Brotzeit, Brezenzeit – und die Stunde für den Klassiker: Pressack

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Breze, Butter, Bairisches Nationalgebäck © Liz Collet
Heute bleibt die Küche kalt,
wir gehen lieber in den Wald!

Heisse Sommertage verleiden vielen das Kochen, das Stehen in der warmen Küche und am Herd ebenso wie heisse Gerichte.

Eine der Alternativen ist die Brotzeit, die derlei erspart und im Nu zubereitet ist. Zugleich gibt sie die Möglichkeit, die Mittagspause oder Mittagszeit (derer, die nicht bei der Arbeit sind) nicht nur im Garten oder auf dem Balkon zu verbringen, sondern auch ohne viel grossen zusätzlichen Zeitaufwand wie beim Grillen im Wald oder auf der Wiese oder am See geniessen zu können. 

Sofern eins davon oder mehrere selbiger Naturfleckerl einen Katzensprung entfernt liegen.

© Liz Collet
© Liz Collet

Mancher hat das Glück…. Sie sehen oben im Bild rechts den “Fröscherlsee”, den Froschhausener See wenige Schritte von meiner kleinen Burg entfernt. Der kleinste der drei Seen im Blauen Land neben Staffelsee und Riegsee und seinen Namen nicht ohne Grund tragend. Links mit im Bild übrigens der Kirchturm der Froschhausener Kirche, zu welcher alljährlich die Leonhardiprozession führt.

Und gleich dahinter ein Stückerl vom Riegsee links hinter dem Kirchturm, der sich dann etwas grösser in die Landschaft erstreckt, im Wesentlichen findet sich an seinem Ufer dann nur das gleichnamige Dorf Riegsee. Dort entstehen allerdings so einige kriminelle, aber auch wunderschöne Sommer-Geschichten und Bücher, die ein bisschen Bullerbü ins Blaue Land zu zaubern scheinen. Die man lesen und auch hören kann und für die sogar Väter und Töchter selbst die Hörbücher einlesen und -sprechen.

Und wenn Sie noch mehr Atmosphäre brauchen, um sich “mein Blaues Land” vorzustellen, wie ich es seit 1992 liebe eben wegen dieser Sommertage und -ferien und im Winter gleich nochmal so gern und warum ich seit 4 Jahren nun auch hier lebe, dann lege ich Ihnen Erich Kästners Gedichtband “Die 13 Monate” ans Herz, die ich kannte, bevor ich den ersten Urlaub hier verbrachte. Und in die ich mich hineingefallen fühlte, als ich erstmals hier die Ferien verbrachte. Lesen Sie die Monate “Juni” bis “September” und Sie ahnen, wie das Glück im Kleinen ganz gross und ganz einfach ist und sein kann. Und sollten Sie dann das Gefühl haben, den heute wie an anderen Tagen durch offene Fenster durch die Räume und über Wiesen und Hänge wehenden Duft von Wildblüten, Heu und Wiesen beinahe schnuppern zu können, ………..überraschen würde mich das nicht. Die Therapie gegen solche Sehnsuchtshalluzinationen ist ganz einfach: Buchen Sie ein Bahnticket und suchen Sie sich ein nettes Fremdenzimmer, eine Ferienwohnung oder anderes Gastzimmer im Blauen Land. Und Sie können jeden der zahllosen Artikel über Entschleunigung und Anti-Stress-Seminare getrost vergessen.

Und was es alles sonst so Hübsches hier gibt…. ? Na, vielleicht verrate ich Ihnen das auch noch. Wenn Sie erst mal hier sind. Mehr dazu gern auf Anfrage. Jetzt wird erst mal Brotzeit gemacht!

Pressack mit Breze zur Brotzeit © Liz Collet
Pressack mit Breze zur Brotzeit © Liz Collet

Da braucht es nicht mehr als frische Bäckerbrezen, deftige Scheiben vom Pressack und vielleicht noch einer Handvoll Radieserl oder Tomate dazu, ein Brotzeitbrett oder Teller. Bitte keine Pappe, Sie überheben sich nicht, wenn Sie stattdessen einen aus Porzellan nutzen und in die Tasche packen und ein Taschenmesser. Müll vermeiden gilt nicht nur indoor.

C’est ça – mehr braucht es nicht.

Und………das Ganze klappt natürlich ebenso vorzüglich für’s Abendbrot. Aber DAS muss ich Ihnen ja nicht wirklich eigens sagen. Oder?😉

Pressack mit Breze zur Brotzeit © Liz Collet
Pressack mit Breze zur Brotzeit © Liz Collet

Bon appétit!

PS: Gelegentlich backe ich meine Brezen und anderes Laugengebäck gern selbst, das ist einfacher, als die meisten denken. Und preiswert zudem.

Einen vergnüglichen Bericht, wie man im Elsass beim Backen von Brezen zuguggen und mitmachen kann, hat Tanja HIER veröffentlicht, die auch zu anderen Touren stets unterhaltsame und interessante Berichte postet.

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