A weng’ blattelt (………Ein wenig geblättert)

Während der gedeckte Apfelkuchen und Sir Henry III, der wackere Backofen der Burg an seiner Karriere als Schmankerl zur Teezeit sacht nach Zimt und Rumrosinen und süßsäuerlicher Note der Äpfel duftend arbeitet, ist genug Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee oder eine Kanne Tee auf dem Stövchen, in meinem Fall heute letzteres.  Und für einige aktuelle interessante Links und News hier und da im Print und Web, die mir jüngst auffielen und den Weg kreuzten.

Die Tage werden bei allen zwischendurch aufblitzenden Sonnenstrahlen hier schon so merklich frisch.  Da kann das Herz beim  Blick in den Teevorrat leicht lachen, weil noch genug Auwahl für allerlei Genuss-Teestunden vorhanden ist.

click@pic!

Auf die nun wieder wohltuend behaglichen Stunden drinnen stimmt auch die am 19. Oktober erscheinende Ausgabe der Landlust ein, in der man hier ein wenig im nettmehrsinnigem Blättermodul blättern kann, um sich zum Kauf der Print-Ausgabe am Kiosk selbst in Versuchung zu führen. Wer die Zeitschrift mag, wird sich schon jetzt darauf freuen, dass – wie Kress ankündigt –  beim NDR   künftig immer am ersten Sonntag des Monats um 20:15 Uhr “Landlust TV” laufen wird. Premiere ist am 4. Dezember mit einer Sendung, die sich v.a. der Vorweihnachtszeit widmet. Das 90-minütige Format soll die schönsten Seiten des Landlebens zeigen und über das Wichtigste des Monats aus Heim und Garten informieren.

Wenn Sie Lust auf Rezepte mit Tee bekommen wollen, empfehle ich einmal hier in den Vorschlägen bei E&T reinzublinzeln – von Honig-Kardamom-Tee bis zu Klassikern wie Tee-Punsch finden Sie verführerische Inspirationen, bei denen die Wehmut nach dem schnell entschwundendem Sommer und über die schon frischen Herbsttage schnell verfliegen und Freude an behaglichen Stunden daheim fast schon garantiert sein dürfte.

In solchen gemütlichen Stunden lassen sich auch schon die ersten Pläne schmieden für die einen oder anderen herbstlichen oder auch vorweihnachtlichen Ausflüge, Veranstaltungen, Reiseziele, Citytrips oder Wochenendausflüge, wie etwa zu den Weihnachtsmärkten in Hamburg, über die das Cityportal Hamburg hier schon erste Infos zusammengestellt hat. Keine schlechte Gelegenheit, dabei auch einmal einen Blick in Hamburg kulinarisch zu werfen, wo man u.a. auch  eine ganze Liste interessanter Angebote für die Vorweihnachts-, Weihnachts – und Sylvestertage entdecken kann.

Dabei fällt mir ein, so manche Vorräte an Teelichtern und diversen Kerzen lassen sich im Oktober und November günstiger nachfüllen, als erst zur Adventszeit. Und zwischen noch draussen zu findenden leuchtendroten und -orangefarbenen Beeren, buntem Laub, Eicheln, Bucheckern und anderen Natur-Dekos sind behagliche Kerzenlichter schon ein jede schlechte Laune vertreibendes Utensil für die Behaglichkeit daheim. Bei Wohnen und Garten können Sie sich dazu nicht nur hier Anregungen holen, vielleicht ist auch dieser Wettbewerbfür Sie interessant. Oder Sie lassen sich von dem dabei zu gewinnenden Buch “Spaziergang durchs Jahr: Dekoinspirationen aus der Natur” von Imke Johansson aus dem Verlag Busse Seewald GmbH direkt in Stimmung und auf gute und hübsche Ideen für Dekos und Spaziergänge in der Natur bringen.

Und ein bisserl schmunzelnd schleicheln die  Gedanken  kurz zu einer anderen Burg  oberhalb dreier Flüsse und einer weiteren Burg am Ufer des einen von ihnen mit hübschem Blick zum Stefansdom hinüber. In der seit nun grad einem runden Jahr ebenfalls bereits wieder die gemütlichen Teestunden beginnen.  Wie flugs so ein Jahr dahin ist!  Und auch das beim Einzug u.a. angelegte Teebataillon von Packerln und verschiedenen Lieblingsteesorten dbmS ist natürlich in manchen Sorten bereits deutlich   dahingeschmolzen. Wird aber dort wie hier mit geniesserischem Augenzwinkern nur zu gern unverändert kannenweise konsumiert.

