster Kloster-Mandel-Guglhupf © Liz Collet
Lizerls beschwipster Kloster-Mandel-Guglhupf © Liz Collet

Eines der vielen Guglhupfrezepte, das mit wenigen Zutaten auskommt und dennoch immer wieder ausgezeichnet zum Nachmittagstee beispielsweise passt, ist mein “Beschwipster Kloster-Mandel-Guglhupf”.

Zutaten (für eine 18- er oder 22-er Guglhupf-Form):

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
Prise Salz
Messerspitze Zimt
125 g Mehl
125 g gemahlene (ungeschälte) Mandelkerne
2 El Milch
1-2 El Heidelbeerlikör aus dem Kloster Ettal

etwas Puderzucker zum Bestäuben nach Backen und Abkühlen

Und so wird er gebacken:

  • Guglhupfform buttern und mit Mehl stäuben
  • Butter in einer Schüssel mit dem Zucker schaumig schlagen, nach und nach die Eier hinzufügen
  • Das mit den Mandeln, Zimt und Salz gemischte Mehl nach und nach hinzufügen, sowie die Milch
  • Zuletzt den Heidelbeerlikör unterrühren
  • Teig in die Guglhupfform füllen und den Kuchen im 175° heissen (und vorgeheiztem) Backofen auf dem Rost in der unteren Schiene backen; Stäbchenprobe machen und wenn er fertig ist, aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
  • Nach dem Abkühlen mit Puderzucker stäuben und zu einen kräftigen ostfriesischem, Assam oder Ceylon Tee oder zu Roibos Tee geniessen.

Tipps:

Ein Gläschen Heidelbeerlikör zu Mandelguglhupf und dem Tee passt übrigens auch sehr gut…. vor allem an so hübsch eiskalten Tagen mit viel Schnee, wie derzeit.  Den Heidelbeerlikör habe ich neulich an den Weihnachtsfeiertagen mitgebracht, als ich eine Gruppe sehr netter Menschen als Guide bei einer der Tagestouren begleitete und führte, zu deren Stationen auch ein Besuch der Basilika des Klosters Ettal gehört. Auch am 1. Weihnachtsfeiertag war in Heigls Laden gegenüber nachmittags noch geöffnet, in dem unter anderem die in der Klosterdestillerie hergestellten Liköre und Klosterschnäpse verkauft werden. Der mit Holz eingeschürte Bullerofen verströmte Wärme und Behaglichkeit und wie immer, wenn ich dort vorbeikomme, bot sich Gelegenheit zu einem Plausch, um das eine oder andere Neue aus Ettal, dem Kloster und drumherum zu erfahren. Und eine kleine Flasche eines der Liköre mitzunehmen, die nach einem langen Wintertag und beim Aufwärmen am Kachelofen oder vor dem Kamin auch von innen her tüchtig wärmen. Oder eben in Teig – anstelle von Rum oder Mandellikör –  gegeben werden oder vor dem Füllen von Torten auf die gebackenen und quer geteilten Biskuitböden geträufelt werden, bevor Marmelade und Tortenfüllung darauf verteilt werden.

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