Wurzeliges vom Peterl – Die Petersilienwurzel, eine Lieblingszutat

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Petersilienwurzeln © Liz Collet

Sie sind bedroht. Eine bedrohte Art. Weil ich sie wirklich, wirklich gern und oft jage –  und zum Pech der aromatischen Wurzeln auch immer erwische. Und anschliessend erbarmungslos schlachte.

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Petersilienwurzeln © Liz Collet

Nicht für alle Gerichte werden sie längs halbiert, sie lassen sich nach dem Entfernen des Endes und dem Waschen auch in Scheiben oder Stücke schneiden für Suppen oder Gemüse, wie bei der Petersilienwurzelsuppe oder wenn sie zu Fleischpflanzl

Fleischpflanzl auf Petersilienwurzelgemüse © Liz Collet
Fleischpflanzl auf Petersilienwurzelgemüse © Liz Collet
Fleischpflanzl auf Petersilienwurzelgemüse © Liz Collet
Fleischpflanzl auf Petersilienwurzelgemüse © Liz Collet
Fleischpflanzerl mit Radieschensauce © Liz Collet
Fleischpflanzerl mit Radieschensauce © Liz Collet

oder auch Falschem (oder auch echten geschmortem) Hasenbraten oder -Ragout serviert werden.

Viel zu schade wäre es, sie “nur” als eine der Zutaten für Suppengemüse oder für Geschmortes und Gebratenes zu verwenden, wiewohl sie dort naturellement unverzichtbar sind. Klassisches Suppengemüse wird meist in mehr oder weniger preislich angemessenen Bündeln oder gar in folienverpackten Gemüseschalen angeboten und besteht dann aus einer Karotte, einem Stück Knollensellerie mit schon unansehnlichem Rand und ein paar Halmen welkender Petersilienstängel. Links liegen lassen! Kaufen Sie sich die Zutaten einzeln und vom Bauernmarkt oder wenigstens in guter Qualität aus dem Lebensmittelhandel – Sellenknollerie und / oder Petersilienwurzeln, Lauch, Karotten und Petersilie (die glatte, bitte!) und putzen und schnibbeln sie diese einzeln in Würfel, Scheiben oder Streifen und frieren Sie diese dann nach Sorten einzeln und portioniert ein. So können Sie je nach Rezept und Gerichten die Mengen und Zutaten unterschiedlich mischen und verwenden und haben stets knackfrische Qualität im Haus parat.

Dass Sie die wurzeligen Enden vom Lauch dann nicht wegwerfen, muss ich Ihnen nicht mehr sagen, …oder doch? (HIER sehen Sie, was Sie damit bitte machen)

Petersilie II © Liz Collet
Petersilie II © Liz Collet

Das klappt auch mit der Petersilie, die Sie entweder im Blumenkasten und -topf selbst ziehen und wuchern lassen, so wild sie es hergibt. Oder am besten am Bauernmarkt dann kaufen, wenn es sie in rauen Mengen und günstig gibt. Und werfen Sie von ihr niemals die Stengel weg!

Klein geschnippelt wie Schnittlauchröllchen sind sie aromatisch für Kräuterdips, Saucen, Suppen und über Salate und auch auf’s Brot.

Die Blätter mit dem Messer oder einem Wiegemesser wie mit dem hier im Bild posierenden, schon rund 30 Jahre altem Exemplar

Leichter Eiersalat mit Joghurt und Dill © Liz Collet, Andechser Natur, Andechser Molkerei, Molkerei Andechs, Andechser Naturjohurt, Andechser Bio-Joghurt mild,
Leichter Eiersalat mit Joghurt und Dill © Liz Collet

klein und fein hacken und ebenfalls einfrieren. Das klappt auch mit Dill und Schnittlauch.

Zurück zu den Petersilienwurzeln. Ganz besonders gern mag ich  diese kinderleichte Zubereitung: Längs halbiert in wenig Wasser bissfest garen.

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Petersilienwurzeln © Liz Collet

Danach können Sie sie entweder in einem Stich Butter in der Pfanne schwenken und braten und mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie geniessen, pur oder mit anderen Zutaten.

Peterl und Radieserl © Liz Collet
Peterl und Radieserl © Liz Collet
Peterl und Radieserl © Liz Collet
Peterl und Radieserl © Liz Collet

Oder mit Milch oder Brühe aufgiessen und zu cremiger Suppe pürieren – mit Gewürzen und Kräutern abschmecken und nach Lust und Laune mit anderen Zutaten servieren.

Petersilienwurzelsuppe mit Gurkenstreifen und Fleischbällchen am Spiess © Liz Collet
Soup to Go © Liz Collet

Oder – wie heute – ohne Umweg in der Bratpfanne, sondern mit der Spargel- oder Spaghettizange aus dem Topf auf den Teller umgesiedelt ganz einfach zusammen mit frischer Tomate und einer cremigen Schwammerlsauce geniessen:

Petersilienwurzeln mit Schwammerlsauce © Liz Collet
Petersilienwurzeln mit Schwammerlsauce © Liz Collet

Eine Schwammerlsauce muss man eigentlich kaum wirklich erklären, aber ganz fix (und bitte ohne Tüten-Fix-Futterzusätzen) geht sie so:

  • Stich Butter in den Topf geben und in die leicht schäumende Butter
  • erst klein gewürfelte Zwiebeln geben und glasig werden lassen,
  • dann eine Handvoll geputzte und in Scheiben geschnittene Schwammerl hinzufügen und anbraten. Bei mir waren es heute zufällig Egerlinge, aber auch Champignons oder Waldpilze, die Sie frisch erbeuten können, schmecken fabelhaft dazu.
  • Wenn die Schwammerl Farbe angenommen haben, eine Prise Mehl darüber stäuben (ca 1-2 gestrichene Tl, das genügt völlig) und unter Rühren mit anschwitzen,
  • dann kalte Milch unter Rühren dazu giessen, aufkochen lassen und köchelnd ca 5 Minuten zur cremigen Sauce reduzieren lassen.
  • Nach Lust, Laune und dem, was Ihr Kühlschrank bieten und Ihre Glüstl Ihnen diktiert, noch einen Schuss Sahne, einen Klecks Sauerrahm, Schmand oder Crème fraîche unterrühren, mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie abschmecken und ………….voilà, das Schmankerl kann mit der Petersilienwurzel angerichtet werden!

Tipp:

Garen Sie ruhig die doppelte oder dreifache Menge der Petersilienwurzeln, wann immer sie genug davon in knackiger Qualität bekommen können. Gegart können Sie diese problemlos im Kühlschrank bis anderntags für eine weitere Mahlzeit aufbewahren und natürlich auch als TK-Vorrat portioniert lagern. Mit letzterem haben Sie stets eine gute Basis für ein schnelles Gericht zum Mittag- oder Abendessen und keine Not, auf Fertiggerichte aus vermeintlichem Zeitmangel zurückgreifen zu müssen, bevor Sie zwischen Heimkommen an den Herd dem Hungertyphus erliegen.

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