Wie man Grissini selbst backen kann

Grissini © Liz Collet

Finden Sie gekaufte Grissini auch immer ein bisserl teuer für die Menge in der Packung? Dann habe ich diesen Tipp für Sie zum Selberbacken der würzigen und knusprigen Stangerl.

Zutaten:

20 g frische Hefe
1/4 l lauwarmes Wasser
500 g Mehl
1 Tl Salz
1/2 gestrichenen Tl Zucker
2 El Oliven- oder Sonnenblumenöl (ich nehme gern letzteres)
Prise Rosenpaprika oder Cayenne
ca 1 Tl frischer Rosmarin oder Thymian, fein gehackt

und zum Bestreuen eventuell etwas Parmesan, Sesam, Fenchelsaat, Rosmarin oder Thymian

Und so wird’s gemacht:

1. In einer Schüssel Mehhl, Salz und die Gewürze vermischen. Verrühren Sie die Hefe mit 1/4 l lauwarmem Wasser und geben Sie es dann in die Schüssel mit dem Mehl und das Öl dazu. Mit dem Handrührgerät und Knethaken zu einem glatten Hefeteig verarbeiten und dann zu einer Kugel formen. Decken Sie diese in der Schüssel mit einem sauberen Leinen ab und lassen Sie den Teig an einem warmem und zugfreiem Platz in der Küche ca 20-30 Minuten ruhen.

2. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C (180 °C bei Umluft) vor und legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.

3. Teilen Sie den Teig in vier Portionen und rollen Sie diese zu je einem Strang, von dem Sie ca. walnussgrosse Stücke abschneiden, die Sie jeweils zu Kugeln und dann zu Strängen rollen und auf das Backblech nebeneinander legen. Unter dem Leinen 15 Minuten ruhen lassen.

4. Die Teigstangen mit ein wenig Wasser bepinseln und dann entweder pur backen oder vor dem Backen nach Vorliebe mit fein geriebenem Parmesan, Sesam, gemörserter Fenchelsaat, Rosmarin oder Thymian bestreuen und dann backen, bis die Enden goldbraun werden (die Stangen selbst sollten hell bleiben). Das dauert je nach Dicke der Stangen ca 10 bis 15 Minuten. Nehmen Sie die Bleche dann heraus und lassen Sie die Grissini auf einem Kuchengitter abkühlen.

Sie schmecken zu solchen oder anderen Antipasti, Apéritif, Wein oder Bier und auch zu Dips oder einfach zwischendurch. In einer mit Pergamentpapier (Butterbrotpapier) ausgelegten Blechdose bleiben sie einige Tage frisch. Wenn sie so lange überleben. Ich persönlich halte sie für eine gefährdete Art. Und finde sie sehr gefährlich, wenn sie in der Blechdose in Fingerreichweite sind: Sie sind auch während eines Bürotages ein verführerischer Snack oder unterwegs beim Picknick, Wandern, Radtour oder in der Mittagspause zum Schicht- oder anderem Salat im Glas gut zu vernaschen. Und ganz hochgefährlich und -gefährdet finde ich sie ja zu Käse oder zu Käseteller mit verschiedenen Käsesorten.

Mehr zum Knabbern?

Bild : Grissini © Liz Collet (Nutzungsrechte auf Anfrage und nach Vereinbarung möglich)

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