Maroni: Ob pur, Pürée, püriert oder als Pasta – perfekte Ergänzung der Herbstrezepte

An den Adventstagen und -märkten werden sie wieder überall zu finden sein: Maroni. Sie müssen nicht so lange warten, sondern  können diese  auch selbst im Ofen rösten. Verwenden Sie am besten frische Maroni. Da diese schwerer als alte oder wurmstichige sind, können Sie die Frische leicht feststellen: Frische Maroni sinken im Wasser zu Boden, alte schwimmen oben auf.

Vor der Zubereitung ritzen Sie die Maroni mit einem scharfen Messer kreuzweise ein. Dann rösten Sie die Maroni ca. 30 Minuten im Backrohr bei 220 Grad und stellen ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in das Backrohr, damit die Maroni nicht austrocknen.

Wenn Sie Maroni kochen wollen, dauert es etwa 15 bis 20 Minuten.

Mit gegarten Maroni lassen sich auch wunderbare Füllungen für Ravioli herstellen.

Maronennudeln, wie  Spighe haben ein wunderbares Aroma, wenn Sie diese gegart in Salaten wie bei Insalata Mista mit Maronennudeln und mit Maronennudeln Ähren, pardon: Ehre einlegen oder mit anderen Zutaten warm servieren. Und mit Kastanienmehl lassen sich (gemischt mit anderem Mehl Ihrer Wahl) beispielsweise gerade im Herbst verführerische Waffeln backen, die süss wie herzhaft als Dessert oder Hauptgericht schmecken. Hier eine herzhafte Variante, die gut zum Herbst passt und bei der Pfifferlinge (Reherl) beim Hackfleisch mitgebraten werden.

Kartoffel-Kastanien-Waffeln mit Pfifferlinghaché©  Liz Collet
Kartoffel-Kastanien-Waffeln mit Pfifferlinghaché© Liz Collet

Bei mir werden die Waffeln dazu aus einem Teig zubereitet, bei dem gekochte, mehlige Kartoffeln und Kastanienmehl verwendet werden.

Rezept für die Waffeln:

  • 250 g gekochte Kartoffeln ausdampfen lassen, schälen, durch Kartoffelpresse drücken.
  • 225 g Mehl, 25 g Kastanienmehl, Salz, Pfeffer verrühren
  • mit 1/4 l Milch zu glattem Teig verrühren
  • 3 steif geschlagene Eiweiss behutsam unterheben.

Waffeleisen erhitzen und mit etwas Butterschmalz bepinseln. Dann jeweils ca 1-2 El Teig zu Waffeln backen und auf Kuchengitter ablegen.

Für das Haché:

  • 25 g getrocknete Pfifferlinge kalt (im Sieb) abbrausen, dann in Wasser ca 1 Stunde einweichen
  • 1 Zwiebel und 400 g Hackfleisch in der Pfanne rundum gut anbraten, mit etwas Brühe ablöschen und durchgaren, zuletzt die eingeweichten Pilze hinzufügen, gut 10 Minuten bei tüchtiger Hitze durchgaren. Waldpilze müssen bei mindestens 70 bis 100 ° gegart werden.
  • Zuletzt  4 El Sahne oder Sauerrahm untermischen
  • ein paar Blätter gewaschenen Endivien in feine Streifen geschnitten darunter geben, mit Salz, Pfeffer und frisch gehackter Petersilie abschmecken und mit dem Pilz-Hackhaché an den Waffeln anrichten
  • mit einem Klecks Schmand oder Sauerrahm und frischen Kräutern und Tomaten garnieren.

Die Zutaten sind für 4 Personen angegeben.

Auch für eine cremige Maronisuppe sind Maroni mit vielen Zutaten kombinierbar und variierbar. Ob fein püriert, cremig und mit nichts als frischen Kräutern und etwas Salz und Pfeffer oder kombiniert mit geröstetem oder frischem Brot, gerösteten Brotwürfeln oder allem, was Sie von vegetarisch über Fisch oder Fleisch gern dazu und darin reichen.Ob weitere frische Zutaten oder raffiniert verwendete Reste – wie Braten, Kartoffeln, die Sie knusprig rösten und vor dem Servieren in die Suppe einlegen, blanchierter Wirsing in Streifen oder Lauch, beispielsweise.

Sehr aromatisch und edel auch in der Pfanne separat gebratene  Scheiben von Steinpilzen oder andere  Waldpilze.

Wie wäre es beispielsweise mit ein wenig zart geräuchertem Saibling oder Forelle und frischem Schnittlauch oder frisch geraspeltem Meerrettich on top? Oder einigen hauchzart geschnittenen Streifen von Parmaschinken oder eines San Daniele?  Oder Culatello di Zibello?

Der Fantasie sind Ihnen dabei wie mit anderen Zutaten keine Grenzen gesetzt.

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