Extended Deadline: Barbaras Wunsch nach dem “Sommerlichen Blick aus dem Küchenfenster”

Blick aus dem Küchenfenster: Sommer - bis 08.09.2012

hier……….bei mir ist das bisserl diffizil geworden, diesen zu erfüllen. Seit dem Umzug vor ein paar Wochen und mit der neuen schnuckeligen kleineren Küche, gibt es nur von der Wohnstube, sowie dem Schlaf- und Arbeitszimmer jeweils eine grosse Fenster- und Balkontürenfront unter dem Dachgiebel und mit Blick hinüber zum Ettaler Mandl und Murnauer Moos. Von der Küche aber gibt es  “nur” noch ein Dachfenster. Unter den dortigen massiven Holzbalken ist das seeeeehr gemütlich. Aber für den Blick aus dem Fenster muss selbst ich mich ein bisserl auf Zehenspitzen hochrecken. Dann hat man den Blick just auf Murnau und Kirche und Richtung Schloss und Museum gerichtet und über viele Dächer von Murnau.

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Und wenn ich bisserl mehr nach links blicke, weiss zumindest ich, wo nur wenige Schritte entfernt und hinter Blickhürden das Haus und Museum Gabriele Münters liegt. Ich gugge auf ein kleines verwunschen wirkendes Häuschen mit einem Garten und Obstbäumen dahinter, hinter dem die Bahnlinie vorbeiführt. Ein Stück die Strasse hinunter unterquert man die Bahnlinie und ist nur wenig Schritte später bei der Murnauer Kaffeerösterei. Und im Ort.

Die Bahnlinie liegt zwischen meiner Isarmetropole und Garmisch. Und in jeder Richtung ist die Bahnfahrt auf dieser Strecke hübsch. In beide Richtungen huschen die Züge nur stündlich am Haus vorbei und wenn ich sage “huschen”, dann liegt das daran, dass ich sie zwar höre, aber weder als laut empfinde, noch als störend. Immer kurz vor der halben Stunde fährt der Zug in der einen und kurz danach in der anderen Richtung vorbei, der letzte gegen halb eins nachts und der erste halb sechs morgens. Wenn ich schon oder noch schlafe, höre ich nichts davon. Bin ich wach, stellt das sachte Rauschen einen Stundentakt her, der wie das Schlagen von Uhren zu vollen Stunden oder das Kirchturmläuten dem Tag einen eigenen Takt gibt. Einen ruhigeren, soll das heissen. Aber das ist sicher für jeden Geschmackssache.

Was ein bisserl fehlt, ist der Platz für meine Küchenkräuter, der in der Wohnung in München reichlich am Küchenfenster vorhanden war. Jedenfalls im Winter wird er fehlen, denn noch haben sie sogar sehr viel mehr Platz auf dem Balkon. Der hat nun die mehrfache Grösse der bisherigen “Dachgartenlaube”  – und weckt schon Vorfreude auf das kommende Frühjahr und Sommer. Und dann dort noch mehr als bisher Grünes und Blühendes und Kulinarisches dort wachsen lassen zu können.

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