Bunter Kartoffelsalat – auch ohne Mayonnaise erfrischend und leicht

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Bunter Kartoffelsalat mit Bierschinken und Ei © Liz Collet

Nachdem ich unlängst gelegentlich eines Tweets über den “Kartoffelsalatkrieg” der Tatsache bewusst geworden war, dass eines der gängigsten und klassischsten Gerichte hier im Blog einigermassen Vernachlässigung erlitten hatte, obwohl er regelmässig zubereitet wird, stand fest, dass sich das künftig ändert. Gesagt, getan.

Den ersten der “bunten” Kartoffelsalate, die mit allerlei anderen Zutaten aufgepeppt werden, hat es HIER bereits zu sehen gegeben und er war mit Miracel Whip zubereitet. Wenn schon Mayonnaise in Kartoffel- oder Nudelsalaten, dann gleich die würzigere Variante.

Bei der Gelegenheit sei angemerkt, dass ich Mayonnaise sonst am liebsten selbst und frisch zubereite.

Das ist so unkompliziert, dass sie pur und mit allerlei verschiedenen weiteren Zutaten (Kräuter, Knoblauch, gekochtem und gewürfeltem Ei u.v.a.m.) zu unterschiedlichen Gerichten im Nu in der erforderlichen Menge zubereitet werden kann, wenn man mal welche braucht.

Hingegen würde gekaufte Mayonnaise bei mir nach dem Öffnen des Glases zu lange im Kühlschrank verbleiben, bis das Glas geleert wäre, dass sie vielleicht nicht völlig verbraucht würde. Ewig hält Mayonnaise nunmal nicht, eher im Gegenteil. Dann lieber frisch und selbst zubereitet.

Nur bei Nudel- oder Kartoffelsalaten wird ein Glas zum einen auch schneller verbraucht und zum anderen mag ich die handelsübliche dafür lieber.

Zurück zum heutigen Kartoffelsalat.

1.

Er wurde klassisch zubereitet, d.h. Pellkartoffeln kochen, schälen, in eine Schüssel in Scheiben geschnitten geben, gewürfelte Zwiebel, Brühe, etwas Weissweinessig darüber und gut durchmischen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Prise Paprika, Petersilie und ein wenig braune Butter. So wird er lauwarm zum Essen serviert. Oder abgekühlt. Pur oder mit Salatgurke,

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Radieschen © Liz Collet

Radieschen, Tomaten,

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Rapunzelsalat garniert, je nach Saison und Tagesglüstl.

2.

Oder nach dem Abkühlen und einige Stunden später mit weiteren Zutaten zum “bunten Kartoffelsalat”, wie heute. Da kamen 

  • gewürfeltes, hartgekochtes Ei,
  • gewürfelte Essiggurken
  • und ein Klecks Dijon darunter
  • und eine Scheibe Bierschinken (ca. 5 mm dick geschnitten und gewürfelt) dazu.

Garnieren mit Ei, Gurke und Petersilie und eine Breze dazu.

Bäckersemmel mit Butter und Petersilie © Liz Collet,Bäckersemmel mit Butter und Petersilie © Liz Collet, Milchprodukt, Butter, Butterbrot, Brotzeit, Semmel, Sternsemmel, Brötchen, Handwerk, Bäckerhandwerk, Meisterbäcker, Handwerkszunft, Zunft, Ausibildungsberuf, Markt, Bäckerei, Backstube, Snack, Brotzeitsemmel, Holz, Natur, Naturzutaten, Buchenholz, Buchenholztisch, Breze, Laugenbreze, Brezengebäck, Butterbreze
Breze, Butter, Bairisches Nationalgebäck © Liz Collet

Oder eine Scheibe von dem Klosterbrot dazu, das ich gestern frisch erbeutete (dazu in einem der kommenden Beiträge mehr) — und auch am heissesten Tag ist ein Schmankerlessen fertig.

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Nun höre ich manchen beinahe schon seufzen, der sich bei diesen hochsommerlichen Temperaturen nicht einmal zum Pellkartoffelkochen und -schälen aufzuraffen vermag:

“Zuuuu heiss”…selbst dafür.

Ein Frühaufstehervogerl wie ich hat es da leicht, das gebe ich zu. Ich wache seit Jahren den Wecker überholend gegen 4 Uhr auf.

