Sie halten es für Griessnockerl?

Herbal Dumpling © Liz Collet

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Wieviele Nockerl kennen Sie?
Ein paar werden bei dieser Frage sofort an Griessnockerl denken. Ein paar andere auch an Lebernockerl, und schon einige weniger vielleicht noch Marknockerl oder Brätnockerl.
Das dürften auch diejenigen sein, die Sie auf Menükarten mancher Restaurants finden. Und – zucken Sie nicht zusammen! Wir müssen alle der harten Realität ins Augerl blicken – vakuumverpackt in den Kühltheken, konserviert und hinter Blech von Konservendosen und als quellbarer Inhalt in Fertigsuppentüten der Supermärkte. Hab ich was vergessen? Ach ja. Als TK-Ware. Soll es das auch geben. Hab ich bisher nicht entdeckt. Wohl aber Leberknödl und Leberspätzle – konnte mich aber noch nicht enrschliessen, letztere ohne Testauftrag dazu zu verkosten. Ansonsten wissen Sie ja, bin ich ein experimentiervergnügtes Spielkind, was den Test von Produkten von Food und Märkten angeht. Und hemmungslos, Produkte nicht nur so zu testen, wie vom Hersteller und Händler vorgesehen. Sondern auch mit dem grössten Vergnügen einfach mal ganz anders auszuprobieren. Auf harmlose und kreative andere Weise, wie bei Backmischungen für Kuchen, die dann zu Muffins oder Minikuchen oder zu Dessertvariationen werden. Oder auf manchmal skurrile Weise.

[Ja, ….. sehen Sie mich nicht so an – jeder hat seine Schwächen und dunklen Seiten😉 ].

Da werden zB Windbeutel aus Backmischungen bzw Backhilfen auch mal 1-2 Tage (oder länger) nach dem Backen einfach weiter stehen gelassen.  Was glauben Sie, was aus denen dann wird? Und ob und was man dann damit noch machen kann? Erzähle ich Ihnen. In einem der kommenden Postings. Hier.

Zurück zu den Nockerln. Was sie immer schon so beliebt machte? Bei Grossmüttern und Urgrossmüttern? Wenig Zutaten. Preiswerte Zutaten – oder low budget, wie man es heute nennt. Resteverwertung  – mach viel aus nix, sozusagen. Und in Suppen als Einlage sättigend, die Nockerl und die Suppe selbst ebenfalls. Nicht ohne Grund werden Suppen als Vorspeise serviert. Oder eben, wo die Hausfrau sparsam wirtschaften musste, als Hauptmahlzeit. Nur ein Armeleuteessen? Einerseits sicher: ja. Aber wie beliebt und schmackhaft sie immer schon waren, kann man dennoch auch daran sehen, dass sie es immerhin als Hochzeitssuppen bis in den Menüs der hohen …eigentlich der höchsten Festtage im Leben von Menschen in ihrer kulinarischen Karriere schafften.Nicht nur in der ” Oberpfälzer Hochzeitssuppe” , wie man sie u.a.  in Regensburg kennt, fehlt sie natürlich nicht – mit einem Dreierlei aus Lebernockerl, Brätnockerl und Markklößchen.

Zurück zur Eingangsfrage. Griessnockerl? Nicht ganz. Noch einfacher. Rezept? Herbal Dumplings – würde ich sie übersetzen. Oder schlicht: Kräuternockerl.    In der Suppenküche. Hier.

Bildquelle: © Liz Collet, Prints wie RFL Nutzungsrechte können Sie gern erwerben. Mehr dazu in “Photography” oder auf Anfrage.


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