Montagsschmankerl: Bratkartoffeln und Gartensalat mit Kräuter-Gurken-Topfen

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Bratkartoffeln mit Gartensalat und Kräutertopfen © Liz Collet

Allen Gerüchten zum Trotz, die sich aus der Vielzahl von Pastarezepten und -fotos entwickelt haben und auch einen eigenen kleinen Blog-Ableger veranlassten – es gibt hier alles andere als nur Pasta in der kleinen Burgküche. Unlängst las ich, Kartoffeln seien schier weit abgeschlagen hinter Pasta in der Häufigkeit der Zubereitung. Das mag bei vielen vielleicht sogar zutreffen, denen es zuviel der Mühe scheint, Kartoffeln zu schälen oder zuzubereiten. Oder denen die Garzeit verglichen mit der von Pasta zu lang erscheint. Selbst Bernbacher (DIE Nudelhersteller meiner Kindheit und die Marke, die schon Generationen meiner Familie vor mir kauften) wirbt inzwischen – in Werbekooperation mit Alfons Schuhbeck – für Nudelsorten, die “nur” noch 3 Minuten Kochzeit brauchen und deren weiterer Vorteil in der Tatsache liegen solle, dass man kein Kochwasser mehr abgiessen müsse. VIIIIIEL Zeit und Energie spare man damit. Bei mir wird das Nudelwasser im Wasserkocher zum Sprudeln gebracht und in den Nudeltopf umgegossen und braucht daher eh schon weniger Strom. Um die Zeitersparnis geht es mir dabei nicht, denn die Zeit des Vorbereitens von Essen und Zutaten zum Kochen und das Kochen selbst sind für mich Momente des Abschaltens und “Runterdimmens” von der anderen Arbeit des Tages. Sie sind Teil des Genusses, des Einstimmens und Appetitmachens vor dem eigentlichen Essen und kein Zeitverlust, sondern Genuss- und Zeitgewinn. Die Zeit nehme ich mir gern – es ist Zeit für mich. Oder für Familie. Oder beides. Und in beiden Fällen immer FREIzeit für mich, keine Last oder Pflicht.

Aber es scheint  traurigerweise vielen nur mehr darauf anzukommen, jeglichste noch so wenige Minuten Zeitaufwand beim Kochen zu vermeiden und jeden noch so winzigen Arbeitsaufwand und sei es nur der, Kochwasser abzugiessen. Statt 3 – Minuten- Terrine also die “im Nu-3-Minuten-Pasta”, bei der man genau abgemessene Menge Wasser in den Topf füllt und nach der Kochzeit von 3 Minuten ist das dann absorbiert und muss nicht mehr abgegossen werden. Hurra, 5 Minuten Kochzeit gespart. Was für ein Fortschritt für die Menschheit! (Sie überhören bitte nicht den Subton Ironie). Die Zeitersparnis rührt daher, dass diese “Im Nu-Pasta” bereits vorgekocht ist.

Dass dieses Produkt dann unnötigerweise mit Mehrkosten (bei den Lebensmittelausgaben des Verbrauchers) verbunden ist, wird dann gern übersehen. Oder hängt IHRE Lebenszeit oder irgendein anderes Seelenheit wirklich davon bei Ihnen ab, dass Sie die Pasta in 3 statt 8 Minuten al dente gegart haben? Wer zur Pasta noch einen Salat, Sauce oder auch nur geriebenen Käse servieren möchte, braucht für diese meist mehr Zeit als die 3 Minuten, bis die Pasta fertig ist, allein schon für das Zupfen und Waschen des Salates, das Schnibbeln der Gurke oder Tomate und das Anrühren der Vinaigrette oder des Dressings. Es sei denn……..ja, es  sei denn, Sie kaufen auch bereits den Tütensalat und das Dressing aus der Flasche und die Bolognese aus dem Fertigsaucen-Sortiment, die dann auch in sowas wie 3 Minuten in Topf und auf Teller gefüllt werden.

Ich weiss nicht ob das wirklich so wünschenswert ist für SIE – für mich ist es das nicht. 

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Bratkartoffeln mit Gartensalat und Kräutertopfen © Liz Collet

Und nun zu den vermeintlich so viel mehr Zeit für Zubereitung kostende Kartoffelgerichten. Von einem Abgesang der Kartoffel ist gar die Rede und das nicht erst neuerdings.

Der Verbrauch bei Kartoffeln habe sich halbiert, liest man immer wieder. 58 kg Jahresverbrauch im Durchschnitt seien es nur noch.

Und daran, dass die Kartoffel als Fast Food nur noch – ja eben: bei Fast Food und Pommes & Co zu finden sei, ist nicht wenig Wahres. Weil der Verbraucher nachhaltig ungesund zur Faulheit gepampert wird, weder Mühe noch Zeit auf Kochen zu verwenden (siehe oben, die im Nu-Nudeln und dazu passende Bolognese aus dem Glas)  – wer schält oder kocht da noch Kartoffeln? Oder bringt es den Kindern bei? Nun ja, letzteres muss dann ein eigens gefordertes Schulfach wieder richten – den Kindern beibringen, wie man haushaltet und hauswirtschaftet und kocht und einkauft. Ein weiteres trauriges Kapitel. Zu dem auch gehört, dass der Homo sapiens samt seiner Kinderschar nach Fertigpülverchen aus der Packung greift, das er mit Wasser zu einer Masse anrührt, aus der dann Reiberdatschi (Kartoffelpuffer) gebrutzelt werden sollen. Während er nur rohe Kartoffel und ein Reibeisen dafür bräuchte.

