Conchiglie, Kohlrabi und Mizuna – leicht gemachte vegetarische Pasta

Conchiglie, Kohlrabi und Mizuna   © Liz Collet
Conchiglie, Kohlrabi und Mizuna © Liz Collet

Vor ein paar Tagen hatte ich im neuen Küchenrätsel Raten? *30  gefragt, um welches Lebensmittel es sich hier handele. 

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War es zu schwierig? Es handelt sich um ein regionales Gemüse. Und auch wieder nicht. Genau genommen berührt just dieses Gemüse beinahe eine foodphilisophische Frage:

Wann oder wodurch wird ein Gemüse zu einem regionalen Gemüse?

Wann wurden Kartoffeln zu heimischem und regionalem Gemüse hierzulande?

Angebaut, geerntet wurde  das zu erratenden grüne Gemüse in der bereits gelegentlich erwähnten Gärtnerei Eden in Ohlstadt unweit hier von Murnau entfernt, deren Besitzer Johannes Neuner wöchentlich mit seinen Pflanzen, Gemüse, Kräutern und Blüten am Mittwochsmarkt in Murnau anzutreffen ist. Mizuna allerdings ist kein heimisches Gemüse, sondern ein ursprünglich japanisches, das auch unter dem Begriff japanischen Senfkohls anzutreffen ist. Ein – könnte man sagen – gelungener Fall der Integration von Food und Pflanzerl, ein ausländisches, das kein heimisches, aber regionales wurde und ist?

Schmackhaft ist es allemal, auch wenn manche es als bitter beschreiben sollen, wie ich hörte, teile ich diese Meinung nicht. Es hat eine aromatischen feinen Geschmack, kann gedünstet werden (auch die Stengel) oder wie Salat serviert.

Conchiglie, Kohlrabi und Mizuna © Liz Collet
Conchiglie, Kohlrabi und Mizuna © Liz Collet
  • Die Wurzeln abschneiden,
  • die Stiele in ca 2-4 cm lange Stücke schneiden,
  • die Blätter putzen und in Grösse nach Bedarf zupfen oder schneiden.
  • Heute habe ich die gewaschenen Stiele in wenig Butter andünsten lassen, zusammen mit klein geschnittenem Kohlrabi, dann ein wenig Wasser hinzufügen und sacht ca 3 Minuten dünsten.
  • Dann die al dente gegarte Pasta, heute Conchiglie Rigate von de Cecco, hinzufügen, verrühren
  • etwas Milch oder Rahm hinzufügen, Flüssigkeit reduzieren lassen,
  • die Mizunablätter hinzufügen, alles gut vermengen und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  • Mit frischen Tomatenwürfeln servieren.

Bon appetit!

2 comments

  1. Wie schön, liebe Carina, auch hier wieder einmal von Dir zu lesen!🙂 Mizuna ist tatsächlich ein Gemüse, das ich gern öfter geniessen kann. Noch ein Tipp: Ich habe die Stengel ca 5 cm über den Wurzelenden abgeschnitten – die Stengelteile oberhalb wie beschrieben mitverwendet beim Gericht, aber die Wurzel wurde natürlich auch nicht weggeworfen: Sie habe ich in ein Wasserglas gestellt und neue Blättchen binnen wenigen Tagen austreiben lassen und dann in einen Blumentopf gepflanzt. Ich bin gespannt, wie gut und üppig die Blätter nachwachsen werden, die schon rund 10 cm lang und recht kräftig wachsen und werde zu gegebener Zeit mit Bildern auch dazu noch was posten. Liebe Grüße und wenn ich es richtig gelesen habe freue ich mich wohl in Kürze auf neue Segelbilder oder?🙂

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