Kichererbsensuppe mit gebratener Hühnerleber

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Kichererbsensuppe mit Hühnerleber © Liz Collet

Üblicherweise wird Fleisch – wenn überhaupt – am Wochenende gekauft und zubereitet. Das ist nicht dogmatisch und so kann auch an einem Wochentag mal Fleisch auf den Tisch kommen und auch nicht an jedem Wochenende wird Fleich gekauft und zubereitet, aber überwiegend ist das so.

Gestern aber ist ein schönes Huhn in den Einkaufskorb geflattert. Es wurde in den frühen Morgenstunden und während gegen 5 Uhr die erste Kanne Tee zubereitet wurde, mit Gemüse und ausreichend Wasser im Schnellkochtopf gegart.

Der Schnellkochtopf (eigentlich ein guter WMF-Topf, den ich mir vor ca. 8 Jahren kaufte, trotzdem,….*seufz*) tut eigentlich nur noch so, als sei er einer. Das Druck-Ventil und was für den Druck sorgt, hat vor einiger Zeit seine Bereitschaft eingestellt, seine Pflicht und Schuldigkeit zu tun. So ganz genau konnte man mir das nicht wirklich im Laden sagen, wo ich ihn gekauft hatte, nur wie teuer es mich käme, es klären zu lassen, etwaige Ersatzteile oder Reparaturmöglichkeit oder Ersatzdeckel standen nicht für das Dilemma zur Verfügung. Und die Suche nach einem passendem Ersatzdeckel, dessen Preis nicht gleich so teuer ist, wie ein neuer Schnellkochtopf, gestaltete sich eher …….nicht erfolgreich.  Auch das Ersatzteil, das man mir empfahl – Austausch des kompletten Griffes samt Ventil, kostete mich immerhin auch fast 40 Euro – brachte keine Abhilfe, warum auch immer. WMF wird sich schwer tun, mich als Schnellkochtopf-Kundin weiterhin zu fesseln. Im Sinne der Kundenbindung. Denn die Frage stellt sich ja, ob und welchen Schnellkochtopf dann beim nächsten Mal nehmen? Das hat seinen Grund in der Unternehmensgeschichte von WMF und den Markenprodukten, die es bei Schnellkochtöpfen auf dem Markt sonst noch so gibt.

Der wird – wenn Sie ein Kaufhaus betreten und die Abteilung mit Schnellkochtöpfen aufsuchen – im Wesentlichen von (scheinbar) drei Unternehmen bestimmt, die auf Warentischen angerichtet werden: WMF, Fissler und Silit. Und allenfalls noch partiell von Tefal.

Ich könnte auch noch hinzufügen, dass dieser zweite Schnellkochtopf in eigenem Haushalt der erste aus den neueren Serien von WMF in Edelstahl war. In meiner Familie nutzten Generationen vor mir den Klassiker unter den Schnellkochtöpfen, der einfach nur “der Sicomatic” hiess. Der wiederum gehörte  – auch wenn den meisten nicht bekannt – auch zu WMF. 1927  brachte nämlich WMF mit dem Markennamen Sicomatic den „Siko“ auf den Markt. Später entwickelte WMF die Serie weiter. 1975 war der Sicomatic®-S  der erste Schnellkochtopf der Welt mit Kochregler im Griff.

1955 hatte WMF das Werk Riedlingen gegründet und dort die Silit-Kochgeschirrfertigung untergebracht, 1966 aus dem  Werk Riedlingen die Oberschwäbische Metallwarenfabrik (OMF) gemacht und diese aus dem eigenen Konzern ausgegliedert, um eine Premiummarke aufzubauen.  OMF wurde von WMF 1976 in Silit-Werke, Riedlingen umbenannt. Das mag der Grund sein, warum die Silit Schnellkochtöpfe bei vielen Verbrauchern tatsächlich so sehr als eigene Marke und nicht zu WMF gehörend wahrgenommen werden, dass mir sogar Verkäuferinnen in Kaufhäusern die WMF-Schnellkochtöpfe als solche der Konkurrenz zu Sililt offeriert wurden, wenn ich mich dort umsah. 1998 hat WMF zwar Silit wieder vollständig in den Konzern integriert, führt die Marke Silit aber nach wie vor als eigenständige Premium-Marke und -Hersteller weiter.

Viele Kunden halten Silit-Schnellkochtöpfe und die anderen WMF -Schnellkochtöpfe für Produkte unterschiedlicher Unternehmen, so einprägsam scheint der Markenname Silit oder Silit Sicomatic zu sein.

