Sagen Sie es am liebsten durch die Blume? Zugegeben, das

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ist auch eine Möglichkeit. Eine verbreitete. Aber die Meinungen sind geteilt, ob das “routinemässig” immer dasselbe und daher wenig einfallsreich sei. Nicht romantisch genug, da zu wenig kreativ, zu wenig überraschend. Wie gesagt, man kann geteilter Meinung darüber sein. Meiner Erfahrung nach kann das genauso 50:50 richtig sein, wie die steten und durchaus vielleicht liebevoll gemeinten roten Rosen, die der Ehemann einer Bekannten dieser zu jedem Hochzeitstag und die Rosen und anderen Blumen, die er ihr zu jedem Geburtstag schenkte. Sie wurde von allen Freundinnen, ihren Schwestern und Kolleginnen wirklich heiss beneidet um diesen Mann, der auch nach mehr als 15 Jahren Ehe noch so romantisch immer an den Hochzeitstag dachte und immer mit roten Rosen. Eines Tages gestand sie mir, sie wisse, es sei schrecklich, aber manchmal wünschte sie sich, er würde EINmal, nur EINmal den Hochzeitstag vergessen. Wenn er ihn vergässe und – vielleicht erst in letzter Minute oder so – noch daran dächte, dann müsste er sich vielleicht einfach etwas anderes einfallen lassen. Irgendwas. Irgendwas, das unvorhersehbar wäre. Das neu, einfach eine Überraschung sei. Einfach anders. Nicht so eingefahren. Aber damit sei nicht zu rechnen, denn der Hochzeitstag stünde IMMER in seinem Terminkalender. Ich fragte sie, was ihr denn stattdessen gefallen würde. Und sie antwortete: Alles, nur keine roten Rosen. Und auf meine Frage, was sie IHM eigentlich zum Hochzeitstag immer so schenke oder als Überraschung bereitet habe, entstand eine Pause, …bevor sie antwortete, sie habe ihm immer sein Lieblingsessen zubereitet. Das von ihrer ersten Verabredung damals. Zu der er mit …..ja, eben den roten Rosen erschienen sei. Sie grinste ein wenig ertappt….und dann meinte sie: “Also hab ich keine Chance, dass auch mal wieder was Unerwartetes geschieht, wenn ich das nicht auch verlieren will?”
Ich dachte mir in dem Moment, sicher, man KONNTE die “routinierte” Wiederholung Jahr für jahr unterbrechen. Sie ändern. Aber manche Wiederholungen haben einen eigenen Wert, ein Ritual, etwas Vertrautes, das man unterbrechen, ersetzen und abwechseln kann. Aber um manche wäre es doch eigentlöich schade. Vor allem, wenn es eigentlich doch genug Gelegenheiten gibt, bei denen man – neben eigentlich hübschen Traditionen, Ritualen, Gewohnheiten – genug Überraschendes und Unerwartetes in gemeinsamen Alltag streuen kann. Einfach mal so zwischendrin. Oder eben…. zu anderen Gelegenheiten. Wie Valentinstag. Wer dabei den ersten Schritt macht, ist eigentlich nicht so wichtig. Es ist wie mit den kleinen Murmeln. Eine kommt in Bewegung, die anderen wird angestubst. Ein Impuls genügt meist. In Herzensangelegenheiten.

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Sie sind das Salz in der Suppe. Die Herzensangelegenheiten. Aber eben auch SIE. Sie, die sich einfach immer wieder etwas einfallen lassen können. SIE selbst. Nicht warten, dass der andere damit anfängt. Oder immer weiter macht. Und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Kochen Sie. Backen Sie. Zaubern Sie. Querbeet.

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Und wenn Sie dann noch nicht genug davon haben, dann sagen Sie es eben durch die Blume.
Oder Sandkorn für Sandkorn.

Für Ihr persönliches Herzblatt 
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Dazu KANN man im Februar auch mal rüber auf die Inseln mit der Fähre und am Strand entlang. Und Sand durch seine und ihre Hände rieseln lassen. Mal träumen, wie lang die Ewigkeit wohl ist und ob die Rosen und die Ideen und die Rezepte bis an ihr Ende wohl reichen werden? Man muss aber nicht so weit fahren, nur um mit Sankorn für Sandkorn, oder – wenn Sie so wollen: Perle für Perle, bis das Ganze daraus wird – in Herzenssachen zu träumen.
Wetten………?
Wetten…..Ihnen fallen auch endlose Möglichkeiten ein? Sie wissen ja…. es ist meist nicht entscheidend, WO und WIE TEUER “ES” ist. Meist sind es die allerwinzigsten Kleinigkeiten,.……..welche die Magie zaubern.
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