Raten ? *23

Was isses ? © Liz Collet
Was isses ? © Liz Collet

Sie wissen ja inzwischen, wir spielen hier immer mal wieder gern ein bisserl Raten, was was ist und was wofür zu verwenden ist und wer was wo und wofür gern verwendet. Bisher bei dem einen oder anderen Fleisch und Innereien. Und bei Gewürzen und Blüten. Die letzten sind wohl ein bisserl schwer zu erraten, ich werde Sie Ihnen natürlich noch nachreichen mit Lösungen. Die letzten beiden Wochen waren terminlich bisserl ausgelastet – outdoor.  Auch outdoor. Nicht nur.  Sie scheinen allerdings auch ein bisserl schwer beschäftigt zu sein – denn bei diesem Mini-Pasta-Event scheinen alle auf Pasta-Diät zu sein.

Haben Sie Sorge, in der Fastenzeit mit Pasta zuviele Kalorien zu riskieren?

Oder ist die Foodblogger-Welt inzwischen durch manche Geburtstags- und anderen Blogevents so verwöhnt, dass ohne Gewinn-Auslobungen keiner mehr den Kochlöffel anfasst ? DAS fände ich ja nun wirklich schade.

Also, ran an die Nudeltütchen. Oder Nudelmaschinchen. Oder das Nudelholz.  Sie wissen ja, welches Nudelholz. Und mit welchen Nudel-Hölzern im wahrsten Sinne des Wortes Nudeln gewuzelt und gerollt und aufgerollt und ausgerollt werden, dazu haben Sie hier in verschiedenen Posts auch einige Video-Beispiele als Anregung parat.

Zurück zum Rätselbild. Während ich an Pasta und Gewürzen hantiere und für Sie die Lösungen zusammenkritzle zu den letzten Rätseln, habe ich hier etwas aus einer anderen Food-Sparte.

Mancher scheint sich zwar selbst gar nicht mehr zu wundern, wenn er Pferdefleisch nicht mehr von Rindfleisch, Schweine- nicht mehr von Puten- oder anderen Geflügelfleisch zu unterscheiden, geschweige denn zu schmecken vermag. Oder muss – wer TK-Lasagne kaufte – sich nicht der Kunde fragen, warum er Lebensmittel kauft, bei denen er derlei nicht mal mehr erkennen kann? Egal, was drauf steht? Und werfen Sie mal einen Blick in den Einkaufswagen derzeit in den Supermärkten – wer dennoch unvermindert Lasagne & Co kauft. Obwohl er sich spätestens jetzt fragen müsste, was sein Geschmackssinn und sein Sinn für guten Geschmack und gutes Essen noch aussagt darüber, was er zu sich nimmt. Und was er darüber weiss. Und schmeckt. Was drin ist. Vorher. Und jetzt auch. Selbstkritik der Verbraucher? Konsequenzen?

Wir spielen also weiter. Bisserl Warenkunde. Pur und – zugegeben bisserl puristisch. Ich bereite mir lieber meine Lasagne und anderes selbst aus dem zu, was ich noch identifizieren kann und dessen Qualität ich noch beurteilen können mag.

Bei Fisch wie Fleisch ist es allerdings – immer wieder zu beobachten – erschreckend, wie wenig Kunden vor der Theke des Händlers stehend wüssten, was sie vor sich haben, wenn es der Händler oder Verkäufer es ihnen nicht sagt, was es ist. Oder ein Schild daneben steht, was es ist. Und wehe, wenn das falsche Schild neben der Ware versehentlich oder spasseshalber zum Test gesteckt ist – was glauben Sie, wieviele dann Hirnwurst (die sog. Gelbwurst) locker auch als Zungenwurst kaufen. Krasses Beispiel? Kein bisschen. Ebenso selbst miterlebt (diese Woche), wie die Geschichte vor ein paar Wochen, als ich neben einer Dame (ca 40 Jahre) stand, die rohes Wammerl (Schweinebauch) als Rinderbeinscheiben kaufen wollte, weil das Schild dorthin verrutscht war.  Und die darauf noch bestand, die Schweinebauchscheiben zu bekommen und protestierte, dass sie doch “diese Rinderbeinscheiben da” verlangt habe, als die Verkäuferin der Metzgerei nach den Rinderbeinscheiben angelte.

Nein, solche Geschichten und andere mehr muss ich mir nicht ausdenken. Und was ich alles schon bei Fischhändlern miterlebte, lässt mich verflucht verführerisch in den Fingern kitzeln, eben solche Fischer oder Fischhändler zu einem Streich anzustiften. Am 1. April, beispielsweise. Alle Schilder vertauschen. Oder alle Schilder rausnehmen. Und mal guggen und hören, was der Kunde dann überhaupt noch erkennt. Ausser vielleicht Kaviarkugerl oder Scampi.

Aber …………stattdessen versuchen wir es mal (noch) anders. Mit Rätseln. Und Warenkunde light. Peu à peu. Sagen wir…… noch…bis zum 1. April…oder so. Mein Fischer und Fischhändler schmunzelt auch schon. Ich krieg ihn noch dahin, das mal mit auszuprobieren. Spasseshalber. Und wenn ich mich dazu selbst mit zu ihm als Fischverkäuferin für den 1. April und hinter die Verkaufstheke und zur Verfügung stelle.😉

Also, mitraten?

Was ist es?
Verwenden Sie es?
Wenn ja: Wofür? Wie am liebsten?

Die Lösung und mehr  dazu in Kürze hier im Blog.
Bildquelle: © Liz Collet

2 comments

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s