Da jedoch letztlich beide zu einem Unternehmen gehörten, dachte ich: Warum nicht eines der neueren Edelstahl-Exemplare nehmen? Wichtig war mir vor allem die Handhabung mit dem Ventil und bei der Öffnung des Deckels, All-in-One-Griffe und ecomodes und pp. braucht es für mich nicht zwingend, ich bin mit Basis-Funktionen sehr glücklich, bei denen Schieberegler am Deckel von “auf”- “zu” – “Dampfdruckmodus” völlig genügen würden, wie bei dem Modell, das ich dann fand und nahm. Bei Reglern mit einer dicken Kappe auf dem Griff und Deckel hingegen bin ich skeptisch, wenn diese “aufgesetzt” sind und daher bei mir im Verdacht stehen, irgendwann an Materialermüdung der ineinandergreifenden Kappe und “Aufsatzteil” leidend, “abzugehen” und ersetzt werden zu müssen. Leider hielt aber in meinem Fall auch der Serienname “Perfect” nicht, was er versprach. Was mich betrübt.

Nach der Erfahrung mit dem neuerem Edelstahl-WMF-Exemplar anstelle eines noch klassischeren Modells des “Sicomatic” bzw Silit ist ein leises und unüberhörbares Gefühl der Reue ins Herz geschlichen, welches die Frage “Warum nicht?” nun mit “Darum nicht!” kontert.

Und der Reue, jenem Klassiker nicht treu geblieben zu sein, als ich einen Ersatz für meinen während der Referendarzeit gekauften Schnellkochtopf brauchte, der mehr als 20 Jahre unverwüstlich Dienst getan hatte. Anders als die aussen schwarz emaillierten und innen blauen und auch 6,5 l grossen Schnellkochtöpfe meiner Eltern und Grosseltern war mein erster “Sicomatic” weiss und mit dekorativem Farbdesign in meinen Lieblingsfarben in unerschiedlichen Brombeertönen am Emaille aussen – eine Sonderedition, leider nicht mehr verfügbar. Aber immerhin gibt es nach wie vor Emaille-Varianten des Klassikers,  ebenso wie ebenfalls Edelstahl. Mein erster Schnellkochtopf war für die meisten Gerichte für den 1- Personen-Haushalt, den ich damit anfangs nur versorgte, mit 4,5 l ausreichend. Für das meiste auch noch, als ich meine eigene Familie gründete und damit bekochte, also für 3 Personen im Alltag.

Für manches aber ich hatte immer mit einem grösseren (6,5 l) geliebäugelt, seit ich für die eigene Familie und mehr noch für Besuche kochte. Ab 4 Personen war er für vieles zu klein und für den Alltag auch für einiges: Ob für die Pellkartoffeln, die stets in Mengen von 2- 2,5 kg darin zubereitet werden oder für Rindfleisch, bei dem ich neben Braten- auch gern Wadenfleisch zusammen und mit Gemüse darin auf einmal bereite, das dann teils portioniert ins TK-Fach geht oder viele andere Dinge – der grössere Schnellkochtopf ist für vieles dann eben doch sehr praktisch.

Und so griff ich zu, als sich die Gelegenheit bei einem WMF-Modell zu einem Sonderpreis während einer Vorweihnachtsaktion beim Kustermann in München bot. Jener alteingesessene Laden, wo man eigentlich Service gross schreibt und auch Ersatzteile für so ziemlich alles und eben auch normalerweise für Ersatzventile, Dichtungsgummiringe u.a. für Schnellkochtöpfe bekam. Das Haus, in dem schon Generationen meiner Familie und auch ich bis heute liebend gern einkaufen, geniesst nicht ohne Grund mein Vertrauen und wird sonst gern empfohlen. Mit dem defekten Deckel und Topf von WMF aber war dort keine hilfreiche Lösung zu bekommen. Gute Töpfe und im Besonderen Schnellkochtöpfe von namhaften Markenherstellern gehören nicht zu low budget Artikeln – das macht es umso ärgerlicher.

Bleiben Sie mir ruhig weg mit Schnickschnack wie Thermomix & Co, die alle glauben haben zu müssen – und dann bei Ebay wieder zu verkaufen versuchen. Wo sie diese auch nicht leicht wieder loswerden, schon gar nicht ohne deutlichen Verlust und daher weiter (andernorts, das Netz ist manchmal eine fies kleine Welt, ein Dorf geradezu) anpreisen, wie unverzichtbar das Teil sei. 

