Aus der Sommerfrische – Herbal Collection: Rote Rüben

 

Rote Beete mag nicht jeder. Obgleich sie sehr gesunde Wirkungen habe: Rote Bete stärke beispielsweise das Immunsystem, aktiviere die Zellatmung und wirke bei Hautentzündungen sowie bei Infektionskrankheiten antibakteriell.  Und habe zudem eine blutdrucksenkende Wirkung. Auch die Blätter sollen – gekocht – ebenfalls verzehrbar sein. In den letzten Jahren aber kommen sie

mehr und mehr in Mode. Auffallend ist die Entdeckung der Nutzung als Carpaccio in einigen Restaurants, die Verwendung als 5 bis 10 mm grosse Würfelchen bei stilvoll angerichteten Vorspeisen oder amuse geules , auch Rote Beete “Chips” habe ich schon gesehen, die ich noch auf der to-do-Liste zum Ausprobieren habe u.a.m.

Auch für Normalverbraucher ist es leichter mit Roter Beete geworden, sie mal auszuprobieren, seit sie nicht mehr selbst gekocht werden muss .Und heftige Farbspuren hinterlässt und daher unbeliebt ist in der Küche, aber sehr beliebt zum Färben von allerlei anderen Zutaten oder Gerichten, wie auch u.a. von Pasta. Will man den Farbnebeneffekt vermeiden, nutzt man  entweder Zitronensaft oder das  vakuumverpackte Produkt, das  gekocht verfügbar in allen Lebensmittelläden ist.

Diese sind gut zu verwenden. Selber zubereiten mit frischen Beeten vom Markt lohnt aber auch – geschmacklich und preislich. Und nicht nur im roten Heringssalat einen Versuch wert, dem sie farblich und geschmacklich den Pepp geben. Anstatt die Rannen in einen solchen zu mischen oder Fertigsalate zu kaufen: versuchen Sie doch einmal Rote Beete mit Matjes und Salat und mit einem leichteren Dressing unkompliziert selbst zuzubereiten und nicht mit der weissen Mayonnaise- oder sonstigen Sauce, die in Fertigsalaten enthalten ist. (Rezept dazu hier im Blog im Laufe des Juni)

Als Kind war ich die einzige ausser meinen Grosseltern, die sie auch würzig mariniert aus dem Glas mochte. Da war auch nicht die Rede von Roten Beeten, sie wurden einfach als “Rannen” oder Rote Rannen bezeichnet (und phonetisch ausgesprochen von meinem zweiten, dem Münchner Grossvater klang das  “Roode Rannen” oder “Roode Ruuam”), geschrieben “Rahnen”. Das ist geblieben. Hinzugekommen sind in meiner Cucina zB.

  • Suppe von roter Beete, (es kann, muss aber ja nicht immer gleich Borschtsch sein)
  • Mozzarella,

© Copyright by Liz Collet

Bildquellen als RFL bitte click hier oder hier für  mehr Infos

und als diverse Prints bitte hier clicken für Details oder auch da

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