Gnocchi, Gnocchi

Heute Gnocchi. Wichtig dazu: Gute und mehligkochende Kartoffeln. Der Rest ist eigentlich kein Hexenwerk.

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Hausgemachte Gnocchi sind kinderleicht und kein Vergleich zu dem, was man in Fertigpackungen in den Kühlregalen bekommt. (Ja, klar, hab ich das auch schon mal getestet, aus Neugier und auch im Rahmen von Produkttests). Wenn man sie nicht selbst zubereiten will, empfehle ich im Zweifel wenigstens doch lieber den Weg in den Laden des italienischen Feinkosthändlers Ihres Vertrauens. Da, wo Sie sie kaufen oder auch zum “kleinen Mittagstisch” zubereitet geniessen können, einfach mal ausprobieren. Entweder vor Ort oder mal die “Rohware” zur Zubereitung daheim mitnehmen. Bei einem meiner Lieblings-Italiener nahe dem Elisabethmarkt, zu dem ich gern in der Mittagspause  einer meiner beiden Kanzleien hüpfte, bekam ich netterweise auch “halbe” Portionen der dort angebotenen Mittagsgerichte serviert und habe mich so nach und nach durch deren hausgemachten Pasta- und Gnocchi-Ware durchgenascht.  Auch auf dem Viktualienmarkt finden Sie breit sortierte Angebote von frischer Pasta und Gnocchi, bei der  Sie sich ja einfach einmal eine Miniportion zum Probieren  aussuchen können.  Das mag ein wenig teurer sein, als die verpackte Kühlware, aber spätestens wenn Sie sie dort schon probiert haben, sind Sie für  die kühlregalverpackte Ware verloren  und bekommen Sie Lust darauf, sie doch einmal auch zuhause auszuprobieren.

Ich gestehe, auch ich musste erst über den Umweg solcher Schmankerlverkostungen bei meinen Lieblingsitalienern nördlich wie südlich des Brenners, nach kleinen “BlickenhinterdieKulissen” in der einen oder anderen Küche der Toscana, wie auch in der Emiglia-Romagna und bei dem einen oder anderem meiner Lieblingsquellen in der nördlichsten Stadt Italiens, zur eigenen Zubereitung der kleinen Schlingel verführt werden. Und das , obwohl ich von Kind an keine Hemmung hatte, hausgemachte Kartoffelknödl zuzubereiten, wie ich es schon von meinem Grossvater gelernt hatte.

Wer sich noch nicht so recht an die eigene Zubereitung von Kartoffelgnocchi mit Salbei und Parmesan herangetraut hat, kann das am 21.9.2011 um 12.15 Uhr mit Jacqueline Amirfallah lernen, offenbar nach einem Rezept von Vincent Klink, wie hier bereits mit Zutaten und Beschreibung zu lesen. Dabei werden allerdings Parmesan und andere Zutaten bereits in die Gnocchi im Teig eingearbeitet und die Kartoffeln für und vor dem Gnocchiteig-Herstellen  im Ofen gebacken.

Mein eigenes persönliches “geht-am-unkompliziertesten” – klassisches – Rezept (schon einmal an anderer Stelle veröffentlicht) ist dieses:
1 kg gekochte mehlige Kartoffeln, heiss geschält, (Sie wissen schon: “wer nicht heiss anfassen kann……”)  durch die Presse gedrückt, auf Arbeitsfläche ausbreiten,
100 g Kartoffelmehl
1 Eigelb
Prise Muskat und Salz zufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Abkühlen lassen und dann die Gnocchi formen: Teig in Stücke teilen, zu Rollen formen und mit dem Messer in gnocchigrosse Stücke teilen, formen, mit Gabel das Muster eindrücken. Gnocchi noch in etwas Kartoffelmehl wenden, damit sie nicht kleben.
In reichlich Salzwasser anschliessend ca 3 Minuten ziehen lassen, bis sie oben schwimmen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzehe und Salbeiblätter leicht erhitzen, Prise Salz, Pfeffer und Cayenne dazu geben und die Gnocchi darin schwenken, dann auf dem Teller mit ein paar Tomatenvierteln anrichten und etwas Parmesan darüber hobeln – fertig.

Tip: Auch Nussbutter mit leicht gebräunten Mandelstiften oder Pinienkernen ist eine Alternative, die lohnt. Kann mit Parmesan, aber auch mit einem guten Bergkäse variiert werden.

Bildquelle: (C) Liz Collet

  • Printversionen bei RedBubble und MyGall dazu verfügbar.

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