Aber auf einen Schnellkochtopf verzichte ich sehr ungern.

Der derzeitige  baut nun leider keinen Druck mehr auf – aber als “normaler” und grosser Topf wird er halt seufzend (bis mir ein geeigneter neuer Schnellkochtopf in den Weg kommt) weiter genutzt. Er hat – wie die §§-Schubserin sagen würde – eine Änderungskündigung erhalten und sie akzeptiert. Und setzt sein Küchenleben bei mir mit geänderten Tätigkeitsbedingungen fort:

Mal mit Deckel für Huhn, Fleisch auf dem Kraut gegart, Sulzhaxerl und -fleisch oder -schwanzerl, Kartoffeln oder anderes mehr. Oder ohne Deckel für ‘s Kochen von Konfitüren oder Hollersirup, wofür er sich dank des guten Topfbodens und seiner Höhe mit 6,5 l allemal noch gut eignet. Ebenso für grössere Mengen von Suppen und Gemüsesuppen oder Eintöpfen oder Gulasch.

Nur als Dampf- und damit auch SCHNELLkochtopf mit reduzierbarer Garzeit taugt er schlicht nimmer. Das Köchinnenherz wünscht sich einen neuen Schnellkochtopf, doch das Sparschweindl hat noch keinen ausreichend runden Bauch dafür. Nun denn, Vorfreude ist auch eine schöne Freude.

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Kichererbsen © Liz Collet

Während das Huhn heute also vor dem Wochenende zusammen mit den Innereien und Kragen gegart wurde und sein Fleisch am Wochenende für Gerichte sorgen wird und daher nach dem Abkühlen in den Kühlschrank wandert, durfte die Leber zart in der Pfanne gebraten mit ein paar Stücken vom Hühnerfleisch die Kichererbsensuppe garnieren.

Kichererbsensuppe mag ich sehr gern und bereite sie immer wieder mal anders zu, sie lässt sich mit und ohne Fleisch, Fisch, Bratenresten, Gemüsewürfel, Kartoffeln, frischen Kräutern und vielem anderen variieren oder mit einem Schuss Riesling oder Rahm oder beiden verfeinern.

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Kichererbsensuppe mit Riesling und geräuchertem Saibling© Liz Collet

Auch kann man sie in grösserer Menge zubereiten, ungewürzt pürieren und portioniert einfrieren. Verfeinert (mit Milch, Rahm, Kräutern, Gewürzen und anderen Zutaten) wird sie dann nach dem Auftauen und nach Erhitzen. So kann man sie auch geniessen, ohne am Vorabend Kichererbsen eingeweicht zu haben.

Die Kichererbsen wurden am Vorabend eingeweicht, heute morgen abgegossen, abgebraust, in frischem Wasser gekocht. Sie aufzusetzen, geht ebenso nebenbei frühmorgens beim Kaffee- oder Teekochen, wie das Aufsetzen des Huhns im Topf.

Wenn sie gar sind, wird ein Teil der Kichererbsen für einen Salat verwendet, für den das Dressing bereits angerührt wurde (Öl, Salz, Pfeffer, Weissweinessig, Zitrone, Zwiebel, Petersilie), der andere Teil wird in der Hühnerbrühe erhitzt, ein Teil püriert und mit etwas Milch (und einem Schuss Rahm, wenn man mag, ich finde sie cremig genug durch Milch und Pürieren), Salz, Pfeffer, Rosenpaprika verfeinert und abgeschmeckt.

Leber mag ich von jedem Tier gern – Huhn, Ente, Reh, Lamm, Kaninchen, Kalb, Rind oder Schwein bieten allerlei Schmankerlmöglichkeiten. Jede davon könnte man natürlich auch zu der Kichererbsensuppe verwenden. Aber heute war sie halt mit dem Huhn (und Magen, Herz und Kragen) dabei und wurde deswegen als “Krönung” für die Suppe verwendet.

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Serviert wird die Kichererbsensuppe mit der Hühnerleber, die in der Pfanne in wenig Butter und mit Kartoffelscheiben (von den diese Woche gekochten Pellkartoffeln) gebraten wurde. Ein Zweig frischen Rosmarins mit in der Pfanne geschwenkt und eine Zehe Knoblauch geben Kartoffeln und Leber ein feines Aroma, bevor sie auf der Suppe angerichtet werden.

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