Sommergenuss: Frittierte Salbeiblätter

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Salbei © Liz Collet

Ein richtig g’schmackig’s Pflanzerl, der Salbei.

DER Salbei ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn

es gibt eine Reihe verschiedener Sorten.

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Sein Name kommt von dem lateinischen Wort “salvare” und bedeutet “heilen”. Er ist im gesamten Mittelmeerraum, vor allem an der Adria, beheimatet. Salbei wird seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Er war schon in Ägypten bekannt und wurde gegen Unfruchtbarkeit verwendet. In der christlichen Symbolik gilt Salbei als Marienpflanze, Im Volksglauben wird er auch ab und an für Liebeszauber missbraucht. Die Indianer Nordamerikas benutzten die dortige Salbeigattung zum Räuchern, um zeremonielle Orte zu reinigen und zu weihen. In England ist das Sprichwort verbreitet: “Wer ewig leben will, muss Salbei im Mai essen.”

Man kann ihn – solange der Kräutergarten oder -topf noch solchen hergeben, aber natürlich auch nicht nur im Mai geniessen. Frisch am liebsten.
Die Blätter werden bekanntlich auch medizinisch verwendet. Als Heilpflanze hat er eine stark antibakterielle, pilzfeindlichee, zusammenziehende und schweißhemmende Wirkung.

In der Küche gilt er vielen besonders bei fetten Speisen wie Braten oder Leber als wohltunende Zutat. Aber auch Saltimbocca oder Ossobucco alla milanese sind klassische Gerichte für Salbei. Versuchen Sie aber ruhig auch einmal Malfatti mit brauner Butter und Salbei, die unkompliziert zuzubereiten und delikat mit Salbei sind.

Gnocchi und Salbei II © Liz Collet

Gnocchi und Salbei ………..oder auch mehr als Salbei? kann in der Reihe der Schlemmereien mit Salbei natürlich nicht fehlen.

Aber auch ganz schlicht mit Pasta, etwas gebräunter Butter (Nussbutter), Salz, Pfeffer und geraspeltem oder gehobeltem Parmiggiano ist Salbei ein Highlight der vegetarischen und Kräuterküche, dem man allenfalls noch einen herbstlichen Feldsalat mit gerösteten Pinien-, Mandel- oder Walnusskernen zur Seite stellen möchte.

Ich liebe Salbei in meinem Kräutergarten auf der Küchenbank, wo er ab Mai nicht fehlen darf und nicht nur zu Fleisch, sondern auch sehr kleingehackt zB in Saucen für Pasta, Fisch oder in zerlassener Butter mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und geraspeltem Parmesan auf Pasta oder Salzkartoffeln.

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Frittierte Salbeiblätter © Liz Collet

Hier einmal in einer knusprigen Variante – so passt er gut zu leichtem, trockenen Weisswein, Rosé oder auch zu einem Chianti, Rosso di Montalcino oder Nobile di Montepulciano als Häppchen


Zutaten:
3 Eigelb,
100 g Mehl,
125 g Wasser( kalt) verrühren.

Jede Menge Salbeiblätter

Zubereitung:
Salbeiblätter eintauchen und knusprig ausbacken. Auf Leinen ablegen, bevor Sie es servieren.

Schmecken pur und auch sehr gut als Fingerfood für einen Weinabend mit netten Menschen. Dazu am besten ein paar selbstgebackene Grissini und hausgemachte Antipasti wie zB diese hier servieren.

Und weil derzeit Zucchini in den Gärten wie Unkraut erntereif sind, habe ich für alle, die dazu auch noch Rezepte suchen noch HIER und DA und auch DORT noch ein paar feine Zucchinischmankerl. Und wenn Sie mit Zucchini als Suppe im Sommer zumindest an heissen Tagen nicht so viel anfangen wollen, dann bereiten Sie die Suppe doch einfach im grossen Topf zu und geben Sie diese nach dem Abkühlen und portioniert ins TK-Fach. Im Winter sind Sie glücklich über diese Schätzchen, als Zucchinisuppe pur oder aufgepeppt mit weiteren Zutaten und Gewürzen. Ich bereite sie für TK-Vorräte auch nur mit Wasser oder allenfalls milder Brühe zu, so sind nach dem Auftauen die Möglichkeiten unerschöpflich, wie Sie diese dann würzen und verfeinern wollen.

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Die frittierten Salbeiblätter schmecken aber auch zu Feld- oder anderen Salaten, als go along zu Suppen, besonders zu Petersilienwurzel-, Kartoffel-, Paprika und auch zu Pilzsuppen.

Mehr zu Salbei:

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