Sie wissen noch nicht, was Sie zum Wochenende backen könnten?

Lizchens "Himbeeriger Quarkstreuselkuchen"
Lizchens “Himbeeriger Quarkstreuselkuchen” © Liz Collet

Dieser Ratlosigkeit kann mit einem Tip abgeholfen werden. Ein neues Rezept, das – wie das manchmal so geschieht, wenn  man nach Ladenöffnungszeit Backglüstl bekommt und mit nicht immer allen erforderlichen Zutaten im Vorratsschrank jonglieren kann – wieder mal aus Verlegenheit und mit kleinen Tricks anstelle mit eigentlichen Rezeptzutaten werkeln muss. Was fehlte ,war genug normales Mehl und Äpfel und genug Quark. Für den Streuselkuchen auf dem Blech nach dem sonstigen Rezept. Statt Äpfeln hätte ich zwar genug Rosinen gehabt. Aber nach Quark-Rosinen-Streuselkuchen war mir eben nicht. G’schleckert wenn man auch noch ist, wenn nicht alles da ist, ist entweder eine Unart. Oder die Initialzündung für neue Rezepte. Ich bin da für letzteres. Und so enstand für das Freitagsbackstübchen eine neue Versuchung – das Einläuten des Wochenendes am Freitag nach Büroschluss mit  frisch gebackenem Kuchen ist gerettet.

Die ausreichende Menge Mehl vom normalen Mehl wurde durch noch genug vorhandene Wiener Griessler ausgeglichen, das ich halb und halb mit dem anderen Mehl beim Mürbteig mischte. Für die Streusel wurde dann das noch ausreichende andere Mehl verwendet. Beim Wiener Griessler muss man einfach nur ein bissl mehr Flüssigkeit (ca 10%) als bei anderem hellem Mehl verwenden. Im Rezept hab ich das bereits berücksichtigt.

Was Sie brauchen für das, was dabei gestern abend herauskam – nämlich meinen neuen Himbeer-Quark-Streusel-Kuchen vom Blech ist:

Mürbeteig:

180 g Mehl

180 g Wiener Griessler

4 gestrichen TL Backpulver

80 g Zucker

Mark einer Vanilleschote oder 1 Msp Vanille gemahlen

1 Ei

6 El Milch

150 g Butter oder Margarine

Belag

500 g Quark (Magerstufe)

1 Packung Puddingpulver Vanille

1 Msp Vanille gemahlen

1 gestrichener Tl Zitronenaroma oder Abrieb einer halben Biozitrone

100 g Zucker

1 Ei

350 g TK Himbeeren unaufgetaut

Streusel
200 g Mehl

100 g Zucker

100 g Butter oder Margarine zerlassen

Puderzucker zum Bestreuen nach dem Backen

Backpapier oder etwas Butter/Margarine/Butaris für das Backblech

Zutatenhinweis: Nehmen Sie nur normales Mehl, genügen 5 El Milch für den Mürbeteig. Verwenden Sie Vollkornmehl oder mit solchem gemischtes Mehl bitte entsprechend den Angaben zum Vollkornmehl Milchmenge leicht anpassen.

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Mürbeteig diesen rasch knetend herstellen, in Folie verpackt 30 Minuten kühlen und ruhen lassen.

Aus den Zutaten für den Belag (ohne die Himbeeren) eine Quarkcreme rühren.

Dann Backofen auf 175 -180° vorheizen.  Teig auf bemehlter Fläche ausrollen und auf dem mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Backblech auslegen. Quarkcreme aufstreichen. Die unaufgetauten Himbeeren darauf verteilen. Aus Mehl, Zucker und Butter Streusel mischen und grob gekrümelt auf dem Kuchen verteilen. Kuchen goldbraun backen (ca 30-40 Minuten) , dann aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und (am besten mit dem Brotmesser) dann in Stücke schneiden und servieren. Wer – besonders in der Adventszeit zB – mag, kann unter den Puderzucker eine Prise Zimt vor dem Darübersieben mischen.

Durch den Belag bleibt der Streuselkuchen – wenn er nicht zuvor weggenascht wird – problemlos auch 2-3 Tage frisch. Man kann ihn auch nach dem Abkühlen einfrieren.

Foto ? Naja…. ausnahmsweise mal später. Erst mal muss jetzt im Office gewerkelt werden. Sie können ja schon mal die Zutaten einkaufen gehen.

Viel Spass und auch beim Nachbacken.

 

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