Dauert es wirklich noch WOCHEN bis zur Sommertomatenzeit?

Tomatenmousse und Crostini © Liz Collet

“How did the Italians eat spaghetti
before the advent of the tomato?
Was there such a thing as
tomato-less Neapolitan pizza?”
Elizabeth David,
An Omelette and a Glass of Wine, 1984

Hausgebackenes Brot mit schwarzen Oliven. Gut, DAS kann man zur aktuellen Jahreszeit auch geniessen. Backen sowieso. Und auch das erste Basilikum hat  [jedenfalls dann, wenn man nicht das Zeug kauft, das halb Verreckeles spielt schon im Regal der Gemüseabteilung, bevor es bis zum Kassenband kommt ] schon ein Aroma, mit dem sich manches anstellen lässt. Und für die Crostini lässt sich auch mit den jetzt zu bekommenden Tomaten Leckeres zubereiten. Nur….für das Tomatenmousse….ja, dafür muss man noch Geduld haben. Bis die Art von sommerlichen, süssfruchtigen, intensiv schmeckenden Tomaten zu ernten oder zu  bekommen sind, die man dafür braucht.  Die besten schmecken pur schon unvergleichlich. Wie diejenigen im Garten meiner Grossmutter. Einem Flecken Gartenanteil. In dem sie allerlei anpflanzte. Kräuter, Zwiebeln, Erbsen, Bohnen, Gärtnergurken, die sie selbst einweckte, ein paar Blumensorten und natürlich Tomaten und einiges anderes. Das Fleckerl Garten hatte keine Hütte wie Schrebergärten. Aber das machte nichts. Auch nicht, an heissen Tagen einmal durch den halben Ort zu gehen und eben noch die Beete giessen zu müssen. Schon gar nicht, wenn ich mir dafür eine der Tomaten vom Strauch pflücken und schon auf dem Rückweg aus der Hand essen konnte – süssfruchtig, saftig. Und vorbei an den Feldern, auf denen die Wassersprenkler der Gärtner und Bauern die Arbeit dort taten, wie ich zuvor mit der Gieskanne auf den Beeten mit meiner Grossmutter. Und im Korb unter dem Arm Schälchen Beeren, frische Tomaten, knackige Radieserl oder Radi, Erbsenschoten und frischen Schnittlauch, Peterl, Salat und den Duft von nassen Gemüsefeldern und dem Gemüse und Früchtchen aus dem Korb in der Nase………….. Manches ändert sich dann doch nicht über die Zeit hinweg: Für die guten Dinge muss man manchmal weiter laufen…. – und manchmal auch darauf bisschen warten können.

Heute macht das Bild aber  nicht nur schon Vorfreude auf den Sommer. Sondern doppelt Spass. Mit der Vorfreude auch auf das, wo es demnächst beim Kunden publiziert erscheinen wird.  Und die Tagesbuchhaltung macht auf diese Weise  auch doppelt Freude…………das ist  nicht zu leugnen.😉

Friday with little pleasures.

Dazu gehört jetzt auch eine Kanne Tee. Und Manuskriptarbeit. Für anderes, das auch bald Früchte tragen soll. Wie …………ja, wie die Sommertomaten hier, beispielsweise.

Und Sie so – Freitag nachmittags? Ausklang der Woche? Einstimmen auf das Wochenende? Was gehört für Sie als Belohnung, als kleine Gewohnheit oder sonst so dazu?

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