Griessbrei – nicht nur im Winter ein klassischer Genuss

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Griessbrei mit Zimtzucker und Orangenfilets © Liz Collet

Eines meiner Lieblingsgerichte für “Mehlspeisen-Tage” ist neben Milchreis ein ganz schlichter Griessbrei. Kein Flammeri, kein Griessauflauf (ihrerseits sehr lecker und vielfach variierbar, aber eigene Kapitel füllend und andere Posts), sondern ganz schlichter Griessbrei. Mit Vanille, gern auch mit Rosinen.

Er wird bei mir schon seit langem nicht mit den Zutaten abgemessen, sondern à la main gekocht, man hat das einfach irgendwann im Gefühl.

Milch wird bei mir mit einem Stück bereits ausgekratzter und aufbewahrter Vanilleschote und einem Stich Butter und einer Prise Salz aufgekocht, dann langsam Weichweizengriess unter Rühren der Milch mit dem Schneebesen hinzurieseln gelassen, während der Griess bereits im Nu in der Milch quellend erkennen lässt, dass genug davon eingerührt ist. Da er noch nachquillt, ist “genug” bereits erreicht, wenn er eine weiche cremige Konsistenz hat.

Gerät er wieder Erwarten zu “kompakt”, gibt man noch etwas Milch beim Rühren hinzu. Ausserdem mag der eine ihn lieber weicher und cremiger, der andere lieber bisserl nachgezogener fast schon schnittfest, so dass man auch Nockerl davon abnehmen und auf einem Teller anrichten kann und nicht in Haferl oder Schüssel oder Suppenteller.

À propos – für Griessbrei verwendet man Weichweizengriess, für Griessnockerl Hartweizengriess und auch für Griess-Suppen, bei denen der Griess in Suppe selbst eingerührt wird, ebenfalls Hartweizengriess. Ob Sie Griess von Markenherstellern verwenden (Preis ca 99 cent / 500 g) oder Handels-/Eigenmarken Ihres Supermarktes oder Discounters (Preis ca 39 bis 49 cent / 500g) ist Ihnen überlassen.

Grieß ist grob gemahlenes Weizenmehl mit einer körnigen Struktur. Er wird aus dem stärkehaltigen Mehlkörper des Weizenkorns hergestellt, so dass Grieß weniger Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält als das volle Korn.

  1. Weichweizen im Vergleich zum Hartweizen relativ reich an Stärke und arm an Klebereiweiß. Er wird hauptsächlich als Brotgetreide verwendet, kommt aber auch als Weichweizengrieß in den Handel. Dieser verliert seine körnige Eigenschaft im gekochten Zustand, er zerkocht leicht und wird schnell weich. Weichweizengrieß eignet sich sehr gut für Babybreie, Suppen und Süßspeisen. Er wird aber auch zum Kuchen backen und zur Knödelherstellung, vor allem in Süddeutschland, verwendet.
  2. Hartweizen, auch Durum oder Durumweizen genannt, besitzt einen hohen Anteil an Klebereiweiß. Dadurch ist er stärkeärmer als Weichweizen und sehr kleberintensiv. Seine Körner sind glasig und haben einen hohen Anteil an Gelbpigmenten. Der daraus hergestellte Hartweizengrieß erzielt Dank seines hohen Anteils an Klebereiweiß einen sehr guten Zusammenhalt. Daher eignet er sich trotz seiner grobkörnigen Struktur hervorragend für Grießklöße und für Teigwaren.

Angerichtet wird der Griessbrei bei mir mit Zimtzucker und Apfelmus, frischen Äpfeln, Bratapfel- oder anderem Apfelkompott, karamellisierten Äpfeln oder anderen Früchten, die Saison oder Vorratsgläser hergeben, also Beeren, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und Sauerkirschen, Orangen, Mandarinen, Granatapfelkerne usw. Manchmal mag ich Rosinen im Griessbrei, manchmal Cranberries. Karamellisierte Mandeln, Walnüsse, Pecannüsse oder Haselnüsse oder Krokant derselben oder einfach nur gebräunte Splitter oder Blätter oder Stifte von Mandeln liebe ich besonders darauf, vor allem kombiniert mit Apfel.

Da viele aber ein Rezept mit genauen Zutaten wünschen, hier das klassische Basisrezept für 4 Portionen:

Zutaten:

1 l Milch
1 Pr. Salz
75 g Zucker
10 g Butter
125 g Weichweizengrieß
Ein wenig Abrieb von Zitronenschale unbehandelter Zitrone rundet das Aroma ab.

Sie werden bemerken, dass in meiner Zubereitung kein Zucker im Brei eingerührt wird beim Kochen. Zum einen mag ich meinen Griessbrei selbst ungesüsst und gebe nur ein wenig Zimtzucker dann über den angerichteten Griessbrei.

Zum anderen brennt er Ihnen auch nicht so leicht an, wenn Sie den Zucker erst ganz zuletzt unter den Brei rühren, wenn er nicht mehr auf dem Herd kocht.

Über Milchreis und was mein Milchreis mit Apotheken zu tun hat, plaudere ich noch in einem anderen Post.

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6 comments

    • Das stimmt, liebe Karin – heute nennt man das dann neudeutsch Soulfood und Heimatfood. Und das ist nicht so ganz falsch, weil so viele Kindheitsrezepte damals wie unverändert auch kleine Seelenstreichler sind, die Leib und Seele beim Essen und Geniessen zusammenhalten. Und ich bin sicher, Dein Enkel wird auch schon mit solchen aufwachsen
      🙂 Lieber Gruss und einen schönen Adventstag für Euch.

  1. […] Griessbrei oder Reisbrei heiss mittags auf den Tisch nach der Schule, meist mit Rosinen darin und mit Zimtzucker darüber. Dazu Zwetschgen aus dem Einmachglas oder Apfelmus dazu oder – manchmal auch das – Himbeersirup am Rand des Suppentellers, in dem der Brei auf den Tisch kam, wie der Inhalt eines Burggrabens verlaufend. Mir war als Kind Apfelmus immer am allerliebsten dazu. Hatte ich während meiner Studienzeit kein Apfelmus, schnippelte ich frischen Apfel über den Milchreis.Mit frischem Obst oder Beeren mag ich ihn bis heute am liebsten und zu jeder Jahreszeit. […]

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