Resteküche : Was man aus Schweinebraten alles machen kann ?

Espresso Time © Liz Collet

Espresso Time © Liz Collet

Nehmen Sie sich auf ein Tasserl Kaffee oder Espresso – oder gern auch auf eine Kanne Tee – Zeit und lassen Sie es sich erzählen: Was man aus Schweinebraten alles machen kann. Bei uns gab es Reste vom Sonntagsbraten montags oder an den darauffolgenden Tagen auf verschiedene Weise weiter zubereitet.

Je nachdem, was für ein Schweinebraten (Schulter, Rollbraten oder Wammerl/ Bauch) konnten daraus tellersulzen werden, die mit Salat oder zu Bratkartoffeln serviert wurden.

Oder Gröstl zusammen mit überzähligen Kartoffelnknödln, die in Scheiben geschnitten und aussenresch und knusprig goldbraun gebraten wurden und innen schön weich blieben. Da wurde Bratenfleisch dazu gewürfelt und mit in der Pfanne g’schmackig angebraten, noch eine klein gewürfelte Zwiebel dazu und vielleicht ein paar Schwammerl und alles gut gewürzt mit Pfeffer, bisschen Paprika. Und je nach Vorliebe dann mit ein paar verquirlten Eiern übergossen, in die frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie gemischt waren. Die Eier dann in der Pfanne mit dem Gröstl stocken lassen und mit Gurken- oder Blattsalat oder Tomatensalat in der Pfanne auf den Tisch gestellt und jeder nahm sich oder bekam auf den Teller aufgetan.

Wenn nicht viel Braten übrig war, gab er mit Schwammerl und einer feinen Kräuterrahmsauce allemal entweder eine Suppe oder eine Fleischsauce zu Reis, Nudeln, Kartoffeln und Salat ab. Oder mit Apfel, Senf, Curry, Ei und Gurken einen feinen Fleischsalat.

Später begann ich dann aus Bratenresten gern auch Pasteten, Terrinen, Rillettes und mit diversen anderen Zutaten auch Brotaufstriche herzustellen. Und so freut es mich doppelt, dass ich ein wunderbares Rezept für eine Terrine  dieser Tage auch bei Margit Kunzke entdeckte, die diese Leidenschaft offenkundig teilt. Ausprobieren! Das Rezept hier, in dem auch Schweinefleisch verwendet wird. Und  anderes mehr aus ihrem immer neu interessanten Blog. Der schon jetzt und hier im März Lust auf Sommer und sommerliche Zutaten macht. Und auf Urlaub. Und Spanien. Lassen sie sich von mir zu ihr in den Blog und von ihr zu allerlei Kulianarischem verführen. Ihr Blog zeichnet verantwortlich, wenn ich hier im Blauen Land rund um den Staffelsee leise seufzend ins Grübeln komme, wo ich jetzt und hier und diese Woche an Jasminblüten kommen könnte. Selbst in einer meiner Lieblingsblumenhandlungen wären solche derzeit grad nicht ad hoc zu erbeuten.

Meine verschiedenen Lieblings-Apotheker und Apothekerinnen hier am Ort und in der Region zwischen Fünf-Seen- und Blauem und Werdenfelser Land schmunzeln bereits jedes Mal vergnügt, wenn ich bei ihnen und beim Betreten der Apotheken die Türglocken ins Bimmeln bringe – und ebenso vergnügt den Gruss verbinde mit einem “Ich hätte da mal wieder einen Wunsch ………eine speziellen….” 

Sie werden lachen, aber mein Telefonbüchl im Filo hat unter A inzwischen eine längere Liste an findigen Quellen mit Fundus ungewöhnlicher Zutaten. Für meine kulinarischen Wünsche. Mehr dazu finden Sie – in den kommenden Tagen auch mit mehreren neuen Posts – dort. Ob auch zu Jasmin?……….. :-) Lassen Sie sich überraschen.

Und zum Thema Braten und Resteverwertung habe ich für Sie vor dem Wochenende noch einen TV-Tipp für Sie im BR.HIER. Und heute, 19:00 Uhr.

Und nun……Zeit für ein wunderbares Stückchen Wochenausklang- und Wochenendeinklang-Kuchen. Und dabei werde ich dann ein, zwei, drei oder mehr Gedanken spazieren gehen lassen, welches Rezept rund um Apfel aus meinem Fundus den Landfrauen Weilheim-Schongau gefallen könnte, die sich eines von mir wünschen. Für………….Nein, wofür, das erzähle ich Ihnen dann ein anderes Mal. Jetzt……….ist es Zeit für das Wochenende.

Ihnen ein schönes und kulinarisch kreatives Wochenende. Ich geh dann mal in Frankfurt  noch ein bisserl schnuppern. Sie wissen schon…. Kaffee, Kuchen, Wochenende………….verdient….ist verdient. ;-)

About these ads