Mir ist schon klar, dass Sie nun zwei Fragen beschäftigen werden:

  • Erstens die Frage, wieviele Packerl Tee da wohl als Vorrat mit in die schnuckelige Studentenküche eingezogen sein müssen, wenn noch ein Teil davon vorhanden ist.
  • Und zweitens, ob Tee so lange haltbar und vom Aroma her noch gleicher Qualität ist.

Ad 1: Bei einer durchschnittlichen Tagesration von 3-4 Kannen Tee, die allein dbmS geniesst und von ihm (nicht nur aber bevorzugt  genutzten Teebeuteln statt losem Tee und ca 3-5 Teebeuteln pro Kanne……. ?

Wenn Sie mit dem Nachrechnen so weit sind (*spitzbübisches Lachen*…halloo…isch komm auch nicht ganz aus meiner Haut als dbsM raus….meine Lieben auch auf Entfernung und zwischen den Passau-München-Stip-Visite-Wochenenden gern gut verwöhnt zu wissen), kommen wir zu ad. 2: Das Mindesthaltbarkeitsdatum jenes Teevorrats läuft  bis Ende 2012 und damit also noch reichlich mit Spielraum zum Verbrauch.

Dass im letzten Herbst bei einer der Lieblingsteemarken dbmS und deren Sorten eine echte Schnäppchenaktion für den Tee selbst und bei Kauf bestimmter Anzahl von Artikeln zudem auch noch ein komplettes Set hübscher Teegläser bei WMF zu bekommen war (die für kalte Winterabende nicht nur für Tee, sondern auch heisse Schokolade, Cappus etc ebenfalls praktisch sind), hat den Tee-Einkauf und -Vorrat um rund 50% günstiger als im Normaleinkauf peu à peu errechnet – und was man eh täglich gern und reichlich mag und im Haus hat, erspart Budget im Studentenportemonnaie, das man gern in anderes investieren kann.

À propos Haltbarkeitsdaten. Interessant dazu ein  jüngst gesendeter Beitrag und einige hier und da aktuell durchgeführten  Befragungen (street und andere Umfragen) und die Antworten der Befragten, was sie unter Mindesthaltbarkeitsdatum  verstehen  oder unter Verbrauchsdatum. Und  was nach Ablauf der Daten jeweils für die Frage noch möglichen Verzehrs oder Genusses der Lebensmittel gelte. (Interessante Aufstellung dazu nach Lebensmitteln übrigens auch hier)

Dass es schon einen Unterschied macht für die Ergebnisse, ob Sie nur einen der beiden Begriffe abfragen (ohne den anderen überhaupt zu erwähnen) oder beide nacheinander oder gleichzeitig, ist übrigens nur nebenbei zu erwähnen.

Sehen Sie übrigens beim Kauf von Waren immer auf diese Angabe auf der Verpackung? Oder nur bei bestimmten (frischen) Waren wie Fleisch, Wurst, Joghurt, Quark, Eiern, Fisch, etc? Oder abhängig von der Art der Verpackung oder vor welchem Kühl- oder anderem Regal Sie im Laden stehen?

Bei mir geschieht das ganz automatisch, ich bin es einfach so gewohnt und dazu angehalten, seit ich allein zum Einkaufen geschickt wurde UND lesen konnte.  Einkaufen geschickt wurde ich bereits mit kaum mehr als zwei Jahren  mit dem kleinen Korb. Mit dem ich  die drei Haustüren und Eingänge weiter in der Isabellastrasse zur Ecke Hohenzollernstrasse zum Milchladen und zum Metzger geschickt wurde. Da bekam ich –  amüsierten Immerwiedererzählungen meiner Familie nach jeden Tag “meine Breze” (äh, ja…und schon sind wir bei der frühkindlichen Geschmacksterminierung und -konditionierung für dieses bis heute beliebte Teil) und “mein Radl Gelbwurst” von den netten Ladenbesitzern. Neben der Milchkanne Milch, die dort noch frisch abgefüllt wurde. Und Brot oder Semmeln oder Brezen oder eben etwas Wurst, die ich mitbringen sollte.