Zig Jahre lang, bevor ich neuerdings einen nach dem anderen Artikel in Presse und Medien wie diese lese und sehe, dass erfolgreiche Manager und Millionäre solche Frühaufsteher seien. Und warum das daran liege, dass sie so früh aufstehen und was sie dann machen. Der Kausalitätsbeweis schlägt fehl – anderenfalls wäre ich Millionärin. Ich versichere Ihnen, ich bin weit davon entfernt. Und sehe meinen Reichtum auch in anderem.

Sie und ich kichern nun leise ein bisschen darüber, dass diese Menschen dann ganz sicher keine Pellkartoffeln für Kartoffelsalat kochen.

Und ich kann Ihnen versichern, ich tue das auch nicht nur und schon gar nicht jeden Tag. Aber vieles seit vielen Jahren morgens in diesen Stunden von 4 Uhr, bis die Familie wach wurde und zu versorgen war und Büro und dortige oder viele andere aushäusige und auswärtige und Reise-Termine auf mich warteten oder einfach das Telefon im Büro zu bimmeln begann. Es gibt morgens und abends Stunden, die kostbar deswegen sind, weil sie von nichts und niemandem unterbrochen werden. Manche Schriftsätze in komplizierteren Fällen, Gutachten, Vorträge, Manuskripte lassen sich dann besonders angenehm erstellen.

Besonders in Lebensphasen, wenn Sie den Vollzeitberuf mit Familie, einem kleinen Knirps und noch zwei betreuten Grossmüttern und einigen anderem unter einen Hut bringen und gut unter einen Hut bringen wollen, ist es eine Möglichkeit, einfach früher aufzustehen. Und – nach der täglichen Zeit für mich, auch für die mindestens 30 Minuten Gymnastik und Konditionsübungen –  in den ersten drei Stunden des Tages das Pensum bereits erledigt zu haben, für das andere mit Beginn der üblichen Bürozeiten erst peu à peu in die Gänge kommen und den halben Vormittag und mehr brauchen; denn die werden ja dabei dann von Anrufen, Kliententerminen, anderen Terminen, Kollegen und Mitarbeitern usw. immer wieder unterbrochen. Und haben nicht halb so viel zuwege gebracht, bis Mittagszeit ist. Manches hätte ich anders wohl auch kaum und schon gar nicht so gut, wie es gelang, auch noch unter einen Hut bringen können.

So gesehen, haben erfolgreiche Manager vielleicht nicht ohne Grund gern auch einen frühen Morgen für sich. 

Ob Sie aber morgens so gern wie ich Schreibtischarbeit erledigen oder Pellkartoffeln kochen oder beim Kaffeekochen die Sterne noch oder die Sonne schon aufgehen sehen und die anderen frühen Vogerl zwitschern hören, die frühe Stunde zum Morgenlauf durch’s Blaue Land oder für einen frühen Weg an den See, ins Moos oder den Wald, mit oder ohne Kamera nutzen ,………… oder anderes, das alles ist auch an heissen Sommertagen wie derzeit besonders schön. Denn da ist es auch im Sommer angenehm kühl, sogar in den Küchen der Dachwohnungen, die ich jetzt und zuvor bewohn(t)e.

Während der Wasserkocher zum Brodeln des Teewassers aufgesetzt wird oder nachdem die Bialetti von der dann eh heissen Herdplatte für den Unersetzlichen für die Espressotasse und mich gezogen wird, schiebe ich einfach einen Topf mit Kartoffeln und im Wasserkocher bereits heiss gemachtem Wasser für die Kartoffeln auf dieselbe Herdplatte, lege den Topfdeckel darüber und lasse sie je nach Grösse der Kartoffeln ca 20 Min. oder etwas länger vor sich hin garen. Danach sind sie im Nu und bei morgendlich kühler Frische im Nu geschält und zum Kartoffelsalat verarbeitet. Auch für andere Rezepte werden die Pellkartoffeln um diese Zeit gern “nebenher” zubereitet. Wer kein Frühaufsteher ist, erledigt es halt abends, wenn es wieder kühler wird. Jedem seine Chronobiologie.

Und jedem natürlich sein Lieblingskartoffelsalat. Aus unterschiedlichen Vorlieben “mit” oder “ohne” (Mayonnaise) oder warm oder kalt oder bunt oder pur muss niemand einen “Kartoffelsalatkrieg” anzetteln. Die Devise “Das eine tun, das andere nicht lassen, eins nach dem anderen” ist doch viel genussreicher………… n’est-ce pas?

Und wie ist IHR Lieblingsrezept beim Kartoffelsalat? Ich bin neugierig und freue mich auf Kommentare, gern mit Links zu Ihren Blogrezepten dazu!

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