Internationale Grüne Woche: Bayern feiert Jubiläum

Krautsalat mit Schlemmerpflanzerl © Liz Collet
Krautsalat mit Schlemmerpflanzerl © Liz Collet

Zum 50. Mal präsentiert sich der Freistaat heuer auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin, der weltgrößten Ernährungsmesse. Und laut Landwirtschaftsminister Helmut Brunner haben sich die Bayern, die vor einem halben Jahrhundert nur mit einer Handvoll Aussteller nach Berlin gereist waren, in den Messehallen unter dem Funkturm inzwischen zum Besuchermagneten Nummer Eins gemausert.

Damit das so bleibt, werden vom 18. bis 27. Januar wieder zahlreiche Aussteller, Musikkapellen und Trachtengruppen die Werbetrommel für den Freistaat als Spezialitäten- und Urlaubsland rühren – nach dem Auftakterfolg im vergangenen Jahr auch wieder gebündelt in der 2 350 Quadratmeter großen eigenen Bayernhalle 22b.

Man wolle „den Gästen die gesamte kulinarische und kulturelle Vielfalt Bayerns vor Augen führen“, sagte der Minister im Vorfeld der Messe in München. Neben typischen Spezialitäten wie Leberkäs, Weißwürsten, Brezn und Frankenweinen sollen deshalb laut Brunner auch wieder Besonderheiten wie Emmerbier, Oxenstangerl, Holled´Auer Hopfensecco oder die traditionelle Münchner Kronfleischküche den Berlinern Appetit auf Bayern machen. Darüber hinaus sind interessante Thementage und Mitmachaktionen für die Messegäste geplant – vom Butter- und Käsemachen über die Weinlese im eigens aufgebauten fränkischen Weinberg bis zum Filetieren bayerischer Fluss- und Teichfische.

Werbung für Urlaub in Bayern sollen die touristischen Schmankerl machen, die Deutschlands größtes Bundesland zu bieten hat. Was es im Freistaat alles zu sehen und zu erleben gibt, präsentieren 14 regionale Tourismusverbände und Anbietergemeinschaften von „Urlaub auf dem Bauernhof“ – vom Zugspitzland, dem Rupertiwinkel, dem Altmühltal, dem Allgäu und Ostbayern bis zur Fränkischen Schweiz.
Für Gemütlichkeit sorgt ein zünftiger bayerischer Biergarten. Musik- und Trachtengruppen mit mehr als 1 000 Mitwirkenden sowie traditionelle Handwerker zeigen auf der zentralen Aktionsbühne, wie im Süden der Nation musiziert, gearbeitet, gefeiert und getanzt wird.
In der Tierhalle lassen sich neben bayerischen Zuchtrindern diesmal auch prachtvolle Kaltblutpferde aus dem Freistaat bestaunen, die sich bei der 7. Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung der nationalen Konkurrenz stellen. Seinen Besuch in Berlin wird der Minister heuer auch wieder nutzen, um nationale und internationale Kontakte zu knüpfen: Geplant sind zahlreiche Gespräche mit Agrarministern aus den Bundes- und europäischen Nachbarländern.
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