500 g Hühnerleber
6 Lorbeerblätter
3 El Olivenöl
3 Knoblauchzehen
80 ml trockener Weisswein
250 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe
2 El Butter
Salz
Pfeffer
Zur Zubereitung: Hühnerleber säubern, soweit noch vorhanden behutsam von der Gallenblase trennen (die dabei nicht verletzt werden darf), dann unter kaltem fliessendem Wasser in einem Sieb spülen und abtropfen lassen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, Lorbeerblätter und Knoblauchzehen hinzufügen, kurz allein angehen lassen (nicht bräunen) und dann die Leber hinzufügen. Leber von allen Seiten gut anbraten, dann mit dem Weisswein ablöschen. Flüssigkeit reduzieren lassen, dann die Brühe hinzufügen. Lebern gut garen. Dann Lorbeer entfernen, Leber in ein hohnes Gefäss geben und die Flüssigkeit teils zufügen und die Leber sehr fein pürieren. Dabei die Butter hinzfügen. Es soll eine geschmeidige glatte Lebermasse entstehen. Sofern sie zu fest ist, noch etwas von der Brühe hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken und in Portionsförmchen oder eine kleine Terrine füllen.
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Abkühlen lassen und kühl aufbewahren bis zum Servieren. Sie schmeckt gut auf Crostini oder vielen anderen Brotsorten. Mit teelöffeln kann man aber auch “Nockerl” abformen und auf Salat beispielsweise anrichten. Sie schmeckt besonders gut zu Feldsalat oder Wildkräutersalaten, auch kombiniert mit Trauben und Walnüssen, wie zB hier in einer Variante mit Lebern von Lamm oder Kaninchen , Wild- oder Entenleber oder in einer Kombination von dreierlei Lebersorten nach Elsässer Art
Tip: Man kann einen Teil der Leber beseite nehmen und erst nach dem Pürieren des Hauptteils in kleine Stücke geschnitten darunter mischen, wenn man möchte. Oder beiseitegelegte Lebern in Scheiben geschnitten zu der Terrine und zum Brot, Crostini, zu oder auf dem sie serviert wird reichen.
Sehr reizvoll ist auch die Zugabe von Port oder Sherry vor dem Feinpürieren der Lebercreme, je nachdem, von welchem Tier die Leber stammt.
Das Rezept ist mein Beitrag zu diesem Event von Tobias.
Und ausserdem zugleich die Auflösung dieser Frage. Unter dem Messer die Hühnerleber, über der Klinge die leicht erkennbare Gallenblase. Sie muss unbedingt entfernt werden. Man darf sie wegen ihres bittern Inhalts keinesfalls beim Abtrennen verletzen. Am besten greift man mit dem Daumen und Zeigefinger nicht die Gallenblase , sondern die (hell im Bild) Verbindung mit der Leber und trennt mit einem scharfen Küchenmesser auch diesen nah an der Leber mit ab. Was kompliziert klingt, geht ganz einfach. Wer ein bisschen bange davor beim ersten Mal sein sollte, kann ja sicherheitshalber solche Lebern, an denen noch eine Gallenblase ist, jeweils einzeln auf einem separaten Arbeitsbrett “behandeln”. Sollte wirklich ein Missgeschick passieren, schadet es der übrigen Menge nicht. Das Entfernen der Gallenblase gilt und geht bei der Leber auch der anderen Geflügelsorten oder Tieren.
© Liz Collet, Collage als Print? Here. Interesse an Nutzungsrecht / Lizenz – RFL/RM? – in den Agenturen ab morgen erwerbbar, zB hier.
Filed under: Uncategorized, Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze – Lorbeer






[...] gilt und geht bei der Leber auch der anderen Geflügelsorten oder Tieren. Die Leber wurde diesmal in einem meiner Rezepte hier weiterverarbeitet und präsentiert. Und ist zugleich ein Beitrag für den Kochevent eines anderen Food-Kreativen. Aber lesen Sie [...]