Vogelmieresalat mit Steinpilz-Pfifferling-Käse

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Vogelmieresalat mit Steinpilz-Pfifferling-Käse und Mandeln © Liz Collet

Wenn Sie die Wahl haben, im Supermarkt Geld für Salat auszugeben, der erst über längere Transportwege von Erzeugern oder aus Gewächshäusern in den Handel kommt. davon mancher nur in Plastikverpackungstüten und -schalen oder gar noch bereits zerpflückt und vorbehandelt, damit Sie den Salat nicht mehr putzen müssen (was manchen hierzulande offenbar zeitlich oder an Mühe überfordert) oder ihn kostenlos in Ihrem Garten, Balkonkasten oder -topf oder in der freien Natur tagfrisch zu ernten – wofür entscheiden SIE sich?

Vogelmiere ist eines der Wildkräuter, die manchen Gartenbesitzer wie auch Giersch oder Löwenzahn ärgerlich machen, weil sie als “Unkraut” wuchern und sich wild ausbreiten, wenn er sie nicht im Zaum hält oder ausmerzt. Alle drei sind wunderbare Zutaten für die Küche.

Wohl dem, der einen solchen Garten hat – und sie einfach durch Ernten und Aufessen innerhalb seines Zauns im Zaum zu halten vermag. Und an solche weitergibt, die sie mögen. Erntehelfer finden sich dafür vielleicht auch mit kleinen und Kinderhänden, die dabei gleich noch lernen könnten, wofür andere Schulfächer fordern müssen. Weil Kinder nicht mehr wissen, was welche Lebensmittel sind, wie man mit ihnen umgeht und sie nicht verschwendet.

Vielleicht finden sich – erst recht dann, wenn Sie nicht nur wenige Schritte aus der Türe in eigenen Garten oder den nächsten Wald gehen müssen, um Vogelmiere etwa zu ernten – sogar Nachbarn oder Interessierte für “Fairteiler” und “Foodsharer“, welche über “Ableger” dieser vermeintlichen Unkräuter höchs erfreut wären und sie in eigenen Blumenkübel liebend gern als Salatlieferanten adoptieren? Ob Sie solche verschenken oder im Tausch bei Pflanzenbörsen abgeben, der eine oder andere wäre für seine Ecke “Garten” auf Balkon, Terrasse oder Garten oder sein kleines Paradies “Urban Gardening” vielleicht überglücklich?

Erst recht, wer sie nicht genau kennt und für den das eine Hemmschwelle wäre, sie selbst in der freien Natur ernten zu gehen, hätte daran möglicherweise Freude. Auch wenn manchem vielleicht dieses Video bei der Erkennung von Vogelmiere hilft, scheut sich unter Umständen, selbst wild wachsende Kräuter zu pflücken, weil er Sorge hat vor Fuchsbandwurm und anderen Dingen, die gern die Medien füllen.

Es ist schon beinahe Ironie, dass Vogelmiere inzwischen schon auf Märkten und Wochenmärkten zum Kauf angeboten wird. Vogelmiere als wucherndes Unkraut – warum dafür auf dem Markt oder im Handel teuer bezahlen, wenn Sie diese so wunderbar kostenlos selbst bei sich wuchern lassen und ernten könnten, im Eigenanbau?

Die Vogelmiere ist zudem gesund: 150 g dieses Pflänzchens als Salat decken den Tagesbedarf an Eisen, Kalium und Vitamin C. Sie gibt – auch das kann Kindern Spass machen – sogar Hinweise auf bald heranziehenden Regen, weil sie dann rechtzeitig ihre kleinen weißen Blüten schliesst. 

Das eingesparte Geld könnten Sie dann ja vielleicht in gutes Gemüse wie Radieschen und Tomaten vom Markt investieren, sofern Sie diese nicht auch selbst ziehen – bei Radieschen reihenweise in Blumenkästen kinderleicht und für Kinder ein grosser Spass. Und für guten Käse bleibt dann auch noch ein bisserl was übrig. Hier durfte diesmal ein Steinpilz-Pfifferling-Käse den Salat abrunden  und ein rundes Dutzend würzig gebräunter Mandeln. Die Mandelkerne werden gewürzt mit meinem pikanten Gewürzmix aus schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Cayenne, Rosenpaprika und mildem Paprika und eine wönzööööögön Prise Salz. Sie schmecken nicht nur auf Salat, sondern beispielsweise auch zu Paste. Beim Käse ist die Auswahl an Alternativen natürlich nach Ihrer Vorliebe unerschöpflich.

Nur ein wenig Öl über den Salat geträufelt und ein paar wenige Tropfen sehr dezenten Essigs, wie Weissweinessig oder Holunderblütenessig über den Salat, bevor Sie den Käse obenauf legen, mehr braucht es für dieses Gericht schon nicht. Und wenn Sie im Herbst zur Schwammerlzeit noch ein paar gebratene Steinpilze oder Reherl dazu servieren, fühlen Sie sich eh wie im Paradies.

Dazu noch selbstgebackenes oder gutes Brot vom Bäcker  – fertig.

Die Zutaten lassen sich auch wunderbar als “Wilde Kräuter Burger” servieren.

Manche bereiten Vogelmiere auch wie Blattspinat zu. Sie schmeckt auch als Pesto, auf Butterbrot oder über Kartoffelsalat oder unter diesen gemischt – mit oder ohne Radieschen oder Salatgurke beispielsweise.

Sie kennen niemanden, der Ihnen den Überschuss an unerwünschter Vogelmiere aus seinem Garten liebend gern kostenlos oder vielleicht gegen helfende Hand bei deren oder anderer Ernte oder gegen einen selbstgebackenen Kuchen oder etwas anderes, das ihm Freude macht, abgeben würde? Sie können inzwischen Vogelmiere auch als Saatgut im Handel finden und in gut sortieren Gärtnereien auch als Pflanzen kaufen. Als unerschöpflich nachwachsender “Roh[kost]stoff” vielleicht lohnend genug für Sie? Sie ist in der Natur und in einem grösseren Blumentopf oder -kübel draussen auf dem Balkon schon ab Januar oder Februar zu ernten.

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Mehr über innere und äusserliche Anwendungen der Vogelmiere finden Sie auch in diesem Beitrag des SWR

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