Da sehe ich nicht selten wie dieser Tage am Kassenband die Familie mit 2 Kids und 3 Gläser geschälten Kartoffeln für’s Abendessen und dazu UNOX (oder andere) Kartoffelsauce aus dem Glas, die man dann “nur noch” auf die in einer Auflaufform geschichteten Kartoffeln aus dem Glas verteilen und “nur noch 40 Minuten” im Ofen garen muss. 

40 Minuten Garzeit mit Fertigprodukten? Wo ist da noch die Zeitersparnis? Wo die Einsparung an Energie? Vom Genuss frischer und zusatzfreier Zutaten gar nicht zu reden!?

Dafür steigt der Konsum der Produkte, die als Chips und Co dann auf den Hüften landen. Man hat ja vor lauter Zeitersparnis beim Kochen soviel Zeit übrig, die man als Couchpotatoe auf dem Sofa festwächst mit dem Smartphone oder der Fernbedienung an der einen Hand und der gelangweilten anderen Hand, die dann vor lauter überschüssiger freier Zeit in die Chipsschüssel greift.

Oder zu anderen Produkten, bei denen mancher sich dann gern selbst vorlügt, die Lebensmittelindustrie packe in diese Produkte Suchtstoffe, deretwegen man nicht aufhören könne, immer wieder in die Tüte zu fassen, bis diese auf einen Schwubbs leer sei.

Meine Grossmutter hatte dafür einen wunderbaren Satz:

“Der zweite Bissen schmeckt auch nicht besser, als der erste!”

Soll nichts anderes heissen, als von den Versuchungen, die auch sie selbst ja durchaus kannte und mal gern naschte, eben nur EIN Stück zu geniessen, das aber richtig. Mit Genuss und ohne Reue. Und dann genüge auch das eine Stück zum Glück und zu jenen Versuchungen, denen man auch erliegen darf:  Sei es das eine Ripperl Schokolade, das sie sich nach dem Mittagessen und dem Abwasch am frühen Nachmittag gönnte. Oder die eine der dicken Salzstangen, die sie abends gern mal nach oder vor dem allabendlichen Apfel knabberte beim Radiohören. Oder später, als meine Grosseltern irgendwann dann doch auch einen TV  hatten beim Fernsehen. Sie nahm sich das eine Stück und stellte die Dose mit den übrigen Salzstangen direkt in den Schrank zurück. Ebenso wie die Tafel Schokolade wieder im Schrank und damit aus den Augen, aus dem Sinn, ausser Griffweite verschwand. Es ist nur eine Frage der Selbstdisziplin und des Umgangs mit den eigenen Schwächen und Wissen um die Versuchungen, nicht die Verantwortung von Lebensmittelhandel für den Verbraucher. 

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Bratkartoffeln mit Gartensalat und Kräutertopfen © Liz Collet

Bei mir werden in der Kartoffelwoche immer gleich in einer Menge von ca 3 oder 4 Pfund als Pellkartoffeln gekocht. Die Kartoffelwoche heisst so, weil es eben abwechselnd zu anderen Wochen eben in selbiger lauter Rezepte auf dem Menüzettel gibt, die sich um die Kartoffel drehen: Salate, Suppen, Knödl, Gnocchi, Gröstl, Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelkiachl und Kartoffelmäuschen und -pflanzerl, Pellkartoffeln und auch süsse Kartoffelrezepte, wie Fingernudeln, die nicht nur pikant wunderbar zum Salat schmecken, sondern auch als süsse Mehlspeise mit Zimtzucker und Apfelmus oder mit Mohn.

Als die Familie noch etwas grösser war, wurde der Schnellkochtopf auch gern mal mit bis zu 6 Pfund mit Kartoffeln gefüllt. Wenn möglich im Schnellkochtopf, das spart in diesem Fall wirklich sinnvoll zu sparende Zeit und Energie. Und dann werden aus den gekochten Kartoffeln am Kochtag selbst das erste und an den folgenden Tagen weitere Gerichte daraus zubereitet. Diese weiteren Gerichte sind dann im Nu (sic!) zuzubereiten. Wie diese Bratkartoffeln, die aussen goldbraun und knusprig braten und innen noch so schön kartoffelgschmackig schmecken und kaum länger Zeit beim Braten brauchen, als der Salat an Vorbereitung mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Essig, Öl und Radieschen. Diesem und den Bratkartoffeln leistet diesmal ein Kräutertopfen aus Topfen, Joghurt, klein gewürfelter Salatgurke, Salz, Pfeffer, Zitrone und Petersilie Gesellschaft.

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Bratkartoffeln mit Gartensalat und Kräutertopfen © Liz Collet

Bon appetit!
Lassen Sie sich etwas GUTES munden!

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