Raten *10? [Gelöst: Wacholderbeeren]

?  © Liz Collet
Wacholderbeeren © Liz Collet

What is it? And: Do You like, use it – and how?

Was ist es? Und: Mögen Sie es, verwenden Sie es – und wenn ja: wie und wofür?

War es diesmal zu schwer? Niemand schien es zu erraten – es waren natürlich Wacholderbeeren. Die werden in manchen Wild- und Rindgerichten gern verwendet und finden zudem in Wacholderschnaps Verwendung.
Wacholder als Tee fördert die Verdauung, Harnausscheidung und wirkt gegen Sodbrennen. Er unterstützt die Rheuma- und Gicht-Therapie.

Wacholder ist als Diuretikum allerdings so nicht zugelassen. Die diuretische Wirkung kommt durch die nierenreizenden Inhaltsstoffe der Scheinfrüchte zustande. Wacholder darf deshalb nur in Kombination mit anderen Diuretika eingesetzt werden, da die Verwendung des Wacholder als Einzeldroge sonst leicht zu einer Überdosierung und daraus resultierenden Nierenschäden führen kann.

Die Beeren sind ein wichtiger Rohstoff bei der Alkoholherstellung für Wacholderschnaps beziehungsweise Gin.

Im getrockneten Zustand wird die Wacholder-Beere („Kronwittbirl“), manchnernorts auch Gewürzbeere genannt, gerne bei der Zubereitung von Sauerkraut, wie auch bei vielerlei Fleischzubereitungen (Sauerbraten, Wildbraten) verwendet.

Wichtig ist sie auch bei der Herstellung von geräuchertem Fleisch oder Fisch. Die Beeren werden in zerstoßenem Zustand den Pökelmischungen beigegeben, sowohl in die Salzmischungen als auch in wässrige Pökellake. Der Geschmack der Wacholder-Beere fördert die geschmackliche Entwicklung beim Räuchern von Fleisch oder Fisch. In alten Rezepten findet man die Angabe: „8–12 Wacholderbeeren je Kilogramm Speck oder Schinken“.

Auch das Holz des Wacholder-Strauches wird in Form von Spänen zu den üblichen Räuchermehlen gegeben, um eine Aromatisierung über den Rauch zu erreichen. In alten Rezepten findet man häufig, man solle „Kranewitt“-Zweige (Wacholderzweige) zur Räucherglut beigeben, um den Geschmack zu verbessern.

Wacholder-Holz, -Zweige und -Beeren werden auch zum Verräuchern verwendet. Wacholder-Rauch gilt als reinigend und desinfizierend und wurde schon im Mittelalter verwendet. Er riecht sehr holzig und gleichzeitig frisch; die Rauchentwicklung ist mäßig bis stark.

Bildquelle und Nutzunsrechte (wenn Sie diese erwerben wollen mit Infos dazu) : Wacholderbeeren © Liz Collet

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