Auf Haltbarkeitsdaten nicht nur achten, sondern auch immer die längstmöglichen aus dem Regal mitbringen , das galt dann seit ich lesen konnte. Da war ich fünf. Und mit einem abgelaufenen Datum auf der Ware wäre ich und bin ich auch wieder in den Laden zurückgeschickt worden.  Allerdings achte ich bei Konserven etwa nicht so regelmässig auf derlei Daten. Und auch bei Gewürzen und getrockneten Pilzen habe ich das erst gemacht, seit mir auffiel, dass sich auch in gut sortierten und geführten Läden noch Ware fand, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bereits um ein Jahr abgelaufen war. Nun kann man zwar auch diese Ware uU noch verwenden oder verzehren, wenn man sie noch zuhause hat und ein Geschmackstest nicht dagegen spricht. Aber mag ich sie dann erst noch kaufen? Und Sie? (Und vor allem: auch zum unveränderten Normalpreis?)

  • Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum dürfen zunächst grundsätzlich weiter verkauft werden, sofern der Verkäufer sich davon überzeugt hat, dass die Ware einwandfrei ist. Daher hat  aber auch der Kunde keinen Schadensersatzanspruch, wenn er unabsichtlich   ein solches Produkt kauft, sofern das Produkt noch als einwandfrei betrachtet werden kann. Produkte mit abgelaufenem MHD dürfen auch grundsätzlich noch verarbeitet werden, wobei sich der Verarbeiter möglicherweise einem höheren Risiko aussetzt, im Schadensfall belangt werden zu können.
  • Im Gegensatz dazu  dürfen Produkte mit Verbrauchsdatum nicht mehr nach Ablauf desselben verkauft werden. Von einem Verzehr ist abzuraten, weil  insbesondere in Lebensmitteln erhöhte gesundheitliche Risiken bestehen.

So weit so gut. Blicke ich – gelegentlich – beim Einkauf ein bisschen rechts und links nach anderen Kunden und ob und wie diese  auf solche Daten überhaupt achten, ist das weit weniger verbreitet, als man denken könnte. Ist das Vertrauen so grundsätzlich und unerschüttert und unerschütterlich? Oder ist Einkauf ein solch unbeliebter Zeitfresser, dass er so schnell wie möglich, mit so wenig wie möglich Aufwand über die Bühne gebracht werden muss und will? Weil  “man sonst ja gar nicht mehr fertig wird, wenn man alles das lesen wollte, was da drauf steht und die Hälfte von allem versteht man eh nicht” …? Dann allerdings darf man sich nicht wundern, wenn es weiterhin als logische Folgerung von Angebot und  Nachfrage auch das Angebot bestimmt. Obwohl nicht nur Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien und ihre Zunahme das Gegenteil wünschenswert erscheinen lassen.  Und auch die Tatsache der Entwicklung der Altersstrukturen, unter denen wir alle irgendwann zu demjenigen Kunden werden, der sich mit zunehmenden altersbedingten Handicaps durch die Lebensmittelkennzeichnungen wuseln muss, sollte es im eigenen Interesse liegen lassen, dem nicht mehr als nötig durch unkritisches Verhalten Vorschub zu leisten. Beobachten Sie auch gelegentlich Kunden der “Silver/Gold-Generation+X” ? Es lohnt, gelegentlich mal hinzusehen…..und sich zu überlegen, welche Herausforderungen dann auf einen zukommen, was Lesbarkeit von Inhalt und Inhaltsstoffen, Erreichbarkeit der (günstigen Bück- und Streck-) Ware im Regal und nicht nur die Verpackungsgrössen für Senioren-Singles oder -Couples angeht.

Vertrauen in Handel ist gut, Vertrauen können wäre besser. Oder? Vertrauen müssen ist ein Aspekt, der alle betrifft, die den Inhalten und anderen Verpackungsangaben körperlich oder fachlich schier noch nicht oder nicht mehr gewachsen sind.  Altersbedingt vom Kind bis zum älteren Verbraucher. Regelrecht blind vertrauen muss derjenige, der  im wörtlichsten Sinne darauf angewiesen ist. Es mag sein, dass Sehbehinderung und Blindheit nicht die grösste Kundengruppe im Handel nach Prozenten darstellt.  Aber sie stellt immerhin mit  über einer Million blinder und sehbehinderter Menschen keinen “unübersehbaren” Kundenanteil im Markt- und Handelsleben bei 81,8 Mio Menschen in Deutschland. Oder anders: 5 von 409 Menschen. Zu wenig, um ihnen als Kunden ebenfalls “gerecht” zu werden? Für jeden von ihnen ist die statistische Betroffenheit nicht 5 von 409 sondern alltäglich 100%.

