Knupper, Knorpel, Kirschen: Sommerfrische pur mit Süß- und Sauerkirschen – und das zu jeder Jahreszeit

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Kirschen © Liz Collet

Jetzt sind sie wieder in den Läden und auf den Märkten zu bekommen: Kirschen! Ab etwa Mitte Juni bis Ende August locken die fruchtigen Steinfrüchte zum Naschen, Marmeladekochen und Kuchenbacken. In Norddeutschland ist das größte Anbaugebiet das Alte Land an der Elbe. Auf einer Fläche von rund 500 Hektar werden sie angebaut und geerntet. Die Gemeinde Hagen im Teutoburger schlägt den Rekord mit 250 verschiedenen Süßkirschsorten, nirgendwo in Europa finden Sie sonst so viele.

Achten Sie aber auf die Herkunft der Kirschen in den Supermärkten! Denn obwohl in Deutschland in vielen Regionen Kirschen wachsen, werden in Supermärkten und Discountern meist Früchte aus dem Ausland verkauft. Kirschen aus der Region bekommen Sie eher auf dem Wochenmarkt oder auf Obsthöfen, wo sie zumeist auch frischer angeboten sind. Auf manchen Obsthöfen können Sie sogar Kirschen selbst pflücken und benötigen dort auch keine Leiter. Am Bodensee zum Beispiel hier.

Weitere Adressen finden Sie ganz leicht auch in Ihrer Nähe und selbst wenn Sie beim Selberpflücken vielleicht nicht so viel beim Preis einsparen, wie Sie im Vergleich zu Supermarktware oder im Discounter zahlen, so wissen Sie dann jedenfalls, dass es Kirschen aus der Region sind, unterstützen den heimischen Anbau, haben pflückfrische Früchte und können das Pflücken mit einem Ausflug verbinden, bei dem Kinder wie Enkelkinder und Sie auch noch gemeinsam Zeit und Spass haben.

Lieben Sie süsse oder saure Kirschen?

Bei den süssen Kirschen werden festfleischige Knorpel- oder Knupperkirschen von den weichfleischigeren Herzkirschen unterschieden. Beide aber schmecken am besten frisch geerntet und pur, auf Joghurt, Quark, im Obstsalat und ähnlichen Speisen.

Zum Backen, für Marmelade, für Kompott und Gelee hingegen sind die Sauerkirschen besser geeignet, deren bekannteste Sorte die dunkelroten Schattenmorellen sind.

Sie sind auch wunderbar geeignet, um zusammen mit Kandis, Nelke, Zimtstange und Klarem zu “Kirschaufgesetztem” zu reifen: Am besten einige Wochen lang und wenn dann die kalte Jahreszeit kommt, wird der fruchtige Likör gern zur Tee- oder Blue Hour Stunde mit Genuss genippt.
Kirschen sind jede Sünde wert – zumal sie nur 55 Kcal pro 100 g haben, zu 85 % aus Wasser bestehen und neben den wichtigen Vitaminen A, B und C mit Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen viele wichtige Vitamine haben.

Damit Sie von diesen möglichst viel haben, schmecken Kirschen natürlich am besten frisch geernet. Sie sind im Kühlschrank auch ein bis zwei Tage gut haltbar, wenn Sie sie nicht entstielen und auch erst vor dem Verzeher waschen. Wenn Sie Kirschen einfrieren wollen, sollten Sie diese zuvor entsteien.  Eingemacht sind sie als Marmelade, Gelee und Kompott monatelang haltbar. Vorausgesetzt Sie machen genug davon ein, sind sie auch in den anderen Jahreszeiten ein fruchtiges Schätzchen als Nachtisch oder zu Nachspeisen, aber auch zu Mehlspeisen wie Semmel-, Kaiser- oder anderem Schmarrn, zu Griess- und Reisbrei, Waffeln als Hauptgericht und natürlich als Marmeladeklecks auf Brot, Semmel, Topfenspeisen oder Joghurt. Und wer noch nie eine wunderbare samtige dunkle Rotweinsauce mit Kirschen zu Wild verfeinert hat, dem entgeht etwas. Auch zu Winterdesserts sind eingemachte Sauerkirschen, für Erwachsene dann zum Dessert auch gern mit wenig Kirschlikör verfeinert, perfekte Begleiter.

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