Rohkost mit Räucheraal und Meerrettich-Frischkäse

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Rohkost mit Räucheraal und Meerrettich © Liz Collet

Man muss nicht bis Ostern warten, um “Hasenfutter” aufzutischen, in diesem Fall mit Häschen zwischen und beim Gemüse selbst, die nicht nur für Kindsköpfchen Vergnügen an Zutaten bereiten.

Passen auch in die Butterbrotdose zu Karotten, Kohlrabi und Gurken, die zum Schulbrot eingepackt werden können.  Bekanntlich gehöre auch ich nicht zu den Vegetariern in der Küche, auch wenn Fleisch oder auch Fleischerzeugnisse zunehmend weniger im Speisezettel bei mir vertreten sind, allerdings nicht aus puristischer Foodethik.

Nach wie vor esse ich das, worauf ich zum einen Lust habe und das, was saisonal und regional verfügbar ist, mag Wurzelgemüse einzeln wie andere Gemüse sehr gern auch ohne immer Fleisch dazu.

Wurzeln für Allerlei © Liz Collet
Wurzeln für Allerlei © Liz Collet

Vor allem aber habe ich viel für die Regel “Reduce to Max” übrig – mit wenigen Zutaten und Aromen deren eigenen Genuss intensiver schmeckbar zu machen. Einer der Gründe, warum ich oftmals zu Pasta “nur”  zwei, drei andere Zutaten füge, wie z.B. frische Wild- oder Gartenkräuter oder -blüten, etwas Butter und Salz und Pfeffer. Oder vielleicht gebräunte Walnüsse, Mandeln, Hasel- oder andere Nüsse oder Sonnenblumenkerne.

Die kommenden Wochen werden auch deswegen schon wieder sehnsüchtig erwartet, um mit Wildkräutern, wie Blatt, Blüten und Knopsen von Bärlauch Gerichte wie diese Petersilienwurzeln mit Ei (und an Schmankerl- und Sonntagen auch mal mit Kaiserfleisch) auf den Tisch der kleinen Lindenburg zu bringen.

Petersilienwurzeln mit Kaiserfleisch, Bärlauch und Ei © Liz Collet
Petersilienwurzeln mit Kaiserfleisch, Bärlauch und Ei © Liz Collet

So gesehen ist diese Frühjahrs-Platte eingangs dieses Blogposts schon vergleichsweise üppig, bei der auf einem hauchdünn und knusprig gebratenen Kartoffelrösti aus rohen, mehligkochenden Kartoffeln blanchierte und in Butter geschwenkte Lauch-Chiffonades angerichtet werden, darauf (in meinem Fall hausgemachter) Frischkäse mit frisch geraspeltem Meerrettich, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischt und zartem Aal aus dem Rauch. Mitten in einer Runde von Blümchen und Blättern im Garten, den Kaninchen und andere Langohren gern besuchen und weggknabbern.

  • Ergibt ein kleines Hauptgericht oder Vorspeise, kann aber z.B. mit weiteren Rösti auch als üppigere  Hauptmahlzeit Karriere machen.
  • Wer Aal nicht so gern hat, verwendet geräucherten Saibling, Forelle, Butterfisch oder anderen zarten Fang aus dem Rauchfang.
  • Für Vegetarier wäre ein gegrillter oder gratinierter Käse auf dem Rösti und Lauch eine Alternative.

Buchtipp:

  • Christa Schmedes, Garnieren und schön anrichten, Gräfe und Unzer, 1994, 2. Auflage 1994, neu, mit tadellosem Schutzumschlag, 26,2 x 22 x 1,2 cm ,farbig illustriertes Hardcover, Fotoabbildungen des Foodfotografie-Studios Pete A. Eising; Interessiert? Dann melden Sie sich bitte am besten per Mail für Details.
© Liz Collet
Christa Schmedes, Garnieren und schön anrichten, Gräfe und Unzer © Liz Collet

Bild: Rohkost mit Räucheraal und Meerrettich © Liz Collet

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