Dans les Pays de mon Grand-Père

Dans les Pays de mon Grand-Père © Liz Collet

…………..mit anderen Worten: In der Gegend rund um Kaiserslautern und hinüber ins Elsass und nach Frankreich sind sie auch zu finden. So entdeckte ich sie auf der Fahrt mit der kleinen Rennsemmel

Rennsemmel © Liz Collet

von Frankfurt aus. Die grünen, noch unreifen Walnüsse. Dorthin, nach FFM, hatte ich  dbmS nach seinem Abi zum Flieger nach down under für sein work und travel Jahr in Australien gebracht. Und mich nach seinem Abflug spätabends von dort anderen Morgens weiter nach Lautern und ins Elsass auf den Weg machen wollen.

Tip: Die Rennsemmel ist gut verwendbar für Fälle nur temporären Autobedarfs. In der City. Sogar auf Strecke. Aber sie hat fieserweise eben keinen Rücksitz und keinen Platz zum Zurücklegen. Eignet sich nicht für Nickerchen für die wenigen Stunden zwischen Nachtabflug und frühmorgendlichem Bad zwischen Wild am Waldrand und an einem Waldsee. Bevor frisch gebrühter Espresso vom Gas-Kocher weiterfahren lassen. Da musste der Espresso manches gutmachen, was die Rennsemmel nicht an Wunsch erfüllt hatte.😉

Aber sie genügte sonst durchaus – auf meinem Weg auf den Spuren Dans les pays de mon Grand-Père. Und seiner Familie. Die mich erst in diverse Archive alter Zeit geführt hatte. Und Überraschenderes und mehr als ich hätte eigentlich hoffen können, zutage gefördert hatte. Ma c’est une autre histoire. Und als ich nach der ersten dann folgenden Spurensuche von ‘Lautern und einem kleinen Marktgang über den Lauterer Marktplatz , Blüten, Obst, Gemüse, Beeren, Wurst, Käse und Broten aus  weiter Richtung Süden fuhr , hatte ich zur Mittagszeit und -hitze eine Burg erreicht,

Vom Burgturm © Liz Collet

bei der ich etwas von dem Obst vom Lauterer Markt naschen wollte.

Auf der Burgmauer © Liz Collet

Was ich entdeckte, waren wilde Brombeeren und Walnussbäume mit von Nüssen schweren Zweigen.

Burgäpfel © Liz Collet

Da ich noch einige Tage unterwegs sein würde mit der Rennsemmel, widerstand ich den Walnüssen.

Burgnüsse © Liz Collet

Nicht aber den Brombeeren an der äusseren Burgmauer und den Äpfeln des dortigen Apfelbaums. Diese waren aromatisch, fruchtig und süss-säuerlich wie ich sie liebe.

An der Burgmauer © Liz Collet

Und nach dem Naschen frischer Früchte, während Eidechserl und eine kleine Blindschleiche und Heuhupferl in der brütenden Mittagssonne an mir vorbeihuschten oder -sprangen, dem Herumschlendern um und durch die Burganlage, die völlig verlassen und paradiesisch einsam lag und unendlichen Blick in Ferne und über Weinhänge eröffnete, stibizte ich mir noch einen kleinen Proviant bei den Beeren und Äpfeln für die weitere Fahrt weiter ins Elsass.

Burgturm © Liz Collet

Die  derzeit dafür erntereifen Walnüsse eignen sich aber für ein Rezept eines Likörs, der auch in anderen Regionen seine Liebhaber und verschiedene Rezepte hat. Das folgende Rezept ist eine leichte Abwandlung eines Rezepts, wie ich es in Italien kennenlernte. Dort war allerdings keine Vanille enthalten. Die aber mag ich besonders gern darin.

20 -25  unreife grüne Walnüsse (je nach grösse der Walnüsse)
400 ml reiner Alkohol (Apotheke, Weingeist 96 %)
2 Vanillestangen
5 Gewürznelken1 Zimtstange
einpaar hauchdünn abgeschnittene Schalenstreifen einer Bio-Zitrone

Nach 6 Wochen werden weiterhin benötigt:
300 g brauner Kandiszucker
500 ml  Wasser

Es ist Zeit für die Ernte der grünen Walnüsse. Nicht zum Essen. Aber…. für einen Genuss, der in einigen Monaten dann auf Sie wartet.

Streifen Sie zur Herstellung des Likörs Einmalhandschuhe über, damit Sie die färbenden Folgen vermeiden. Dann waschen und vierteln Sie die Nüsse und geben diese in ein Gefäss, das gut schliesst, geben die Gewürze und die aufgeschnittenen Vanilleschoten dazu.

Ich verwende zum Herstellen von Likören aus Kirschen, Holler oder eben auch Walnüssen gern Gefässe wie dieses für den Ansatz. Und erst später dann beim Abfüllen Flaschen.

Giessen Sie mit dem  Alkohol auf. Gefäss oder Flasche gut  verschließen und diesen Liköransatz 6 Wochen warm und dunkel ziehen lassen. Gelegentlich in dieser Zeit das Gefäss leicht schwenken, nicht schütteln.

Nach Ablauf der 6 Wochen sieben Sie den Liköransatz durch eine Kaffeefiltertüte seihen. Kochen Sie Zucker und Wasser unter Rühren auf und lassen Sie diese Mischung ca 5 Min. kochen, um den Zucker vollständig aufzulössen. Unter Umständen Schaum abschöpfen. Dann den Sirup abkühlen lassen und mit dem Liköransatz vermischen und in eine neue saubere Flasche füllen und gut verschliessen. Nun lassen Sie diese Likör noch weitere 3-4 Monate ruhen, bevor Sie ihn servieren.

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