Fängt Integration und Teilhabe am Leben aber nicht auch im Kleinen dabei an? Ein Zitat sagt bekanntlich: Gerechtigkeit und gleiches Recht existieren so lange nicht, wie sie nicht für auch den einen Einzelnen bestehen, den Schwächsten. Je unübersichtlicher, unverständlicher, unrichtiger, unbrauchbarer und leicht handhabbarer Lebensmittel- und andere Verpackungen und andere Produkte werden, um so mehr nähern sich erst junge/unerfahrene und ältere/zunehmend gehandicapte Kunden diesem Profil eines Schwächeren an, der nicht mehr die Marktmacht in der Hand hält und handhaben kann, selbst wenn er wollte. Und mehr und mehr eine immer grösser werdende Verbrauchergruppe. Jedes Päckchen, das in den Wagen wandert ist ein Puzzlestück, das daran Anteil nimmt.

Übrigens: Wie ist eigentlich für Blinde oder Sehbehinderte “lesbar”, was an Angaben auf Lebensmittelpackungen steht?

Ich könnte Ihnen beantworten, wie das und auch der übrige Teil des  Lebens  rein praktisch  “aussieht”  und mit welchen steten kleinen bis grösseren Herausforderungen das verbunden ist.  Denn eine meiner besten Freundinnen, die ich kurz nach Beginn meines Studiums kennenlernte, war bereits zu diesem Zeitpunkt erheblich sehbehindert und die Erkrankung ihrer Augen schritt während unseres Studiums und der Referendarzeit stetig fort, bis sie ein Level von nur noch rund 10% Sehfähigkeit erreichte – auf dem sie dann stagnierte.

Ganz nebenbei sensibilisiert und raffiniert eine solche enge Freundschaft und das Erleben und manchmal auch nur Mitempfinden und Hineinversetzen in einen solchen Freund oder Freundin  auch die eigene Sehweise und Sinne für vieles. Das könnte für jeden  mit Passion und Freude an Kochen und Food  auch ein neues Kochbuch, das für Blinde UND Sehende  gemacht ist. Wie das geht, zeigt das im Münchner Justina Verlag erschienene Kochbuch “Trust in Taste” , für das der Berliner Sternekoch Michael Hoffmann aus dem Restaurant Margaux quasi die Rezeptsprache neu erfinden musste.In einem Schuber stecken zwei großformatige Ringbände, 264 Seiten umfasst es, dazu noch eine Hörbuch-CD. Auf den bunten Bildern des Kochbuches sind kleine Erhebungen zu ertasten – die Brailleschrift für Blinde. (Informativ auch die Darstellung hier) Die Anweisungen für Sehende sind dagegen kürzer gefasst: Auf einigen wenigen Seiten sind die Rezepte schwarz auf weiß gedruckt. Zusammengestellt und erprobt wurden die Rezepte von Michael Hoffmann, Betreiber des «Margaux», und von zwei blinden Hobbyköchen. Mehr zur Entstehung und Realisierung und zur Gestaltung des Kochbuches und den Hürden dabei ist hier zu lesen. Und auch hier.

Extrem bedauerlich finde ich allerdings den stattlichen Preis des Buches, der bei 125 Euro liegt. [Justina-Verlag München, Pappband gebunden mit Wire-O-Bindung in zwei Bänden im Schuber, Format 24×30, 264 Seiten, über 164 Fotografien, Inhalte in Schwarzschrift und in Blindenkurzschrift, ISBN 978-3-9812602-4-3, LC-Code 15093]

Nun aber wird es langsam Zeit, den Kuchen aus dem Ofen zu holen. Und dann heisst es für Kirchweih noch etwas in der “Kuchl” der Burg vorzubereiten. Ein leider etwas aus der Mode kommender Brauch am 3. Sonntag im Oktober. Ebenso wie die wunderbar knusprig leckeren Kirchweihnudeln, die frisch und goldbraun am besten zum Haferl Kaffee am Nachmittag schmecken und mit den Rumrosinen im Teig nichts sonst brauchen. Ausser vielleicht ein bisserl Staubzucker oder Zimtzucker.

