Coooool

Holunderblütenparfait in beeriger Begleitung

Cooool ? Am liebsten mit Eis. Und mit Eis, am liebsten selbstgemacht. Seit ich vor einer Reihe von Jahren einmal versehentlich eine Packung mit dem Rest von  einem besonders cremisssimobeworbenem Eis in der Küche stehen liess und eine halbe Stunde später sah, was daraus geworden war, bin ich bei der Wahl von gekauftem Eis sehr sehr sehr “anspruchsvoll” = hochselektiv  geworden. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass mich das Thema “Vanille oder nicht Vanille im Eis und wenn ja welche und wieviel davon wirklich?”  (siehe statt vieler zB hier) nicht mehr sehr überraschen konnte.

Selber Eis machen ist da eine ideale Alternative. Wer – wie ich – gleichwohl nach wie vor  nicht über eine Eismaschine verfügt, verlegt sich dann auf Parfait oder Sorbet.

Da entstehen dann Rezepte wie ein momentan im TK-Fach frostendes Parfait mit dem als Premiere gestartetem neuen Aroma der Rosenduftpelargonie, dessen ersten Löffelkostprobe ich selbst gespannt kaum noch erwarten kann. Oder…. beispielsweise

und anderes.

Lizchen’s Holunderblütenparfait

Zutaten:
(die Menge ist berechnet für eine Königskuchenform 25×11 cm)

3 Eigelb
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
500 ml Sahne
100 ml Holunderblütensirup
3 cl Cointreau

Zubereitung:
Kuchenform mit Frischhaltefolie auslegen und dabei soviel Folie an den Längsseiten überhängen lassen, dass die gefüllte Form später mit den überlappenden Folien zugedeckt werden kann.
Eigelb mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote in einer (Schlag-)Schüssel auf dem Wasserbad hellcremig aufschlagen. Schlagschüssel von dem Wasserbad nehmen und Creme in der Schüssel im Ring stehend noch eine Weile weiterschlagen. Holunderblütensirup mit 200 ml Sahne in einem Topf erhitzen und behutsam unter die Eimasse laufen lassend unterrühren (damit die Creme nicht gerinnt). Die Masse in den Topf zurück geben und zur Rose schlagen, dann zurück in die Schlagschüssel geben, Cointreau hinzufügen und unter Rühren herunterkühlen lassen. Sodann – wenn die Creme abgekühlt ist – die übrigen 300 ml Sahne steif schlagen und unterheben und die Creme in die vorbereitete Form füllen. Die Frischhaltefolie darüber schlagen und mindestens einen Tag durchfrieren lassen.

Das Holunderblütenparfait lässt sich sehr gut mit frischen Beeren angerichtet servieren, aber auch an Granatapfelkernen und mit leicht goldbraun in einer beschichteten Pfanne gebräunten Mandelblättern oder Mandelstiften und Zitronenmelisse garnieren.

Wenn Sie vom Vorjahr zudem noch  – wie bei mir im Vorratsschrank – Holunderblütensirup oder Holunderblütenlikör haben, träufeln Sie doch ein  paar wenige Tropfen  davon über das Parfait oder die Früchte oder mischen Sie etwas davon unter die Chantilly Cream.

Das Parfait kann man sehr gut 1-2 Tage vor dem Servieren vorbereiten und natürlich auch in kleineren Portionsformen gefüllt einfrieren und servieren. Auch diese sollte man vor dem Einfrieren gut in Frischhaltefolie bedeckt ins Eisfach geben, damit das Aroma gut erhalten bleibt und die Konsistenz der cremigen Parfaitmasse nicht beeinträchtigt wird.
Die Zutaten ermöglichen auch die Zubereitung während des gesamten Jahres, im Winter passen anstelle frischer Beeren auch TK-Beeren, aus denen man eine fruchtige Sauce herstellt. Grundsätzlich sollte man aber bei Parfaits immer so frische Eier wie möglich verwenden.

Tolle weitere Eiskreationen findet man bei Bernd Neuner, der hier

ein verführerisches Video zusammengestellt hat  und bei Zorra, wie zB in ihrem neuesten Beitrag aus dem Gelateria Labor.

Weitere Infos:
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Das Rezept Lizchen’s Holunderblütenparfait© Copyright by Liz Collet
wurde veröffentlicht

Nutzungsrechte für Bild/Rezept/ Fotos, Print, Leinwanddruck, Poster oder Postkarten?

für Fotonutzung als RFL click hier für mehr Info und für Print bitte hier clicken

Nähere Infos gern auf Anfrage

One comment

  1. Klingt köstlich! Holunderblütensirup ist hier schwierig aufzutreiben. Aber du bietest ja noch ein paar andere interessanten Varianten an. Ich geh mal stöbern.

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