Korianderknusperchen

Korianderknusperchen © Liz Collet
Korianderknusperchen © Liz Collet

In diesem Post hatte ich danach gefragt, worum es sich bei dieser Zutat, diesen kleinen runden Kügelchen handle.

Koriandersamen © Liz Collet
Koriandersamen © Liz Collet

Wie von Wilde Henne richtig erraten wurde, ist es Koriander. Bei uns wird Koriandersamen allein oder zusammen mit Kümmel gern bei Brot verwendet, gemahlen im Teig und unvermahlen auf der Brotkruste.

Beide Gewürze schmecken auch gut als Gewürze bei einem Schweinebraten mit Biersauce.

Ein Rezept für ein leichtes und würziges Knabbergebäck für wenige Cent sind die Korianderknusperchen. Sie können diese in der herzhaften Version natürlich auch mit anderen Gewürzen zubereiten: Nur mit Salz und Pfeffer, mit Kümmel, mit Cayenne, Paprika, eigenen Currymischungen, beispielsweise. Oder Kombinationen davon. Oder mit getrockneten Kräutern, wie Thymian, Rosmarin, Oregano, Basilikum.

Wenn Sie in der zerlassenen Butter vor dem Bestreichen des Teiges ein paar feine Scheiben Knoblauch schwenken, können Sie dem Knabbergebäck zudem eine weitere Note verleihen.

Und natürlich können Sie den vorbereiteten Teig auch in Portionen teilen und jeweils unterschiedlich gewürzt auf dem Backblech nacheinander backen und den Mix des Knabbergebäcks dann in Schalen verteilt anbieten. In einer mit Pergament ausgelegten Blechdose sind diese Knusperchen – eiiiigentlich – auch ein paar Tage problemlos haltbar und daher gut vorzubereiten. So haben Sie beispielsweise auch einen kleinen Vorrat für schmackhafte kleine “go alongs” zu Suppen oder Salat parat.

Ich darf Ihnen das allerdings nicht ohne Warnhinweis empfehlen: Die kleinen Schlingel sind eine so fiese Versuchung für Sie selbst, dass Sie u.U. diesen Vorrat wegnaschen, bevor Ihre Gäste tags darauf oder an den darauffolgenden Tagen erscheinen. Tipp: Doppelte Portion backen oder frisch zubereiten.

Erbsensuppe mit Schwarzkümmelgebäck © Liz Collet

Wie bei den Schwarzkümmelchen

Schwarzkümmelknusperchen © Liz Collet

ist der Teig  ein einfacher Strudelteig, der hauchdünn ausgerollt, mit zerlassener Butter bestrichen und mit einer Mischung aus Gewürzen bestreut wird, die zuvor im Mörser ein wenig zerstossen werden: Etwas Koriandersamen, Salz, Pfeffer und eine Prise Cayenne oder Rosenpaprika.

Man nehme 

  • 1 Tasse Mehl,
  • 1/2 Tasse lauwarmes Wasser,
  • Prise Salz und
  • gebe einen Schuss Öl hinzu.

Zu einem glatten Teig verarbeiten, dann zugedeckt oder in Folie gewickelt mindestens halbe Stunde, besser eine Stunde ruhen lassen und dann hauchdünn ausrollen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit zerlassener Butter bepinseln und mit einer Gewürzmischung bestreuen, z.B. eben mit einer Mischung aus Koriander, Salz, Pfeffer und etwas Cayenne oder Rosenpaprika.

  • Alternativ kann man etwas Schwarzkümmel mit Meersalz, sowie einer Prise Cayenne im Mörser zerreiben und darüber streuen.
  • Sehr gut schmeckt auch eine Fingerspitze Thymian darunter oder Rosmarin oder etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone oder Orange.
  • Wer mag, kann auch in die zerlassene Butter etwas Knoblauch schwenken, bevor sie auf den Teig gepinselt wird.

Man kann den Teig so backen und anschliessend in Stücke brechen oder vor dem Backen mit einem Teigrad in Streifen, Rauten oder andere Formen ausradeln.

Sehr gut schmeckt das würzige Gebäck zu Salat, (cremigen oder klaren) Suppen, Antipasti oder einfach zu Wein oder einem Aperitif Ihrer Wahl.

Je nachdem eignet sich dazu dann auch, vor dem Backen ein wenig Käse über den Teig zu raspeln oder hobeln, wie zB Parmiggiano oder würziger Bergkäse, beide wie auch andere Käsesorten kann man natürlich ebenso einfach zu diesem knusprigen Knabbergebäck servieren.

Gebacken werden die Knusperchen im Ofen bei 200-220 °, bis sie goldbraun sind. Das geht sehr schnell – bleiben Sie in der Nähe des Backofens! Binnen Minuten  haben Sie zu Wein, Bier oder anderen Getränken auch für Überraschungsgäste als amuse geule oder als Knabbergebäck. Sie sind also auch für Überraschungsbesuche ein schnell zuzubereitendes Knabbergebäck.

Strudelblätter mit Ziegenkäse-Mousse © Liz Collet
Strudelblätter mit Ziegenkäse-Mousse © Liz Collet

Sie schmecken auch mit Schwarzkümmel und gut zu Käse oder Käseplatte, Salaten, Suppen und Dips.

Und wenn Sie die Strudelblättchen für Desserts verwenden wollen, bestreuen Sie diese doch einfach mal mit etwas Puderzucker oder mit etwas Puderzucker, den Sie mit Zimt vermischt haben.

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