Eines der Rezepte dazu ist dieses für Kirchweihnudeln:

500 g Mehl,
30 g frische Hefe,
250 ml warme Milch,
80 g Zucker,
80 g Rosinen in Rum eingeweicht,

50 g Butter,
2 Eier, 1 Eigelb Gr. L,
Prise Salz,

Butterschmalz (ca. 1000 ml, zerlassen)

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe und Zucker mit etwa einem Drittel der warmen Milch verrühren und diese in die Mitte des Mehls geben, mit etwas Mehl zu einem Vorteig (Gangerl) verrühren und mit sauberem Linnen zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen.  Dann Butter in der restlichen Milch bei sachter Wärme zergehen lassen und mit den Eiern und einer Prise Salz   zum Vorteig geben.  Mit dem Holzlöffel per Hand zum Teig aufschlagen oder mit dem  Knethaken des Handrührers  gut verkneten und zum Schluss noch mit einem hölzernen Kochlöffel den Teig gut abschlagen bis er glänzt. Das ist wichtig, damit die Nudeln schön locker   werden. Die Rosinen ebenfalls dazugeben.

Den Teig an einem warmen Ort mit einem Geschirrtuch abgedeckt  ca. 1 Std. gehen lassen, bis er gut die doppelte Grösse erreicht hat. Dann aus dem  Teig mit einem Esslöffel Nocken abstechen. Diese mit nassen Händen zu runden Kugeln formen und auf ein bemehltes Brett oder Blech legen. Mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmal gehen lassen, bis sie fast doppelt so groß sschon ind.

Inzwischen kann man das Butterschmalz schmelzen. Ich verwende dazu einen rund 20 Jahre alten offenen Frittiertopf, der emailliert ist und über einen Siebeinsatz für Pommes zB verfügt. Bei den Kirchweihnudeln wird das Sieb nicht benötigt, die Kiachl schwimmen offen im Schmalz.  Das Schmalz  hat die richtige Temperatur wenn an einem eingetauchten Holzlöffelstiel kleine Blasen aufsteigen. Dann sacht die Nudeln hineingeben und goldbraun backen.

Die Nudeln werden zuvor noch mit einer  Küchenschere oben kreuzweise eingeschnitten, das gibt ihnen die charakteristische Form mit den 4 gezupften Ecken oben. Nach dem Einschneiden  sofort in das heiße Fett legen, Spitzerl nach oben zunächst. Von beiden Seiten hellbraun backen. Dauert ca. 3 Min. auf jeder Seite.

Die Kirchweihnudeln werden portionsweise gebacken, da anderenfalls  das Fett   zu sehr abkühlt und dann der Teig der Kiachl sich mehr mit Schmalz vollsaugen würde.  Auch zu heiss sollte das Fett beim Backen dann nicht sein, da die Kirchweihnudeln anderenfalls innen noch teigig sind, wenn sie aussen bereits knusprig würden. Ein bisschen Übung – dann hat man as richtige Gespür dafür.

Die fertigen Kirchweihnudeln  auf Küchenlinnen legen und noch warm mit Puderzucker bestreuen und am besten noch a bisserl lauwarm servieren, sie schmecken aber auch abgekühlt und anderntags noch herrlich. Wer mag, wärmt sie im Backofen bei wenig Hitze (80-100°) noch einmal auf.

Herrlich zu Kirchweih passen ja Wildgerichte. Zu dem Thema finden Sie hier bei GENUSS Online einiges zu lesen.

Mein persönlicher Tip dazu sind Salate, herbstlich bunt und mit Walnüssen, Feigen, Trauben und – selbst beim Waldspaziergang in den Pilzen gesammelten oder gekauften – Schwammerln dazu, zu denen nicht nur sanft gebratene Lamm- oder Kaninchenleber gut schmecken, sondern auch daraus hergestellte Kaninchen- oder Lammleber-Mousse, die auch gut mit gebratenen Stücken davon fein kombiniert werden kann.

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Ein schönes Kirchweih-Wochenende !

Interessante Links:

Landlust

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