Geflügelherz, Hirse und Pilze mit Safransauce

 Geflügelherz,Hirse und Pilze mit Safransauce © Liz Collet
Geflügelherz,Hirse und Pilze mit Safransauce © Liz Collet

Verwenden Sie in der Küche gern Hirse? Hirse ist eine Sammelbezeichnung für ein kleinfrüchtiges Spelzgetreide mit rund 12 Gattungen. Sie gehören zur Familie der Süßgräser (Poaceae).
Die Herkunft des Namens wird dem Altgermanischen zugeordnet und soll von einem Begriff für „Sättigung, Nährung, Nahrhaftigkeit“ abgeleitet sein. Schon vor rund 8000 Jahren wurde Hirse zur Herstellung ungesäuerten Fladenbrots genutzt.

In China wird Rispenhirse seit mindestens 4000 Jahren landwirtschaftlich genutzt. Die Rispenhirse oder Echte Hirse (Panicum miliaceum) wurde früher auch in Europa als Nahrungsmittel angebaut.

Sie ist das älteste und mineralstoffreichste Getriede, jedoch ein wenig in Vergessenheit geraten.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeiten gewinnt sie inzwischen wieder Aufmerksamkeit, ist aber auch sonst gut als Beilage verwendbar und kostet wenig Aufwand bei der Zubereitung. So kann man die gekochte Hirse beispielsweise auch sehr gut zum Füllen von Paprika, Tomaten und Kohlrabi oder zum Gratinieren von Zucchini und Auberginen oder Spitzpaprika verwenden. Auch für lauwarme Gemüsesalate eignet sie sich bestens und goldbraun geröstete Mandelstifte geben solchen Salaten noch eine feine Note.

Als Beilage zu Fisch schmeckt Hirse ebenso wie zu Fleisch. Ich mag sie besonders gern zu Gerichten mit Saucen, wie Pilzsaucen, im Bild zum Beispiel kombiniert mit gebratenen oder geschmorten Putenherzen. Ein wenig Safran hat hier Farbe und Aroma ins Spiel gebracht zusammen mit frischen Kräutern.

Sehr gut eignet sich gekochte Hirse auch zur Zubereitung von vegetarischen Bratlingen, bei denen Sie auch sehr gut Resterl von Gemüse nutzen können. Natürlich können Sie unter den Hirsebratlingteig auch anderen Zutaten mengen – Schinken- oder Salamiwürfel, Käse (gerieben oder in kleine Würfel geschnitten) oder Bratenreste. 

Hirse soll ausserdem wegen ihrer Inhaltsstoffe auch schön machen: Kieselsäure sorgt darin für schöne Haare, Haut und Fingernägel, aber auch Eisen und Magnesium sind wertvolle Inhaltsstoffe.

Dass Sie inzwischen auch als nachwachsender Rohstoff Aufmerksamkeit gewinnt (Hirse – nicht nur zum Essen Gespräch mit Maendy Fritz, Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe ), ist eigentlich schade, weil Lebensmittel (jedenfalls nach meinem persönlichen Geschmack) dafür nicht verwendet werden sollten.

Rezeptideen für Hirse? HIER bei den Küchengenöttlichen von GU finden Sie jede Menge Anregungen.

 

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