Resterlessen am Montag: Zucchini-Speck-Pfannkuchen

Zucchini-Speck-Pfannkuchen © Liz Collet
Zucchini-Speck-Pfannkuchen © Liz Collet

So ein Eckerl von einem Zucchino, ein Stückerl vom Wammerl (also einem gekocht oder – heute – bei mir roh geräuchertem Bauchspeck), ein wenig Butter, Milch, Rahm (kann, muss aber nicht), frischer Schnittlauch, Salz und Pfeffer und ein Stäuberl (eine Prise oder zwei Prisen) Mehl, das sind die Zutaten für die Füllung des heutigen Montagsschmankerls, das als echtes Resterlessen gelten darf.

Aus denen wird eine Füllung mit cremiger Sauce und knusprig ausgelassen in der Pfanne und auf dem Gaumen tanzenden Speckwürfeln. Nach denen sind Sie mindestens so ausgelassen wie selbiger knusprige Speck.

Ausser Sie sind Vegetarier, dann lassen Sie den Speck eben weg.

Oder Veganer – dann müssten Sie auf soviele der Zutaten wie Ei, Milch und Rahm eh verzichten, dass es mir keinen Spass mehr macht, es für Sie anzupassen. Und dass es Ihnen nicht schmecken wird, was es hier gibt und von mir für  die charmante Leserschaft zubereitet wird. Das wird Sie als Veganer verdriessen und vertreiben. Wenn Sie sich überhaupt in meinem von Fleisch und von Fettmarmorierungen wie Speck und Speckstreifen durchzogenen Blog verlaufen haben sollten. Und wenn Ihre Toleranzbreite nicht gross genug ist, um sich auch von einem mal mehlspeisenglüstigen, mal fleischeslustigen, mal fleischfreien, mal pastahungrigem. aber eben nie nicht veganen Blog inspirieren zu lassen und Ihre Zutaten selbst anzupassen, bleibt Ihnen vielleicht nur die Flucht anzutreten, sofern Sie dies noch ohne von Schnappatmung maltraitiert zu sein, vermögen.

Das heutige Rezept nun ist ein echtes Resterlgericht. Wie manche andere Pfannkuchen auch. Mal sind die Pfannkuchen der Rest, aus welchem mit Topfen- oder Fruchtfülle frischer Beeren, Äpfel, Birnen oder Kirschen und Rahm- oder Vanilleguss gratinierte Pfannkuchen aus dem Ofen schlupfen. In welchem sie im Reindl köstlich duftend von Pfannkuchen vom Vortag zu Dessert oder Mehlspeise avancieren dürfen.

Öfter aber noch sind Pfannkuchen frisch oder vom Vortag mit anderen Zutatenresterln ein Kandidat für Montags- oder Dienstagsgerichte.

Besteht es doch aus eben Resten von Lebensmitteln, die wie das ca 5-6 cm lange und ca 3-4 cm dicke Stück des Zucchino vom Wochenende übrig blieben.

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Gebackene Zucchini mit Parmiggiano © Liz Collet

Da gab es einen Teil des Zucchino als “Bänder” geschnitten zu hausgemachten Tagliatelle mit knusprig-würzigen Mandeln und ein wenig darüber geraspelten Bergkäse. Da bleibt schon mal ein bisserl Gemüse übrig, das montags sonst auch gern als Suppenbasis herhalten darf. Oder eben für eine cremige Sauce zu Kartoffelrösti oder Reis oder als Füllung eben, wie zu den Pfannkuchen.

Crêpes mit Steinpilzrahm und Radieschen © Liz Collet
Crêpes mit Steinpilzrahm und Radieschen © Liz Collet

Und mit einigen getrockneten oder frischen Pilzen ist immer auch genug an Zutaten vorhanden, die mit wenigen Kräutern auch aus dem Vorrat unerschöpfliche Möglichkeiten für Rezepte erlauben.

Das Rezept für Pfannkuchen kennen die regelmässigen Hereinblinzler bereits, die anderen finden es hier.

Für die Füllung wurde zunächst das gewürfelte, geräucherte Wammerl in der Casserole sacht bei mittlerer Hitze ausgelassen, bis es knusprig ist und auf einen Teller gegeben. Die gewürfelten oder in Stücke geschnittenen Reste des Zucchini werden im selben Topf angeschwitzt, mit wenig Mehl gestäubt und damit vermischt und dann sacht mit Milch sämig zur Sauce gerührt. Aufkochen lassen, Flüssigkeit etwas reduzieren lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. mit einem Schuß Rahm raffinieren. Schnittlauch dazu geben und Pfannkuchen mit der Zucchinisauce und den Speckwürfeln anrichten.

Nur eine kleine Auswahl von Pfannkuchen oder Crêpes, die es süss wie pikant gefüllt und serviert werden können und wurden, finden Sie in der nachfolgenden kleinen Slideshow.

Darunter beispielsweise auch ein Exemplar, das die Käserei Champignon als einer meiner Kunden von Foodbildern als Inspiration auf deren Website in die Liste von Rezepten mit Käse aufgenommen hat. Kein Wunder – nicht nur Frisch- und Hartkäsesorten sind köstliche Zutaten zum Füllen oder Gratinieren von Pfannkuchen und Crêpes, sondern auch milde wie würzige andere Käsesorten. Ob Camembert, Limburger oder Romadour, Blauschimmelkäse oder andere mehr oder weniger milde oder würzige Sorten – sie machen mit Walnuss, Mandel, Pinienkernen, Haselnuss oder Cashewkernen und einer Handvoll frischen Kräutern oder Wildsalaten delikate Gerichte aus einem Pfannkuchen oder hauchdünn gebackenen Crêpes, die man ausgerollt damit wie Flammkuchen belegen und gratinieren, gefüllt aufrollen oder zur Hälfte oder zu Vierteln zusammenklappen kann.

Aus Lust am Genießen – der Slogan der Käserei Champignon passt vorzüglich zu meiner Einstellung zu Lebensmitteln, Zutaten und Käse ohnehin. Nicht von ungefähr, steht meine Wiege doch immerhin im Pfaffenwinkel an der Romantischen Straße, die nicht nur durch kulturell, sondern auch kulinarisch reich an Schätzchen zu nennende Regionen führt. Gelegentlich führe ich auch andere durch diese Region, aber das ist wieder eine Geschichte für sich.

Aber auch mit Fisch, Fleisch, Bratenresten, Hackfleisch lassen sich köstliche Resterl in Füllhörner der Pfannkuchenvariationen verwandeln.

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