Milchreis-Schlemmertag

© Liz Collet
© Liz Collet

Reis geht immer. Ebenso wie Pasta. Bei Reis bietet sich nicht nur die Teilung in Süsse Reisspeisen und herzhafte Reisgerichte an. Nein, die Vielfalt von schon allein den Sorten von Reis, die es gibt, schenkt eine schier unendliche Fülle von Rezeptideen.

Auch ich muss zugeben, dass ich beim Lesen und Blättern in diesem Buch und den Informationen über Reis und den ebenfalls enthaltenen Rezepten noch zu überraschen war, was ich alles über Reis nicht wusste und kannte.

© Liz Collet
© Liz Collet

Wenn Sie das Buch interessiert, ich gebe es wie einige andere meiner Koch- und weiteren Bücher ab; Interesse? Dann melden Sie sich bei mir, wenn Sie es erwerben möchten für Details.

Heute ist allerdings ein Tag für ein süsses Gericht – Milchreis. Den mag ich meist als Hauptgericht an Mehlspeisentagen und dazu natürlich heiss auf den Teller, aber natürlich können Sie eine kleinere Portion auch als Dessert servieren, heiss oder kalt, nach Belieben.

Heute gab es ihn mit viel Vanille und etwas Zimtzucker und bei mir dürfen gern eine halbe Handvoll Rosinen mit in den Topf fallen.

Ob Sie lieber Früchte nach Saison und Vorliebe hinzufügen, ist Geschmackssache. Und bei Tageslaune – mal frische Früchte oder Beeren im Sommer, mal winterliches Obst oder aus den Einmachgläsern im Winter.

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Basisrezept:

125 g Milchreis
500 ml Milch
Mark 1 /2 Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Tl Butter

Tip zur Menge:

Dieses Rezept reicht grundsätzlich für 4 Portionen, Milchreis, besonders warm serviert, sättigt wie viele Mehl- und Süßspeisen auch, recht gut. Es sei denn, Sie haben richtig süße Breimäulchen daheim. Eine der Anekdoten rund um die eine oder andere der Liebesgeschichten in der Familie , welche sich vor rund 40 Jahren zutrug, wird an dieser Stelle nicht ausgeplaudert – nur soviel sei gesagt: Nicht nur Kinder machen lange Löffel, wenn es in der Küche der Frauen meiner Familie nach Vanille, Milch, Reis und Zimt und Zucker duftet(e). Wenn man so ein süsses Breimäulchen in der Nähe hat, empfiehlt sich die doppelte Menge zuzubereiten und etwaige Reste für andere Speisen weiter zu verwenden,…… wenn wirklich etwas übrig bleibt. Für Reisauflauf beispielsweise.

Zubereitung:

Milch mit Salz, Butter und Vanille aufkochen lassen, Reis hinzufügen und bei mässiger Hitze köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

 Gezuckert wird der Milchreis bei uns nie vor und beim Kochen, sondern erst zum Servieren – Zimtzucker im Schälchen separat auf dem Tisch. Zum einen vermeidet man beim Kochen so leichter, dass der Milchreis anbrennen kann. Zum anderen hat jeder einen anderen Geschmack beim Süssen. Und last not least wird bei mir das Basis-Rezept auch für weitere Speisen weiterverarbeitet, wenn wirklich etwas übrig bleiben sollte. Das ist bei der o.a. Menge aber kaum je der Fall. Bereitet man direkt die doppelte Menge daovn zu, kann man den Milchreis anderntags verwenden für Desserts oder zB auch für einen Milchreisauflauf, für den es bei mir unterschiedliche Rezepte gibt. Darunter auch eines, bei dem Quark mit unter den Milchreis gegeben wird, bei einem anderen werden zB Äpfel mit unter die Auflaufmischung gegeben oder abwechselnd geschichtet. Je nach Vorlieben kommen Rosinen, gestiftete oder ganze blanchierte Mandeln darunter oder werden nach dem Backen im Ofen leicht gebräunt oder karamellisiert darüber gestreut.

Milchreis ist eines der preiswertesten Rezepte, die Hausfrauen zu schätzen wissen, die knapp wirtschaften wollen oder müssen.

Eine Packung Milchreis à 500 g ist handelsüblich bereits ab ca 48 cent erhältlich. Das Basisrezept reicht für 4 Portionen. Damit ist eine handelsübliche 500 g Packung ausreichend für 16 Portionen, der Zutatenpreis pro Person für den Reis liegt damit bei 3 cent. Bei einem Literpreis für Milch von ca 60 – 100 cent (je nach Marke, Fettgehalt und Bio- oder andere Milch), ist der Portionspreis für die Milch durchschnittlich bei ca 10 cent, so dass die Portion Milchreis bei ca 13- 15 cent im Preis der Zutaten liegt, zusammen mit einem Apfel etwa bei 40 cent als Mahlzeit pro Person.

Fertigmilchreis aus dem Kühlregal ist dagegen preislich nicht konkurrenzfähig. Und – für mich – geschmacklich sowieso nicht. Von Zutaten darin ganz zu schweigen. Und einen bereits gekochten Milchreis ins Twist-Off-Glas füllen und ins Büro mitnehmen ist ebenso leicht, wie der Griff im Laden ins dortige Kühlregal.

Gilt übrigens entsprechend ähnlich für herzhafte Reisgerichte und -salate.

NB: Auf die soeben erhaltene Mail einer Leserin hin nach dem “herzigen Schüsserl” für den Milchreis vorne im Bild und wo man solche bekommen könne:

Meines habe ich mir aus dem Elsass mit gebracht, als ich dort wieder einmal und auf den Spuren meiner Vorfahren unterwegs war. Wenn Sie regelmässig meinem Blog lesen, haben Sie es eventuell schon einmal gesehen. Eigentlich ist es eine ofenfeste Terrine, die ich aber liebend gern für Suppen (hier, dort und auch da und auch bei dieser Pilzsuppe zum Beispiel) und eben auch für solche Mehlspeisen verwende, als Schale für frische Beeren oder Obstsalate und natürlich für Leber- und andere Terrinen. Am Schüsselboden innen findet sich das Motiv der Gans.

 Mon Coeur Alsacien © Liz Collet
Mon Coeur Alsacien © Liz Collet

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