Frisch, Käse, Frischkäse

Es war einmal ein Joghurt © Liz Collet

Es war einmal ein Joghurt. Der brummelte – miesgelaunt und nörgelig :

“Alles Käse, alles oller Käse”.

“Gesagt, getan, wenn Du es so haben willst! – Nichts leichter als das.”

Bekam er zur Antwort. Und fand sich im Nu mit einer kleinen Dosis Salz  rechts- oder links- oder vielleicht auch beides ge- und verrührt mit seinen rechtsdrehender Milchsäure in einem frischen Leinentuch wieder.

(Bei mir gibt es solche speziell für Küchenarbeiten: diverse Leinen- und andere Tücher  – für Strudelbäckerei, Biskuitrollen, Joghurt-Käse-Metamorphosen, zum Bedecken des Hefeteigs uvam)

Das hing halb in einem ausrangierten, gut gespültem vormaligem Einmachglas und stand zusammen mit diesem in einer Porzellanschüssel. Abgedeckt und ab in den Kühlschrank. Soll 24 Stunden dauern. Klappt aber manchmal sogar schon über Nacht binnen 12-16 Stunden. Und schmeckt……….*kleine Löffelprobe*….fabelhaft. Als völlig runderneuerter frischer Käse. Frischkäse, hausgemacht.

Ausprobieren!</p

Genaue Zutaten?
500 g Naturjoghurt, die volle Dröhnung, soll heissen, sparen Sie nicht an der %Zahl der Fettstufe. In meinem Fall: 3,7 % Fett. Kann mit Joghurt aus Kuhmilch sein, können Sie auch mit solchem aus  Ziegen- oder Schafsmilch herstellen.
ca 1/2 -1 Tl grobgekörntes Meersalz (Sie können auch feines Salz nehmen, fangen Sie mit weniger an, bis Sie Ihre persönliche Geschmacksdosis raus haben. Nachsalzen geht bekanntlich immer)

Alles, was Sie dann noch hinzufügen oder womit zusammen Sie ihn geniessen wollen, wenn er fest geworden ist, ist erlaubt : Frische Kräuter, Gewürze und was immer Sie sonst gern damit vermengen. Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Kresse, Portulak, Kapuzinerblüten (Blüte oder Blatt), Cayenne, Pfeffer, Curry, Zitronenzesten, oder ………..Rosenblüten, Lavendel, Ringelblumen, Kornblüten (bekommen Sie getrocknet bei Sonnentor, in manchen Teeläden und in Apotheken). Und der Liste ist kein Ende gesetzt.

Schmeckt z.B. auf dem Brot ebenso wie in herzhaften Pfannkuchen oder Crêpes. Und natürlich zu Pell-, Grill-, Salz- oder Folienkartoffeln

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