Aus der Kategorie: Lustige Leserfragen an das Lizchen

Love 4 Espresso © Liz Collet

“Was machen Sie mit Ihrer Rübe?”

Hallooo, ein biiiisschen nett. Ich gebe zu, ich habe mal wieder einen Friseurbesuch nötig, aber…..😉

Scherzi aparte. Gemeint sind Mairübchen.  Wenn aber “Was machen Sie mit Ihrer Rübe?” in der Betreffzeile einer Leser-Mail steht, könnte das in Spamfiltern landen. (Ich erkläre jetzt hier NICHT, warum). Oder eben weniger humorvollen Menschen als mir ein bisserl pikiertindigniertes Mimikspiel entlocken.

Aber um auf die Frage zurückzukommen:

Ausprobiert habe ich sie schon als nur kurz angedünstetes Rübchengemüse: Rübchen putzen, vierteln, in ca 3-5 mm dicke Scheiben schneiden, in wenig Wasser andünsten, mit Prise Salz, Pfeffer, einem Klecks (1 El) Rahm dazu oder einen Stich Butter und frisch gehackte Kräuter drüber. Fertig. Petersilie und Schnittlauch mag ich besonders daran.

Bevor Sie die Kräuter zufügen, können Sie es auch pürieren und als cremige Suppe servieren.

Oder Sie verwenden Sie als Carpaccio – als Solisten oder kombiniert mit Radieschen und Gurken, fein gehobelt, dazu hauchdünnen Lachsschinken oder luftgetrocknete Schinken (oder Lachs?) und dazu eine Vinaigrette aus Öl, Holunderblütenessig, Salz, Pfeffer und Zitrone.

Am allerliebsten mag ich sie aber wie Radi – feingehobelt oder in Scheiben, leicht gesalzen, Schnittlauch dazu, Spritzer Zitronensaft daran und dann als Salat geniessen.

Wem das als Mahlzeit zu wenig sättigend scheint, kann dazu Salz- oder Pellkartoffeln reichen oder gebratenen Lachs, Zander, Forelle, Saibling uvam. Dann kann man auch noch einen Tic Meerrettich daran geben. Frisch geraspelt.

Sie könnten auch einmal dieses Auflaufrezept probieren. Mir persönlich ist es bei der Ofen-Zeit des Auflaufes von 30 Minuten auch bei vorgegarten Kartoffeln zu schade um die zarten Mairübchen, die dann schlicht zu weich für meinen Geschmack werden, viel zu sehr an Eigengeschmack und Konsistenz verlieren.Aber vielleicht geht es Ihnen damit anders?

Und wenn Sie jetzt sagen: Mairübchen darf man nicht roh essen, dann wäre ich dankbar für eine geeignete Fundstelle für diese Aussage. Ich hab zu dieser immer wieder gehörten Aussage nämlich noch nichts Seriöses und sachlich belegbares entdeckt. Bis ich also nach bereits jahrzehntelangem Genuss der Mairübchen doch noch sterbsel, lassen Sie mich ruhig wissen, warum das dann zu meinem Ableben führen wird. WENN das so sein sollte und das irgendwo wissenschaftlich, botanisch so belegt ist…. …😉

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