Rösti – KISS
Manche haben den Eindruck, ich sei nur ein Fan von Pasta, wenn es um die Grundnahrungsmittel geht. Mitnichten. Auch Kartoffeln gehören zu den Unwiderstehlichen meiner Zutaten. Die Vielfalt von Sorten wird von mir gern genutzt, Roseval und Vitelotte zB. sind echte Schmankerl. Ansonsten verwende ich bei den “klassischen” Kartoffeln am liebsten mehligkochende Sorten. Das liegt nicht nur daran, dass ich Gerichte liebe, für die sie besonders und besser geeignet sind. Auch die Küche meines Grossvaters, der selbst die Kartoffelknödl zubereitete und von dem ich auch sonst vom Einkauf , von den Sorten, von der Qualität bis zur Zubereitung viel über Kartoffeln lernte, hat viel mit Kartoffeln gekocht und dabei auch viel mit mehligkochenden Sorten.
Auch bei Bratkartoffeln oder Rösti bevorzuge ich sie. Die knusprigsten und liebsten Rösti sind im Nu zubereitet: 1-2 Kartoffeln schälen und roh auf der Reibe fein reiben. Mit einem Tuch auspressen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayenne und einer Prise Mehl stäuben. Mit Löffeln kleine bis mittelgrosse Rösti in heisses Fett in der Pfanne setzen und flach drücken, so dass sie so dünn wie möglich werden. Erst wenden, wenn sie aussen bereits goldbraun und knusprig werden und sich leicht von der Pfanne lösen.
Ob mit frischen Äpfeln, hausgemachtem Apfelmus oder zu Salat oder wie hier zu Tomaten – ich gestehe, dass sie bis heute zu meinen Leibgerichten zählen.
Heute wurde dazu selbstgemachter Frischkäse serviert, der nur mit etwas Salz und Pfeffer und ein bisschen Zitronen abgeschmeckt wurde. Wie er selbst ganz leicht auch von Ihnen daheim hergestellt werden kann, haben regelmässige Hereinblinzler schon gelesen vor ein paar Wochen, für die anderen : bitte den Links am ende des Posts folgen.
Natürlich können Sie auch Petersilie oder Schnittlauch, Radieschen oder Radieschen- und andere Kresse unter den Frischkäse mischen oder darüber streuen.
Kartoffeln gehören zu den Zutaten, die bei mir eigentlich nie ausgehen dürfen. Sie gehören auch zu den Zutaten, mit denen im Haus schon niemand mehr verhungern muss, wie meine Grossmutter gern sagte. Alles andere ist dann schon Bonus.
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